Die Hamburger Hochbahn plant einen zweiten Zugang zur U3-Haltestelle Habichtstraße im Stadtteil Barmbek-Nord. Rund 4.700 Anwohnende sollen davon profitieren. Der neue Zugang reagiert auf die wachsende Bevölkerungsdichte im Umfeld und ist Teil eines übergreifenden Infrastrukturprogramms der Stadt.
Hamburger HOCHBAHN-Zug fährt über eine Brücke, im Hintergrund der Hafen

In Barmbek-Nord, am Grasbrook und in der Horner Geest entstehen neue Quartiere, die durch U-Bahn-Anbindungen besser in die Stadtstruktur eingebunden werden sollen. Die HOCHBAHN verfolgt dabei das Ziel, sowohl bestehende Stationen besser zu erschließen als auch neue Stadtteile direkt an das Netz anzubinden. / © Foto: HOCHBAHN

© Visualisierung und Foto: HOCHBAHN

 

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Die Hamburger HOCHBAHN plant den Bau eines zweiten Zugangs zur U-Bahn-Station Habichtstraße im Stadtteil Barmbek-Nord. Der neue Zugang soll in der Dieselstraße entstehen und für rund 4.700 Anwohnende erstmals die fußläufige Anbindung an das U-Bahn-Netz verbessern. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase, ein Planfeststellungsverfahren soll im August 2025 starten.

Ziel der Maßnahme ist es, auf die veränderte Siedlungsstruktur im Umfeld der Haltestelle zu reagieren. In den vergangenen Jahren wurden in dem Bereich mehrere neue Wohnquartiere errichtet oder befinden sich in der Umsetzung. Die HOCHBAHN spricht von einem deutlichen Erschließungspotenzial, das mit dem neuen Zugang besser genutzt werden kann.

Barmbek-Nord: U3-Ausbau für bessere Erreichbarkeit und steigende Fahrgastzahlen

Neben einer verbesserten Erreichbarkeit für die umliegenden Quartiere verspricht sich die HOCHBAHN durch den neuen Zugang auch kürzere Wege und mehr Komfort für Fahrgäste. Gleichzeitig soll die Maßnahme die Leistungsfähigkeit des Netzes in einem Bereich stärken, in dem die Nachfrage stetig wächst. Der Baubeginn könnte, je nach Verlauf des Genehmigungsverfahrens, im Jahr 2027 erfolgen.

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Das Projekt reiht sich ein in eine Reihe aktueller Infrastrukturvorhaben der HOCHBAHN, mit denen das U-Bahn-Netz ausgebaut und an neue Stadtteile angepasst werden soll. Dazu gehört etwa die geplante Verlängerung der U4 über die Elbe zum neuen Stadtteil Grasbrook.

Parallelprojekte der HOCHBAHN: Grasbrook und Horner Geest im Fokus

Die U4-Verlängerung nach Süden erschließt ein etwa 50 Hektar großes Areal mit Wohn- und Gewerbeflächen. Auch die Veddel wird durch die neue Station profitieren, die gleichzeitig eine Verbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Moldauhafen- und Hafentorquartier schafft. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2031 vorgesehen.

Ein weiteres Projekt betrifft den Hamburger Osten: An der Horner Geest schreitet der Ausbau der U4 voran. Der Rohbau der Haltestelle Horner Geest ist abgeschlossen, die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant. Dort sollen rund 13.000 Menschen erstmals direkten Anschluss an das Schnellbahnnetz erhalten.

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Stadt wächst, Infrastruktur zieht nach: Hamburg investiert in öffentlichen Nahverkehr

Die laufenden und geplanten Maßnahmen zeigen, wie sehr der öffentliche Nahverkehr auf die dynamische Stadtentwicklung in Hamburg reagiert. In Barmbek-Nord, am Grasbrook und in der Horner Geest entstehen neue Quartiere, die durch U-Bahn-Anbindungen besser in die Stadtstruktur eingebunden werden sollen. Die HOCHBAHN verfolgt dabei das Ziel, sowohl bestehende Stationen besser zu erschließen als auch neue Stadtteile direkt an das Netz anzubinden.

Quellen: Hamburger HOCHBAHN

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