Rund um den Bahnhof Köpenick kommt es erneut zu Sperrungen auf Straße und Schiene. Grund sind die laufenden Bauarbeiten für den künftigen Regionalbahnhof. Bis Ende 2027 soll das riesige Infrastrukturprojekt abgeschlossen werden.

So soll es mal aussehen, wenn es fertig ist, aber der Weg dorthin ist steinig. Neue Sperrungen bringen Einschränkungen, sind aber Teil eines langfristigen Infrastrukturprojekts. / © Visualisierung: Deutsche Bahn

© Foto Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Der Umbau des Bahnhofs Köpenick schreitet weiter voran und sorgt erneut für spürbare Einschränkungen im Bahn- und Straßenverkehr. Ab Ende Januar 2026 kommt es rund um den Bahnhof zu weiteren Sperrungen, die sowohl den öffentlichen Nahverkehr als auch den motorisierten Individualverkehr betreffen. Für Pendlerinnen und Pendler im Südosten Berlins bedeutet das erneut Geduld, Umwege und verlängerte Fahrzeiten.

Bahnhof Köpenick: Straßensperrungen und Einschränkungen im Bahnverkehr

Im Zentrum der aktuellen Maßnahmen steht die Hämmerlingstraße, die unterhalb der Bahntrasse verläuft. Sie wird für mehrere Wochen vollständig gesperrt. In dieser Zeit sind weder Auto- noch Rad- oder Fußverkehr möglich. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet, was insbesondere im Berufsverkehr zu Mehrbelastungen im umliegenden Straßennetz führen dürfte.

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Parallel dazu kommt es auch auf der Schiene zu massiven Einschränkungen. Der Bahnverkehr auf der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Innenstadt und östlichem Berliner Umland wird zeitweise unterbrochen. Sowohl S-Bahn- als auch Regionalverbindungen sind betroffen, Ersatzverkehre und Umleitungen gehören in dieser Phase zum Alltag. Der Bahnhof Köpenick selbst kann in Teilen nicht oder nur eingeschränkt angefahren werden.

Umbau des Bahnhofs Köpenick bis 2027: Großprojekt mit langfristigem Ziel

Hinter den wiederkehrenden Sperrungen steht eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Südosten Berlins. Der Bahnhof Köpenick wird umfassend umgebaut und künftig nicht mehr nur S-Bahn-Station sein, sondern auch als Regionalbahnhof fungieren. Ziel ist es, den Bezirk Treptow-Köpenick besser an den Regional- und Fernverkehr anzubinden und die stark frequentierte Strecke Richtung Brandenburg zu entlasten.

Geplant ist unter anderem ein neuer, barrierefreier Regionalbahnsteig mit direkter Anbindung an die bestehenden S-Bahn-Anlagen. Zusätzlich entstehen neue Gleisanlagen, eine Personenunterführung sowie Aufzüge und modernisierte Zugänge. Auch die technische Infrastruktur wird vollständig erneuert, um höhere Zugzahlen und dichtere Takte zu ermöglichen.

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Bahnhofstraße, Hämmerlingstraße, Alte Försterei: Auswirkungen auf das Umfeld

Die aufwendigen und umfangreichen Bauarbeiten wirken sich allerdings nicht nur auf den Bahnverkehr aus. Auch das direkte Umfeld des Bahnhofs ist seit Jahren von Baustellen geprägt. Geh- und Radwege werden immer wieder verlegt, Haltestellen verschoben, Verkehrsführungen angepasst. Für Anwohnende, Gewerbetreibende und Besucherinnen des nahegelegenen Stadions an der Alten Försterei bedeutet das eine dauerhafte Umgewöhnung im Alltag.

Trotz aller Einschränkungen gilt der Umbau als zentraler Baustein für die verkehrliche Zukunft des Bezirks. Mit der Fertigstellung – derzeit für Ende 2027 vorgesehen – soll Köpenick deutlich besser in das regionale Bahnnetz integriert sein. Bis dahin werden jedoch weitere Bauphasen und Sperrungen notwendig sein. Der Bahnhof bleibt damit noch einige Jahre ein Ort des Übergangs – zwischen Baustelle und Verkehrsknotenpunkt der Zukunft.

Quellen: i2030, Deutsche Bahn AG, Berliner Morgenpost

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2 Kommentare

  1. Astrid Neumann 27. März 2026 at 22:16 - Reply

    Ich kann es verstehen das es dauert,man sieht es ja in schöneweide…Aber wenn die Bahn mal so denkt,das es jugentliche gibt sie wirklich gerne da arbeiten wollen,auch wenn sie nicht die besten in der schule sind,können sie doch auf dem Gebiet richtig gut sein.Warum gibt man denn die Jugend nicht trotzdem eine Chance? Verstehe ich nicht.

  2. Astrid Neumann 27. März 2026 at 22:17 - Reply

    Und das schlimme ist,der Bahnhof wird zu gepflasstert wie der Alexanderplatz…Und das war schon ein Fehler.

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