In Berlin-Charlottenburg schreitet der Bau von 85 neuen Mietwohnungen am Spandauer Damm zügig voran. Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich feierte das Wohnungsunternehmen Heimstaden nun Richtfest und betonte dabei die gute Zusammenarbeit mit Bezirk und Baupartnern.

Beim Richtfest: v.l.n.r. Muhamed Badic (MSB Bauausführungen), Alexa Bartsch (JWA Architekten), Jan Wiese (JWA Architekten), Sibylle Hartel (Heimstaden), Sebastian Rajnoha (Generalunternehmen Perdomo), Adem Dauti (Heimstaden). / © Foto: Heimstaden / Ines Grabner
© Fotos: Heimstaden / Ines Grabner
Am Spandauer Damm in Berlin-Westend wurde dieser Tage ein wichtiger Meilenstein für ein Neubauprojekt erreicht: Rund elf Monate nach dem ersten Spatenstich hat das Wohnungsunternehmen Heimstaden Richtfest für den Neubau von 85 Mietwohnungen gefeiert. Auf dem Gelände der bestehenden Wohnanlage am Ruhwaldpark entstehen zwei neue Wohnhäuser mit sechs und elf Geschossen, die den Bestand aus den 1950er-Jahren ergänzen sollen.
Der Anlass wurde genutzt, um das bisherige Baugeschehen zu würdigen: Mehr als hundert Mitarbeitende von Bauunternehmen, Planungsbüros und Bauherrn kamen zusammen, um gemeinsam auf die bisherige Zusammenarbeit und den termingerechten Fortschritt anzustoßen. Vertreter des Unternehmens sowie des Architekturbüros betonten in ihren Ansprachen insbesondere die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Mit Fertigbauteilen und Photovoltaik: Wohnraum am Spandauer Damm bis Ende 2025
Im Mittelpunkt des Projekts steht nicht nur die Schaffung neuen Wohnraums, sondern auch ein Fokus auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Bauprozesse. Laut Heimstaden ermögliche der Einsatz industriell vorgefertigter Bauteile eine verkürzte Bauzeit und reduziere Lärm- und Staubbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner. Darüber hinaus kommen Photovoltaikanlagen, Gründächer, Regenwasserspeicherung und eine Wärmeversorgung durch Abwärmenutzung zum Einsatz.
Die neuen Wohnhäuser werden überwiegend 2- bis 3-Zimmerwohnungen beherbergen, ergänzt durch einige 4-Zimmer-Wohnungen. Die Größen der Einheiten liegen zwischen 40 und 90 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist bis Ende 2025 geplant, der Abschluss der Außenanlagen soll im Frühjahr 2026 erfolgen.
Berlin-Westend: Integration ins bestehende Ensemble am Ruhwaldpark
Das Bauvorhaben ist Teil der Erweiterung einer bereits bestehenden Wohnanlage mit 273 Einheiten. Heimstaden hatte für das Projekt im Juni 2023 Baurecht erhalten und sich für eine architektonische Einbindung der Neubauten in die vorhandene Struktur entschieden. Die Kubatur, Ausrichtung und Formensprache der neuen Gebäude sollen sich bewusst an den bestehenden Bauten orientieren.
Auch Bestandsmieter habe man frühzeitig über das Projekt informiert: Bereits beim Spatenstich fanden Informationsveranstaltungen statt. Die Bauherren betonten dabei das Ziel, die Belastungen während der Bauphase so gering wie möglich zu halten. Nach Abschluss der Arbeiten sollen zudem neue Allgemeinflächen entstehen, darunter Spielflächen, Grünräume und Fahrradabstellmöglichkeiten für das gesamte Quartier.
Positive Zusammenarbeit mit dem Bezirk hervorgehoben
Sibylle Hartel, zuständig für die Projektentwicklung bei Heimstaden Deutschland, führte den bisherigen Erfolg des Bauvorhabens auf die „positive Haltung aller Beteiligten“ zurück. Auch der Asset Manager Adem Dauti betonte die Bedeutung einer koordinierten Zusammenarbeit und sprach von einem „Beispiel dafür, was im Wohnungsneubau in Berlin möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen“.
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf habe sich während der gesamten Projektentwicklung als lösungsorientierter Partner gezeigt, so Heimstaden. Auch bei zukünftigen Projekten, etwa am Hohenzollerndamm, wolle man auf diese Kooperation aufbauen.

So soll der Neubau am Spandauer Damm mit 85 Mietwohnungen nach seiner Fertigstellung aussehen. / © Visualisierung: studio blomen
Quelle: Heimstaden
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