Nach den Rohbauarbeiten werden am Sockelgebäude des Estrel-Towers die ersten Fassadenelemente angebracht. Das Vorhaben schreitet sichtbar voran, die Eröffnung ist für Ende 2026 vorgesehen.

Am Anbau des Estrel-Towers werden die ersten Fassadenelemente angebracht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Am Estrel-Tower in Berlin-Neukölln haben die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen sichtbar an Dynamik gewonnen. Nachdem lange Zeit vor allem der Hochhausturm in die Höhe wuchs, nimmt nun auch der Sockelbau immer deutlichere Konturen an.
Mittlerweile hat der Turm seine Endhöhe erreicht, und auch am flachen Anbau sind neue Baufortschritte zu erkennen. Zurzeit werden Fassaden angebracht und bereits erste Fenster eingesetzt.
Estrel-Tower: Fassadenelemente werden an Sockelgebäude angebracht
Der mehrgeschossige Sockel soll künftig als Anbau am Hochhaus dienen. Inzwischen schließt das flache Nebengebäude den Blockrand weitgehend und bildet eine klare Kante zur Sonnenallee.
Große Teile der äußeren Hülle sind montiert oder befinden sich in der Umsetzung. Die metallischen Fassadenelemente prägen das Erscheinungsbild des Sockelbaus zunehmend und lassen erstmals die Dimensionen des späteren Baukörpers erahnen. Gleichzeitig schreitet auch der Innenausbau voran.
Neukölln: Estrel-Tower soll Ende 2026 eröffnen
Hinter dem Projekt steht ein Entwurf des Büros Barkow Leibinger, das sich bereits 2014 in einem Wettbewerb durchsetzen konnte. Mit dem Anbau wird das bestehende Estrel-Hotel erweitert. Ursprünglich sollte das Areal neben dem Turm mehrere eigenständige Baukörper umfassen, die zusätzliche Veranstaltungsflächen bieten. Die Corona-Pandemie veränderte jedoch die Rahmenbedingungen erheblich.
Statt eines weitläufigen Ensembles entstand ein Konzept, bei dem alle Funktionen in den Turm und das derzeit entstehende Sockelgebäude integriert wurden. Der Neubau wird 522 Hotelzimmer, neun Büroetagen, 90 Appartements sowie einen großen Saal für bis zu 1.200 Gäste beherbergen.
Umplanung am Estrel Tower: Freifläche statt ursprünglich geplanter Gebäude
Die ursprünglich vorgesehenen Zusatzgebäude weichen einer neu geplanten Freifläche. Nach Angaben des Architekturbüros Barkow Leibinger wird dort eine Wildblumenwiese entstehen, ergänzt durch einen Park am Ufer des Kanals.
Mit der Finalisierung des Sockelgebäudes rückt das lange angekündigte Großvorhaben Schritt für Schritt näher an seine Realisierung. Die Fertigstellung des Estrel-Towers ist für Ende 2026 vorgesehen.

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Quellen: BauNetz, Estrel Berlin, Architektur Urbanistik Berlin, Barkow Leibinger Architekten
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