In der Plonzstraße in Berlin-Lichtenberg wächst derzeit ein Neubauprojekt der landeseigenen HOWOGE in die Höhe. Der Rohbau schreitet sichtbar voran, das Gebäude ist eingerüstet, erste Fenster sind bereits eingesetzt. Bis 2026 entstehen hier 42 Wohnungen, die Hälfte davon gefördert.

Der Neubau ist bereits deutlich vorangeschritten: Die Fenster sind eingesetzt und auch die Balkone sind schon klar erkennbar. Bis zum Sommer 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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In der Plonzstraße 34 in Berlin-Lichtenberg nimmt ein Neubauprojekt der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE konkrete Formen an. Der Baukörper ist vollständig eingerüstet, erste Fenster sind bereits eingesetzt. Damit ist der Fortschritt auf der Baustelle deutlich sichtbar.
Bis 2026 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Entstehen werden 42 Wohnungen, davon 21 mietpreisgebunden. Damit schafft die HOWOGE auf einem 9.500 Quadratmeter großen Grundstück zusätzlichen Wohnraum, der angesichts des angespannten Berliner Wohnungsmarktes dringend benötigt wird.
Wohnungsgrößen, Barrierefreiheit und Mobilität: So ist der Neubau in der Plonzstraße ausgestattet
Das Gebäude verfügt über fünf Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Angeboten werden 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, die jeweils über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen. Zudem werden 24 Wohnungen barrierefrei ausgeführt. Auch ein Aufzug und schwellenfreie Innentüren gehören zur Ausstattung.
Für das Grundstück sind 63 Fahrradstellplätze geplant, davon 32 im Gebäude und 31 im Außenbereich. Eine Tiefgarage oder neue Pkw-Stellplätze sind dagegen nicht vorgesehen. Die HOWOGE verweist darauf, dass der Fokus auf bezahlbarem Wohnraum und nachhaltiger Mobilität liege.
Grünflächen, Spielflächen und Dachbegrünung: Wie Außenbereiche ökologisch und familienfreundlich gestaltet werden
Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung der Außenbereiche. Neben einem Spiel- und Aufenthaltsbereich sollen zusätzliche 168 Quadratmeter Kinderspielflächen entstehen. Auch bestehende Spielflächen werden in die Planung integriert. Während der Bauphase können Nachbarspielplätze genutzt werden.
Darüber hinaus sind extensive Dachbegrünungen vorgesehen. Diese dienen nicht nur als Hitzeschutz und Dämmung, sondern schaffen auch ökologische Ausgleichsflächen und Lebensräume für Insekten. Ergänzt werden sie durch Neupflanzungen von Bäumen, Sträuchern und Stauden auf über 600 Quadratmetern Freifläche.
Genehmigung, Planung und Baustart: Anpassungen im Bezirk und ökologische Begleitung des HOWOGE-Projekts in der Plonzstraße
Der Bauantrag für das Vorhaben wurde bereits im Sommer 2021 eingereicht und ein gutes Jahr später, im Oktober 2022, genehmigt. Ursprünglich war an dieser Stelle die Errichtung von zwei Gebäuden vorgesehen. Nach intensiven Diskussionen im Bezirk Lichtenberg entschied man sich jedoch für eine Anpassung der Pläne. Statt zwei Baukörpern entsteht nun ein einzelnes Wohnhaus, um die grünen Innenhöfe der Umgebung zu bewahren und so das städtebauliche Umfeld zu berücksichtigen.
Mit dem Baustart im vierten Quartal 2023 nahm das Projekt schließlich konkrete Formen an. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Verantwortlich für die architektonische Planung sind die Büros Noweck+Pahmeyer und K-Team, während die IWP Hohental Plan- und Generalbau GmbH als Partner eingebunden ist. Für die Realisierung mussten zwar einige Bäume auf dem Grundstück entfernt werden, doch gleichzeitig ist vorgesehen, zahlreiche neue, ökologisch wertvolle Gehölze und Stauden zu pflanzen. Begleitet wird der Bau von einer ökologischen Fachaufsicht, die sicherstellen soll, dass Lebensräume von Pflanzen und Tieren geschützt bleiben.
Quellen: HOWOGE
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