Grundstücksentwicklung durch die BIM: Ein rund 1.295 Quadratmeter großes Grundstück in Alt-Friedrichsfelde wird im Rahmen eines Konzeptverfahrens zur Entwicklung eines Wohnstandorts mit sozialer Infrastruktur vergeben. Grundlage ist ein 99-jähriges Erbbaurecht, dessen Zuschlag an das wirtschaftlichste Konzept mit Schwerpunkt auf inhaltlicher Qualität erfolgen soll.

Auf diesem Grundstück in Alt-Friedrichsfelde, im Berliner Bezirk Lichtenberg, soll in den kommenden Jahren neuer Wohnraum entstehen. Die landeseigene BIM verantwortet ein Konzeptverfahren zur Entwicklung des Grundstücks. / © Foto: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
© Fotos: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
In Kooperation mit der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
In Berlin-Lichtenberg steht mit dem Grundstück Alt-Friedrichsfelde Westlich 20 eine rund 1.295 Quadratmeter große Fläche zur Vergabe. Das Land Berlin will das Areal im Rahmen eines Konzeptverfahrens für die Dauer von 99 Jahren im Erbbaurecht überlassen.
Ziel ist die Entwicklung eines Wohnstandorts, der gezielt auf soziale Infrastruktur und den bestehenden Wohnbedarf eingeht. Verantwortlich für die Vermarktung des Grundstücks ist die landeseigene BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.
Baugrundstück in Alt-Friedrichsfelde: Urbane Lage mit guter Anbindung
Das Grundstück liegt in einem durchmischten Umfeld mit sanierten Wohnbauten, Gewerbeeinheiten und Grünflächen. Versorgungsangebote wie Supermärkte, Kitas und Schulen befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Über die U-Bahnlinie 5, Straßenbahn und Buslinien ist die Innenstadt in kurzer Zeit erreichbar, ebenso zentrale Orte wie Alexanderplatz oder Hauptbahnhof.
Möglicher Wohnungsbau in Lichtenberg: Bebauung im städtebaulichen Kontext
Die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen sehen eine Wohnnutzung im unbeplanten Innenbereich vor. Ein Bauvorbescheid liegt bereits vor, das aktuelle Bebauungskonzept sieht eine viergeschossige Blockrandbebauung mit Seitenflügel und Staffelgeschoss vor.
Besondere Aufmerksamkeit gilt laut BIM den auf dem Grundstück befindlichen Bäumen sowie den Anforderungen an den Artenschutz.
Anforderungen an die Bietenden: Schaffung von Wohnraum für soziale Bedarfe
Im zweistufigen Verfahren sind zunächst formale Mindestanforderungen einzuhalten, bevor in einer zweiten Runde qualitative Kriterien ausschlaggebend sind. Vorgesehen ist die Schaffung von Wohnraum, ergänzt um Angebote für soziale Bedarfe wie Räume für Träger, eine Kindertagespflegestelle oder Wohnungen für Careleaver.
Die Auswahlentscheidung richtet sich zu 90 Prozent nach der inhaltlichen Qualität des Konzepts und nur zu 10 Prozent nach der Höhe des Erbbauzinses. Kriterien wie Familienfreundlichkeit, Gemeinschaftsflächen, Klimaschutz und Mobilitätsangebote spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Zuschlag erfolgt an das wirtschaftlichste Gesamtkonzept, das über den Anhandgabeprozess in einem finalen Vertrag mündet.
Mehr Informationen zum Konzeptverfahren gibt es hier
Quellen: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
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