In der Mollstraße in Berlin-Friedrichshain hat die Wohnungsbaugesellschaft WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH den Baustart für ein neues Wohnhochhaus eingeläutet. Auf einem ehemaligen Parkplatz entstehen 84 Wohnungen im Barnimkiez. 

Gruppenfoto beim Baustart in der Mollstraße am 29. April 2026.

Zum feierlichen Baubeginn in der Mollstraße kamen heute neben der Geschäftsführung der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH auch der Berliner Bausenator Christian Gaebler sowie weitere Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen, um den Auftakt des Bauvorhabens in Friedrichshain zu markieren. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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In der Mollstraße hinter der Hausnummer 22 in Berlin-Friedrichshain hat die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH offiziell mit den Arbeiten für ein neues Wohnhochhaus begonnen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um ein Bestandsgrundstück, das zuvor als Parkplatz genutzt wurde. Damit wird keine zusätzliche Grünfläche versiegelt.

Zum Baustart waren neben der Geschäftsführung der WBM auch der Berliner Bausenator Christian Gaebler vor Ort. Das Projekt ist zugleich das erste von acht Bauvorhaben, mit denen die WBM in diesem Umfeld in die neue Bausaison startet. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

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Baustart in der Mollstraße: Modulares Hochhaus mit 84 Wohnungen

Geplant ist ein rund 33 Meter hohes Punkthochhaus mit insgesamt 84 Wohnungen. Die Ein- und Zweizimmerwohnungen sollen überwiegend zwischen 36 und 71 Quadratmetern groß werden. Etwa die Hälfte der Einheiten wird öffentlich gefördert. Vier Wohnungen im Erdgeschoss sind zudem rollstuhlgerecht vorgesehen.

Das Gebäude wird als modularer Systembau realisiert. Vorgesehen ist ein Skelettbau aus vorgefertigten Bauteilen sowie vorinstallierten Badmodulen. Ergänzt wird das Konzept durch begrünte Stahlbalkone und Holzfassadenelemente. Architektonisch verantwortlich ist das Büro Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, die Umsetzung übernimmt B&O Bau und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG als Totalübernehmer.

Vor Ort ist inzwischen das Baustellenschild zu sehen, das über das Bauvorhaben informiert, was bis 2027 entsteht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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84 neue Wohnungen: Einbindung in den Barnimkiez und Freiraumkonzept

Das neue Wohnhaus soll sich in die bestehende Blockstruktur des Barnimkiezes einfügen, der von zehngeschossigen Zeilenbauten und einem höheren Wohnhochhaus geprägt ist. Das Projekt ergänzt das Quartier um ein elfgeschossiges Gebäude.

Im Außenbereich liegt der Fokus auf einer möglichst geringen Versiegelung. Neben begrünten Dachflächen sind auch Teile der Fassaden und der Garagenstruktur bepflanzt. Zwei Spielflächen, Fahrradstellplätze sowie barrierefreie Zugänge gehören ebenfalls zum Konzept. Fußwege und Zugänge werden über Rampen erschlossen.

Wohnhochhaus im Barnimkiez soll Ende 2027 fertig werden

Der Baubeginn ist nun erfolgt, die Fertigstellung für Dezember 2027. Das Projekt wird im Energiestandard EH 55 umgesetzt. Laut WBM-Geschäftsführung ist der Neubau Teil einer breiteren Bauoffensive, die auf Nachverdichtung im Bestand setzt.

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Mit dem Projekt in der Mollstraße setzt die WBM auf modulare Bauweisen und eine Nutzung bereits versiegelter Flächen. Damit soll Wohnraum geschaffen werden, ohne neue Flächen im Stadtgebiet in Anspruch zu nehmen.

Quellen: WBM

 

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2 Kommentare

  1. Max 29. April 2026 at 12:16 - Reply

    Die Erstellungs-Kosten pro qm wären interessant, also ob höher bauen teurer als 6-8 Etagen ist.

    vielleicht kann Entwicklungsstadt das herausfinden.

  2. a.t. 29. April 2026 at 17:38 - Reply

    Das Baustellenrendering schaut aus wie eine sanierte DDR-Platte.

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