In der Altstadt Köpenick bleibt die Baustelle weiter sichtbar. Derzeit rückt die Verlegung der Tram-Haltestelle Freiheit zum Schüßlerplatz in den Fokus.

In der Altstadt Köpenick laufen Bauarbeiten an Gleisen, Leitungen und Haltestellenflächen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Die Altstadt Köpenick bleibt eine der auffälligsten Baustellen im Berliner Südosten. Zwischen Bauzäunen, offenen Straßenflächen und provisorischen Verkehrsführungen verändert sich derzeit vor allem die Straßenbahn-Infrastruktur. Besonders wichtig ist dabei ein Schritt, der den Nahverkehr in der Altstadt dauerhaft neu ordnen soll.
- Bezirk: Treptow-Köpenick
- Adresse: Alt-Köpenick, Lindenstraße, Kirchstraße, Kietzer Straße, Müggelheimer Straße
- Baubeginn: Februar 2025
- Geplante Fertigstellung: September 2027
In der Altstadt Köpenick, wo aktuell auch über den Neubau eines Nahversorgers mit darüberliegenden Wohnungen diskutiert wird, konzentrieren sich die Arbeiten derzeit stark auf die künftige Führung der Straßenbahn. Die bisherige Haltestelle „Freiheit“ soll entfallen. Stattdessen entsteht am Schüßlerplatz eine barrierefreie Haltestelle. Die BVG begründet die Verlegung damit, dass sich Barrierefreiheit dort besser umsetzen lässt.

Am Schüßlerplatz in der Altstadt Köpenick bleiben Bauzäune und Materiallager sichtbar. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Baustelle Altstadt Köpenick: Haltestelle Freiheit wird verlegt
Der Umbau betrifft nicht nur den Haltestellenbereich. In mehreren Straßen laufen oder folgen Gleisbauarbeiten, Leitungsarbeiten und Pflasterarbeiten. Die Berliner Wasserbetriebe arbeiten dabei an Wasser- und Abwasserleitungen. Die BVG erneuert Gleise, Weichen und Fahrleitungsanlagen. Dadurch greifen mehrere Bauabläufe ineinander.
Nach dem Projektplan gehören Kirchstraße und Schüßlerplatz zu den zentralen Bereichen der kommenden Arbeiten. Dort sind Arbeiten der Wasserbetriebe vorgesehen. Gleichzeitig soll die neue barrierefreie Haltestelle am Schüßlerplatz entstehen. Mit diesem Schritt hebt die BVG die Haltestelle Freiheit auf. Derzeit sind die Straßen in diesem Bereich aufgerissen, Baugruben prägen das Bild. Der Baufortschritt ist dort besonders deutlich sichtbar.

Pflastersteine, Rohre und Absperrungen zeigen den Umfang der Baustelle in der Altstadt Köpenick. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Warum die Baustelle in der Altstadt Köpenick noch bleibt
Nach aktuellem Stand läuft das Gesamtprojekt „Altstadt Köpenick“ bis September 2027. Für 2026 stehen unter anderem noch weitere Arbeiten in der Lindenstraße, Kirchstraße und Kietzer Straße an. In der Kietzer Straße sind Leitungs- und Gleisarbeiten geplant. In der Kirchstraße sollen die Arbeiten bis 2027 weitergehen.
Am Ende folgt der Rückbau mehrerer Provisorien. Dazu zählen provisorische Gleise am Schloßplatz, in der Kietzer Straße und in der Müggelheimer Straße. Auch die Umleitung über Freiheit, Lüderstraße und Landjägerstraße soll zurückgebaut werden. Danach soll die verkehrsberuhigte Zone wiederhergestellt und die Straßenbahn in der Altstadt wieder in Betrieb genommen werden.
Bis dahin brauchen Anwohner und Gewerbetreibende aber noch Geduld. Denn derzeit bleibt die Verbindung in die Altstadt und aus der Altstadt heraus ein Nadelöhr in Treptow-Köpenick.

Die Bauarbeiten in Köpenick reichen bis in zentrale Bereiche der historischen Altstadt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Altstadt Köpenick
Quellen: VIZ Berlin, BVG, Berliner Wasserbetriebe
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