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In Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Ausbau der „Opernroute Nord“ abgeschlossen. Die neue Radverbindung schafft auf 2,2 Kilometern zwischen Olbersstraße und Bismarckstraße mehr Sicherheit für Radfahrende und bessere Bedingungen für den Fußverkehr. Politik und Verwaltung feiern das Projekt als wichtigen Beitrag zur Verkehrswende.
Staatssekretär Arne Herz, Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger und infraVelo-Geschäftsführer Michael Fugel bei einer gemeinsamen Radtour zum Bauabschluss.

Die „Opernroute Nord“ verläuft über 2,2 Kilometer vom nördlichen Abschnitt der Olbersstraße bis zur Bismarckstraße an der Deutschen Oper. Den Bauabschluss feierten Staatssekretär Arne Herz, Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger und infraVelo-Geschäftsführer Michael Fugel mit einer gemeinsamen Radtour. / © Foto: infraVelo GmbH

© Fotos: infraVelo GmbH

 

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Nach mehrjähriger Bauzeit ist die „Opernroute Nord“ in Charlottenburg-Wilmersdorf fertiggestellt. Auf 2,2 Kilometern verbindet sie die Olbersstraße mit der Bismarckstraße an der Deutschen Oper. Ziel des Projekts war es, eine komfortable und durchgehende Route im Berliner Radvorrangnetz zu schaffen.

Die Planung ging auf den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zurück, umgesetzt wurde sie von der landeseigenen infraVelo GmbH in enger Abstimmung mit Bezirk und Senatsverwaltung. Finanziert wurde die Maßnahme überwiegend aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“, ergänzt durch Landesmittel.

Opernroute Nord: Breite Radfahrstreifen und neue Querungen verbessern Sicherheit und Sichtbarkeit im Straßenraum

Das Kernstück der Route bilden 2,50 Meter breite Radfahrstreifen in beide Richtungen. Sie sind durch Sicherheitstrennstreifen vom motorisierten Verkehr abgesetzt und erhielten eine grüne Beschichtung. An Kreuzungen wurden zusätzliche rote Markierungen aufgebracht, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

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Für den Fußverkehr wurden neue Querungsmöglichkeiten geschaffen. Dazu zählen vier zusätzliche Überwege, 19 erweiterte Querungsstellen und 36 Gehwegvorstreckungen. Damit soll der gesamte Straßenraum sicherer und barrierefreier gestaltet werden.

Fahrradstraße, Schutzmaßnahmen und neue Infrastruktur für Rad-, Fuß- und Lieferverkehr rund um die Deutsche Oper

Im Bereich der Deutschen Oper entstand eine 330 Meter lange Fahrradstraße. Auf 750 Metern schützen bauliche Elemente die Radfahrenden zusätzlich vor dem Autoverkehr. Für Lieferverkehre wurden elf neue Ladezonen eingerichtet. Darüber hinaus entstanden über 200 Fahrradabstellplätze.

Gleichzeitig erfolgte eine Sanierung der Asphaltdecken. Damit verbessert das Projekt nicht nur die Bedingungen für Radfahrende, sondern auch die Infrastruktur für Fußgängerinnen und Fußgänger, Lieferverkehr und den ÖPNV.

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Politik lobt neue Radroute als wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und besseren Vernetzung im Bezirk

Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, erklärte: Mit der „Opernroute Nord“ habe der Bezirk eine attraktive Nord-Süd-Verbindung für den Radverkehr erhalten. Er dankte allen Beteiligten für die umsichtige Planung und Umsetzung, bei der alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt worden seien.

Auch Arne Herz, Staatssekretär für Mobilität und Verkehr, betonte die Bedeutung des Projekts. Er sagte, der Abschluss sei für ihn ein schöner Anlass, den Radweg in seinem Heimatbezirk zu eröffnen. Zukünftig könne er einen Besuch in der Deutschen Oper oder im Rathaus Charlottenburg direkt mit einer Fahrt über die neue Route bis zur Mierendorffinsel verbinden.

Bauabschluss mit gemeinsamer Radtour: Opernroute Nord als Beispiel für integrierte Verkehrswende in Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Bauabschluss wurde am 26. August 2025 mit einem Anradeln gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Bezirk, Senatsverwaltung und infraVelo fuhren gemeinsam die neue Strecke ab. Damit ist ein weiteres wichtiges Teilstück des Berliner Radvorrangnetzes realisiert.

Die „Opernroute Nord“ zeigt, wie der Ausbau von Radinfrastruktur, Fußverkehr und Lieferlogistik zusammengedacht werden kann. Für den Bezirk ist sie ein Beispiel für den Umbau des Straßenraums im Sinne der Verkehrswende.

Quellen: GB infraVelo GmbH

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