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Berlin wird zur Smart City: Innovative Projekte zeigen, wie Technologie, Architektur und Nachhaltigkeit zusammenwirken. Von vertikalen Parktürmen bis zu digitalisierten Bürogebäuden: die Hauptstadt testet die Zukunft im Hier und Jetzt. Wir stellen 10 ausgewählte Projekte vor.

Nach Jahren intensiver Vorbereitung wurde im Herbst 2023 der feierliche erste Spatenstich für den Baustart des ambitionierten und innovativen Gewerbeprojekts “BE-U” in Berlin-Oberschöneweide gefeiert. / © Visualisierung: Architekturbüro HENN

© Visualisierung Titelbild: DIEAG/Vestico 

 

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In der Diskussion um die Stadt der Zukunft rücken digitale Technologien, intelligente Vernetzung und ressourcenschonende Infrastrukturen zunehmend in den Fokus. Unter dem Schlagwort „Smart City“ erproben Unternehmen in Berlin und ganz Deutschland zahlreiche Ansätze, wie urbane Räume effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestaltet werden können.

Dabei reicht das Spektrum von innovativen Büro- und Gewerbebauten über neue Mobilitätslösungen bis hin zu flexiblen Konzepten für den öffentlichen Raum. Die Projekte zeigen, dass „Smart City“ weit mehr ist als ein technisches Schlagwort; sie ist ein komplexer Prozess, der Architektur, Energieversorgung, Verkehr und soziale Räume miteinander verbindet.

10 aktuelle Beispiele für spannende Smart City Konzepte

In Berlin, wo sich Tradition und Zukunftsorientierung eng verweben, entfalten diese Vorhaben an immer mehr Stellen der Hauptstadt eine besondere Dynamik. Viele der Projekte greifen bestehende Strukturen auf, ergänzen sie um digitale Schnittstellen oder entwickeln völlig neue Konzepte für urbane Nutzung.

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Vom vernetzten Bürogebäude am Hauptbahnhof über vertikale Parklösungen in Mitte bis hin zu groß angelegten Quartiersentwicklungen wie dem „Siemensstadt Square“ in Spandau wird deutlich, wie vielseitig die Ansätze sein können. Gemeinsam geben sie einen Einblick in die Bandbreite der Berliner Smart-City-Strategien und zeigen, wie technologische Innovationen die Lebensqualität im urbanen Alltag spürbar verbessern können.

Smart, effizient, vernetzt: Das steckt hinter der Technik im CUBE Berlin

© Foto: Kieback&Peter GmbH & Co. KG

Das Unternehmen Kieback&Peter ist ein traditionsreiches Berliner Familienunternehmen, das 1927 gegründet wurde und heute zu den führenden Anbietern für Gebäudeautomation zählt. Mit rund 1.500 Mitarbeitenden an zahlreichen internationalen Standorten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Hard- und Softwarelösungen für die Steuerung technischer Anlagen in Gebäuden. Das Portfolio umfasst Sensoren, Aktoren, Controller und Software zur Regelung von Heizung, Lüftung, Klima und Brandschutz.

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Ein herausragendes Referenzprojekt von Kieback&Peter ist das CUBE Berlin, ein markantes Bürogebäude direkt am Berliner Hauptbahnhof gelegen. Der prismatisch geformte Glaskubus wurde 2020 nach Plänen des Büros 3XN Architects fertiggestellt und gilt als Vorzeigeobjekt für die Verbindung von spektakulärer Architektur mit innovativer Gebäudetechnik. Ziel des Projekts war es von Beginn an, ein Bürogebäude zu schaffen, das durchgängig digitalisiert ist und mithilfe künstlicher Intelligenz den Betrieb dynamisch an die Bedürfnisse von Nutzern und Umgebung anpasst.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

Digitales Innenleben: Der Vector IT-Campus wird zum Vorbild moderner Bürobauten

© Foto: GEZE GmbH

Die GEZE GmbH ist ein international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Leonberg, das seit über 150 Jahren Lösungen rund um Türen, Fenster und Sicherheitssysteme entwickelt. Das Portfolio reicht von automatischen Türantrieben und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen bis hin zu umfassenden Vernetzungslösungen. Mit rund 3.000 Mitarbeitenden und weltweiten Standorten zählt GEZE zu den führenden Anbietern im Bereich intelligenter Gebäudetechnik.

Ein zentrales Referenzprojekt des Unternehmens ist der Vector IT-Campus in Stuttgart. Das Gebäudeensemble umfasst mehrere Büro- und Kommunikationsflächen, die Raum für rund 1.000 Mitarbeitende des IT-Unternehmens Vector Informatik bieten. Der Campus vereint hohe architektonische Qualität mit modernsten Ansprüchen an Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

Innovatives Mobility-Konzept im Gewerbequartier „DSTRCT.BERLIN“

© Foto: HB Reavis

Auf dem Gebiet des einstigen städtischen Vieh- und Schlachthofs an der Landsberger Allee, an der Grenze zwischen Friedrichshain, Lichtenberg und Prenzlauer Berg, befindet sich das Gewerbequartier “DSTRCT.Berlin”. Dieses wurde kürzlich für sein Mobilitätskonzept ausgezeichnet, welches Vorbildcharakter für weitere Quartiere haben könnte, denn die entwickelten Lösungen sind ausgesprochen innovativ.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

Campus „ringberlin“: Berliner Innovationszentrum Handwerk nimmt Betrieb auf

ringberlin von Innen

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Mit dem Pop-Up des Berliner Innovationszentrums Handwerk (BIZH) auf dem Modell-Campus „ringberlin“ startet ein Ort der Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Startups und Wissenschaft. Das Projekt bringt alte und neue Kompetenzen zusammen und setzt auf Praxisnähe, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

Vertikales Parken in Berlin-Mitte: Innovativer Parkturm entsteht am Hackeschen Markt

© Visualisierung: Beta Realities / VePa Vertical Parking GmbH

Am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte soll Anfang 2026 ein vertikaler Parkturm entstehen, das verantwortliche Unternehmen verspricht eine kompakte, effiziente und elektrisch betriebene Lösung. Die Idee scheint simpel: Parken auf engstem Raum nach dem Paternoster-Prinzip, um innerstädtische Flächen für neue Nutzungen freizumachen. Und es gibt in Berlin noch weitere Flächen, die für dieses Prinzip infrage kommen.

Mehr zum Projekt gibt es hier

Smart-City-Strategie: Hardenbergplatz soll flexibler nutzbar werden

Hardenbergplatz in Berlin, mit Bushhaltestellen

© Foto: Wikimedia Commons, Marek Śliwecki, CC BY-SA 4.0

Der Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoologischer Garten steht vor einer Transformation. Mit dem Pilotprojekt „SMART SPACE Hardenbergplatz“ will das Bezirksamt gemeinsam mit Partnern neue Formen der Nutzung, Verwaltung und Gestaltung des öffentlichen Raums erproben. Ziel ist es, den Platz von einer reinen Verkehrsfläche zu einem flexibleren Stadtplatz mit höherer Aufenthaltsqualität weiterzuentwickeln.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

Zukunftsfähige Schnittstellen und Smart-Home-Integration bei PV-Anlagen

© Foto: Jang/Adobe Stock

Die Integration von Photovoltaikanlagen (PV) in moderne Smart-Home-Systeme stellt einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und effizienteren Energieversorgung dar. In Zeiten steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein gewinnen solche Technologien zunehmend an Bedeutung für Privatpersonen. In diesem Artikel beleuchtet Sven Rudolf von Sonneco die zukunftsfähigen Schnittstellen und die Integration von PV-Anlagen in Smart Home-Systeme.

Mehr zum Thema erfahrt Ihr hier

Siemensstadt Square: Wo künftig 35.000 Menschen leben und arbeiten

© Visualisierung: SIEMENS AG

Die denkmalgerechte Sanierung der Victoriahöfe in Berlin-Kreuzberg ist weitgehend abgeschlossen worden, die ersten Mieter sind in das revitalisierte Gebäude an der Lindenstraße gezogen. Noch während der Umbauarbeiten wurde das Nutzungskonzept für das historische Gebäudeensemble noch einmal geändert. So wurde die ursprünglich geplante Hotelnutzung nicht umgesetzt.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

BIM, GPS & Co: Einblicke von Dalhoff Bau in moderne Technologien im Straßen- und Tiefbau

© Foto: Dalhoff GmbH

Die Digitalisierung verändert den Bau grundlegend, auch im Tief- und Straßenbau. Dieser Artikel zeigt praxisnah, wie moderne Technologien Bauprojekte effizienter, ressourcenschonender und transparenter machen.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

„BE-U“-Projekt in Oberschöneweide: Nächste Phase für das Bauvorhaben

© Visualisierungen: DIE AG

Im Südosten Berlins soll bis 2027 in Oberschöneweide das 10 Hektar große Gewerbegebiet “BE-U” entstehen. Der Bauherr, das Unternehmen DIE AG, arbeitet daran, ein nachhaltiges Konzept für die zukünftige Energieversorgung des neuen Quartiers zu entwickeln. Nun geht das ambitionierte Bauvorhaben in die nächste Phase.

Mehr zum Projekt erfahrt Ihr hier

 

Anmerkung der Redaktion:

Der Artikel über das Projekt „Vector IT-Campus“ wurde im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der HEZE GmbH realisiert. Der Artikel über das Projekt „CUBE Berlin“ wurde im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der Kieback&Peter GmbH & Co. KG realisiert. Der Artikel über Smart-Home-Integration bei PV-Anlagen wurde im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der Sonneco GmbH realisiert. Der Artikel über die Digitalisierung des Bauens wurde im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der Dalhoff GmbH realisiert.

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6 Kommentare

  1. M.Hillen 18. September 2025 at 10:14 - Reply

    Bei so viel hohlem Zeitgeist- BlaBla bin ich raus. Zu glauben, die Zukunft ist gesichert oder gar besser als die Vergangenheit, wenn jetzt überall Smart Citys, digital vernetzte Gebäude, vertikale Parkhäuser usw usw gebaut werden und ständig mit Begriffen wie „Smart City“, „Zukunftslabor“ „Klimaneutralität“ usw usw um sich geworfen wird… grenzt an Aberglaube. Nichts wird die Zukunft der Menschheit so sehr beeinflussen, wie die immer noch enorme Wachstumsrate der Bevölkerung im ärmeren Teil der Welt…. ob die Menschen im wohlhabenden Teil der Welt nun im autonom fahrenden E-Auto sitzen und sich dabei halbtot von irgendwelchen Entertainment Angeboten berieseln lassen oder in seelenlosen, digital vernetzten Gebäuden irgendeiner dusseligen Büroarbeit nachgehen, das ist für die Zukunft der Menschheit dagegen völlig irrelevant.. und für die Lebensqualität des einzelnen Menschen zudem alles andere, als ein verlockendes Heilsversprechen… Der Ressourcen- und FlächenVerbrauch wird aufgrund der Bevölkerungsentwicklung weiter wachsen, und die ganzen tollen neuen Zukunftstechnologien und Voodobegriffe (Smart City, Digitale Vernetzung, Klimaneutralität, usw usw) werden daran nichts, absolut nichts, ändern…

    • Philipp 19. September 2025 at 10:44 - Reply

      Sie sprechen mir direkt aus der Seele!

      • R. Wolf 21. September 2025 at 09:36 - Reply

        Ich finde Ihre Anmerkungen zu diesem Artikel von „entwicklungsstadt“ sehr gut und richtig. Zu den von der Redaktion der „entwicklungsstadt“ gefeierten vertikalen Parkhäusern am Hackeschen Markt ist schon alles dort gesagt. Fortschritt sieht anders aus.

  2. Ch. Kühn 19. September 2025 at 15:09 - Reply

    Also nichts Neues entwickeln, bringt ja eh nichts… Das ist die Einstellung, weshalb uns als Land einige asiatische Länder inzwischen abhängen.

    • M.Hillen 23. September 2025 at 06:41 - Reply

      Einige asiatische Länder hängen uns deshalb ab…weil Deutschland seine enormen Steuereinnahmen in eine viel zu große und zudem ineffiziente und übergriffige und jede wirtschaftliche Aktivität hemmende Bürokratie steckt…weil Deutschland seine enormen Steuereinnahmen in einen Asozialstaat steckt, der jeden einheimischen oder fremden Arbeitsunwilligen und jeden Armutsflüchtling dieser Welt (illegaler Grenzübertritt und das Zauberwort Asyl reicht) ein auskömmliches Leben finanziert…weil Deutschland eine komplett hirnlose Energiepolitik verfolgt, die mit zu den höchsten Energiekosten der Welt geführt hat (zum Schaden unserer Wirtschaft und des Investitionsstandortes Deutschland)… weil Deutschland immer mehr Steuern und Sozialabgaben von seinen Bürgern und Unternehmen verlangt (um obigen Asozial-und Bürokratiestaat zu finanzieren)…weil Deutschland Milliarden in die Entwicklung anderer Länder steckt (u.a. über die EU), aber sich selbst nicht mal den Aufbau eines nationalen Schnellbahnsystems gönnt, das diesen Namen verdient (wie Japan, China, Frankreich, Spanien usw,usw)… weil Deutschland absolut keinen strategischen Plan von sich selbst hat: wo will dieses Land in 10, 20, 30, 40 Jahren sein? Was sind die gravierensten Probleme für seine gedeihliche Entwicklung? Wie könnten Lösungsstrategien aussehen? Nichts davon wird ernsthaft thematisiert und diskutiert!…
      Die einzige Strategie, die ganz offensichtlich verfolgt wird: uns Deutsche zur Minderheit im eigenen Land zu machen und uns auf eigenem Territorium ethnisch, kulturell und religiös zu bedrängen und uns für diese durchaus bedrohliche Entwicklung auch noch ordentlich zur Kasse zu bitten (dieser enorm teure Asyl- und Umverteilungsstaat, mit dem diese durchaus antideutsche Strategie finanziert wird, bezahlt sich ja nicht von selbst!)…
      Also kurz: es gibt einige asiatische Länder, die ihre Steuereinnahmen wesentlich effizienter und strategisch intelligenter ausgeben, weil sie nationale Interessen und Ziele definieren. In dieser Hinsicht intelligenter unterwegs zu sein als Deutschland, das ist nun wahrlich keine große Kunst. Unser Land wird seit Jahrzehnten von dummen oder volksverräterischen Regierungen geführt, denen alles Mögliche am Herzen liegt, aber ganz gewiss nicht eine erfreuliche Entwicklung Deutschlands oder eine erfreuliche Entwicklung für das deutsche Volk.
      Diese Klimaproblematik, die ich ja gar nicht bestreiten will, die wird nur in Deutschland dazu benutzt, dem eigenen Land massiv zu schaden… und das gelingt in fanatischer, blinder Weltrettungsphantasie (eine typisch deutsche Spielart von immenser Dummheit gepaart mit Größenwahn!) natürlich am leichtesten. Nun, ich mach da einfach nicht mit, das ist mir einfach zu offensichtlich zu dumm! Also erspart mir sowohl diese Klimahysterie als auch die vermeintlichen Rettungsversprechen durch irgendwelche innovativen (und dusseligen) Technologien, die in Wirklichkeit alles Mögliche im Sinn haben und leisten können…aber ganz gewiss nicht die Lösung der Klimaproblematik!

  3. Konrad Schäfer 20. September 2025 at 11:16 - Reply

    Gut auf den Punkt gebracht.
    Auf allen Ebenen sind Geister am Werk, die nie verantworten müssen was sie angerichtet haben.
    Keine Aussicht auf Besserung bei unserem Sozial, Bildungs und Parteien System.
    Schade.

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