In Frankfurt entsteht ein neues Stadtviertel, das Wohnen und Arbeiten kombiniert. Auf dem ehemaligen FAZ-Gelände im Gallus realisiert die Bauwens-Gruppe mit „Hellerblick“ das größte Holz-Hybrid-Bürogebäude der Stadt und setzt damit einen weiteren Meilenstein für die Entwicklung des Mischquartiers „Hellerhöfe“.

Im Frankfurter Stadtteil Gallus soll bis zum Jahr 2029 ein neues Stadtviertel entstehen. Das Quartier „Hellerhöfe“ möchte mit viel Grünraum und Mischnutzung überzeugen. / © Visualisierung: Bauwens GmbH & Co. KG
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In Frankfurt entsteht in den kommenden Jahren ein neues Wahrzeichen der Büroarchitektur. Das Projekt „Hellerblick“ wird das größte Holz-Hybrid-Bürogebäude der Stadt und möchte neue Maßstäbe für moderne Hochhausplanung setzen. Realisiert wird das Vorhaben von der Bauwens-Gruppe.
Das Bürogebäude entsteht im Stadtteil Gallus auf dem ehemaligen Gelände der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Hellerblick“ ist ein zentraler Baustein des neuen Stadtquartiers „Hellerhöfe“. Mit der Baugenehmigung wurde nun ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Viertels erreicht.
Hochhaus in Holz-Hybrid-Bauweise: Im Quartier „Hellerhöfe“ wächst Bürogebäude „Hellerblick“
Das neue Holz-Hochhaus an der Mainzer Landstraße soll aus mehreren Kuben bestehen, die terrassenartig aneinandergereiht sind und so eine interessante Kubatur am Rand des Stadtquartiers erzeugen. Der geplante Büroturm soll 16 Geschosse hoch werden und rund 60 Meter in den Himmel ragen. Insgesamt bietet das neue Hochhaus 15.000 Quadratmeter Mietfläche, dazu kommen 300 Quadratmeter Terrassenfläche. Für die Nutzerinnen und Nutzer sind rund 85 PKW- und 237 Fahrradstellplätze vorgesehen.
Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für das dritte Quartal 2028 vorgesehen, wodurch sich eine Bauzeit von etwa zwei Jahren und neun Monaten ergibt. Einen konkreten Termin für den Baubeginn gibt es bislang noch nicht. Im Betrieb soll das Holz-Gebäude zu rund 80 Prozent über Geothermie geheizt und gekühlt werden.
Stadtquartier „Hellerhöfe“: Hier sollen auf 60.000 qm Wohnungen, Kitas, Büroflächen und eine Schule entstehen
Das neue Stadtquartier „Hellerhöfe“ entsteht auf dem ehemaligen FAZ-Gelände im Gallus und umfasst rund 60.000 Quadratmeter. Geplant ist Raum für etwa 1.000 Bewohner in 542 Mietwohnungen, davon rund 30 Prozent öffentlich gefördert. Auf dem Areal sollen zudem zwei Kindertagesstätten entstehen. Parallel möchte die Stadt Frankfurt auf einem benachbarten Grundstück einen Schulbau realisieren. Außerdem sind Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Mit der Genehmigung des Bürohauses „Hellerblick“ steht nun auch die Büronutzung des Quartiers fest.
Die „Hellerhöfe“ sind ein gemeinsames Projekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie den Projektentwicklern Bauwens und dem Family Office Hopp. Mit dem neuen Viertels soll ein familienfreundliches, gemischt genutztes Quartier entstehen, das Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet. Das Projekt beendet den langen Leerstand und die Zwischennutzung des ehemaligen Verlagsgeländes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die mittlerweile ins Europaviertel umgezogen ist.
Straffer Zeitplan: Gesamtes Quartier „Hellerhöfe“ soll bis zum Jahr 2029 umgesetzt werden
Der Spatenstich und der offizielle Baubeginn des Quartiers erfolgten am 15. Juli 2025. Ziel ist die Fertigstellung des gesamten Quartiers bis 2029. Vor dem Baubeginn wurden die Abrissarbeiten der alten FAZ– und Societätsgebäude abgeschlossen, sodass die Umsetzung planmäßig starten konnte.
Seit dem Baubeginn werden die einzelnen Wohngebäude, sozialen Einrichtungen und Büroflächen umgesetzt. Die Fertigstellung der Kindertagesstätten und der Schule erfolgt im Rahmen der Quartiersentwicklung, ein genaues Datum wurde noch nicht genannt. Bis 2029 soll das Quartier vollständig nutzbar sein, inklusive Wohnraum, Infrastruktur und Büroflächen.
Hohes Potenzial durch Nutzungsmix? Quartier verspricht lebendiges und innenstadtnahes Umfeld
Das Holz-Hochhaus ergänzt das Quartier um Büroflächen und bringt Wohnen und Arbeiten in unmittelbare Nähe zusammen. Tagsüber beleben Büros, Kita und Schule das Viertel, abends stehen Gastronomieangebote bereit, nachts und morgens dominieren die Wohnflächen.
Mit der Mischung aus Wohnraum, Arbeitsplätzen und Infrastruktur beendet das Projekt „Hellerhöfe“ den langen Leerstand auf dem ehemaligen FAZ-Gelände. Das neue Stadtviertel hat das Potenzial, sich zu einem lebendigen und gut funktionierenden Umfeld zu entwickeln, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit eng miteinander verknüpft sind. Inwiefern dieses Potenzial genutzt wird und die Vision Realität wird, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.
Quellen: Bauwens GmbH & Co. KG, Hellerblick, Hellerhöfe, Hessenschau, Frankfurter Rundschau
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