Im Norden Wilhelmsburgs entsteht mit dem Hafenbahnpark ein neues Quartier, das unterschiedliche Wohnbedarfe miteinander verbindet. Fördern & Wohnen setzt dabei auf soziale Durchmischung, inklusive Wohnformen und ergänzende Angebote für das gesamte Viertel.

Visualisierung Wohnneubau Hafenbahnpark

Neuer Wohnraum im Hafenbahnpark: Die Gestaltung des Quartiers orientiert sich an einer offenen Struktur, die Wohnhäuser, Gemeinschaftsflächen und kleinteilige Gewerbenutzungen miteinander verzahnt und so ein gut erreichbares, alltagsnahes Umfeld schaffen soll. / © Visualisierung: bloomimages

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Im Norden von Wilhelmsburg entwickelt Fördern & Wohnen den Hafenbahnpark. Auf dem Gelände unmittelbar am S-Bahnhofs Veddel entstehen mehr als 350 Wohnungen, ergänzt durch ein kleines Angebot an Gewerbeflächen. Am Eingang des Quartiers sollen ein Café, mehrere Läden und eine Kita das Wohngebiet mit dem öffentlichen Raum verbinden. Noch laufen die Arbeiten zur Erschließung, doch bis Ende 2028 sollen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen können.

Das neue Quartier richtet sich an sehr unterschiedliche Zielgruppen. Vorgesehen sind unter anderem Wohnungen für Studierende sowie frei vermietete Wohnungen. Gleichzeitig schafft Fördern & Wohnen Unterkunftsplätze für geflüchtete und wohnungslose Menschen. Die Mischung soll das Viertel stabilisieren und soziale Vielfalt ermöglichen.

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Hafenbahnpark ab 2028 bezugsfertig: Inklusives Wohnen mit Assistenzangeboten

Ein Schwerpunkt des Projektes liegt auf Wohnformen für Menschen mit Assistenzbedarf. Ein kompletter Gebäuderiegel ist für mehr als 50 Personen mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen vorgesehen. Sie sollen dort nicht nur wohnen, sondern auch Arbeitsmöglichkeiten in einer Tagesstätte im Erdgeschoss finden.

Das Angebot umfasst verschiedene Wohnformen von begleiteten Wohngruppen über ambulant unterstützte Wohngemeinschaften bis hin zu Einzelappartements. Das Personal soll rund um die Uhr vor Ort sein. Alle Räume werden barrierefrei ausgeführt. Bereichsleiter Jochen Moritz erklärte, Ziel sei es, soziale Teilhabe zu ermöglichen und die Angebote für das gesamte Quartier zu öffnen.

Wilhelmsburg: Fördern & Wohnen baut Angebote aus und steht zugleich vor der Aufgabe einer umfassenden Personalgewinnung

Fördern & Wohnen ist bereits in Wilhelmsburg und Seevetal mit Wohnhäusern, Treffpunkten und mobilen Assistenzdiensten aktiv. Die neuen Kapazitäten im Hafenbahnpark sollen dieses Netzwerk ergänzen. Eine Herausforderung sieht das Unternehmen in der Personalgewinnung. Nach Angaben von Moritz spielt die Suche nach qualifizierten Fachkräften wie Heilerziehungspflegerinnen, Erziehern oder Sozialarbeiterinnen eine zentrale Rolle beim Aufbau der neuen Strukturen.

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Das Projekt reiht sich in weitere Neubauten ein, die Fördern & Wohnen aktuell realisiert. In Marmstorf sind vor wenigen Wochen die ersten Mieterinnen und Mieter in die neue Wohnanlage an der Elfenwiese eingezogen. Dort entstanden geförderte Wohnungen für Haushalte mit Dringlichkeitsschein, Reihenhäuser für Familien mit mittlerem Einkommen sowie frei finanzierte Einheiten. Ergänzend ist eine Mietsozialberatung vor Ort, die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag begleitet. Neben Wilhelmsburg und Marmstorf hat Fördern & Wohnen in Klein-Flottbek im Herbst 2025 eine Wohnunterkunft für asyl- und schutzsuchende Menschen eröffnet. Mit insgesamt 22 Wohneinheiten werden dort bis zu 144 Personen untergebracht. Auch hier setzt das Unternehmen auf Präsenz vor Ort und den Austausch mit der Nachbarschaft.

Visualisierung Wohnneubau Hafenbahnpark

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Quellen: Fördern & Wohnen

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