In der Osterfeldstraße in Hamburg kann ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Der Projektentwickler Livory hat die Baugenehmigung erhalten und plant ein gemischt genutztes Gebäude mit rund 200 freifinanzierten Mietwohnungen bis 2028.

An der Osterfeldstraße soll bis 2028 ein Neubau realisiert werden. Die Gestaltung orientiert sich an der Hamburger Backsteintradition und verbindet eine Klinkerfassade mit bodentiefen Fenstern, Balkonen und differenziert angelegten Freiräumen. / © Visualisierung: Livory Group / prasch buken partner architekten
© Visualisierungen: Livory Group / prasch buken partner architekten
In der Osterfeldstraße nimmt ein weiteres Neubauvorhaben Gestalt an. Der Immobilienentwickler Livory hat die Genehmigung für ein Wohn- und Geschäftshaus auf einem rund 3.430 Quadratmeter großen Grundstück erhalten. Geplant ist eine oberirdische Bruttogeschossfläche von etwa 10.000 Quadratmetern sowie zusätzliche 2.700 Quadratmeter im Untergeschoss. Dort sind unter anderem 48 Stellplätze vorgesehen. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2028 avisiert.
Vorgesehen sind rund 200 freifinanzierte Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 6.830 Quadratmetern. Ergänzt wird das Angebot durch etwa 2.590 Quadratmeter Gewerbefläche, die vor allem im Erdgeschoss Platz finden sollen. Damit setzt das Projekt auf eine Mischnutzung, die Wohnen und Einzelhandel an einem Standort bündelt.
Neubau an der Osterfeldstraße entsteht in Hamburger Backsteintradition
Die Planung verantwortet das Büro pbp prasch buken partner architekten. Das architektonische Konzept orientiert sich an der in Hamburg verbreiteten Backsteintradition. Roter Klinker, bodentiefe Fenster und Balkone prägen die Fassaden. Ziel ist es, das Gebäude in den städtebaulichen Kontext einzubinden und zugleich zeitgemäße Wohnqualitäten zu schaffen.
Besonderes Augenmerk gilt den Außenanlagen, so Livory. Unterschiedlich strukturierte Freiräume sind vorgesehen, darunter ein Kinderspielplatz sowie Bewegungsangebote für Erwachsene. Die Freiflächen sollen nicht nur Aufenthaltsqualität bieten, sondern auch ökologischen Mehrwert schaffen.
Bestehende Grünflächen sollen in das Konzept integriert werden
Livory strebt für das Projekt eine Zertifizierung nach DGNB-Gold an. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen und eine Wärmepumpe zur Energieversorgung. Ein zentrales Element bildet das Biodiversitätskonzept für Dach- und Freiflächen. Durch extensive und intensive Dachbegrünungen, strukturreiche Vegetationsflächen sowie spezielle Module zur Förderung von Flora und Fauna sollen langfristig vielfältige Lebensräume entstehen.
Bestehende Grünstrukturen sollen nach Möglichkeit erhalten und in das Konzept integriert werden. Das Unternehmen verweist darauf, dass neben der Schaffung von Wohn- und Gewerbeflächen insbesondere Aspekte wie Klimaanpassung und biologische Vielfalt bei Neubauprojekten zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Quellen: Livory Group
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