Die Stadt Köln zeigt derzeit, wie Wohnungsbau schneller gehen kann. Ein aktuelles Projekt des Projektentwicklers Bonava verzichtet bewusst auf klassische Genehmigungsschritte und spart so wertvolle Zeit.

Während vielerorts Projekte stocken, geht Köln neue Wege. Vereinfachte Verfahren bringen den Wohnungsbau spürbar voran. / © Foto: Depositphotos.com

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In Köln zeigt sich aktuell womöglich, wie sich Planungsprozesse im Wohnungsbau spürbar beschleunigen lassen. Ein neues Projekt des Entwicklers Bonava verdeutlicht, wie Verwaltung und Wirtschaft enger zusammenarbeiten können, um schneller Baurecht zu schaffen.

Bauturbo in Köln: Verfahren werden deutlich verkürzt

Konkret sollen im Stadtteil Niehl rund 70 Wohnungen entstehen, und zwar ohne den sonst üblichen Zwischenschritt einer Bauvoranfrage. Stattdessen wird das Bebauungskonzept vorab zwischen Behörden und Projektentwickler abgestimmt, sodass direkt ein Bauantrag eingereicht werden kann.

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Dieser Ansatz spart laut Bonava mehrere Monate Planungszeit und ermöglicht einen deutlich früheren Baustart. Grundlage dafür ist die vereinfachte Anwendung des § 34 BauGB sowie politische Initiativen, die gezielt auf eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren abzielen.

Köln als Vorbild für andere Städte? Schneller zu mehr Wohnraum

Der Kölner Ansatz zeigt, wie Kommunen aktiv gegen die Wohnraumknappheit vorgehen können. Durch klar abgestimmte Prozesse, weniger Bürokratie und mehr Verantwortung auf Verwaltungsebene entstehen neue Spielräume für den Wohnungsbau.

Gerade für vergleichbare Städte wie Berlin, München Hamburg, Stuttgart, Dresden oder Frankfurt am Main könnte dieses Modell richtungsweisend sein. Denn vielerorts scheitern Projekte weniger an Flächen als an langwierigen Verfahren.

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Köln macht damit vor, wie politischer Wille und pragmatische Planung den Wohnungsbau tatsächlich beschleunigen können; ein Ansatz also, der bundesweit Schule machen könnte.

Quellen: Bonava, Immobilienmanager

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One Comment

  1. a.t. 31. März 2026 at 13:31 - Reply

    Bauturbo – immer gut. Aber nicht auf der grünen Wiese. Oder ist das Wort NACHHALTIGKEIT nur eine Textblume?

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