Im Frankfurter Bahnhofsviertel soll sich beim Umgang mit der Außengastronomie etwas ändern. Die Stadt will neue Regeln für den öffentlichen Raum entwickeln und gleichzeitig mit einem Förderprogramm die Entwicklung des Viertels unterstützen.

Oberbürgermeister Mike Josef und mehrere Dezernenten bei einem Rundgang zur Situation der Außengastronomie im Frankfurter Bahnhofsviertel.

Oberbürgermeister Mike Josef und die zuständigen Dezernenten informieren sich bei einem Rundgang über die Situation der Außengastronomie im Frankfurter Bahnhofsviertel. / © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes

© Titelbild: depositphotos.com

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Im Frankfurter Bahnhofsviertel soll der Umgang mit Außengastronomie neu geregelt werden. Die Stadt will einen Ausgleich zwischen Gastronomiebetrieben, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Fuß-, Rad- und Lieferverkehr schaffen. Gleichzeitig ist ein neues Förderprogramm geplant, mit dem die Entwicklung des Viertels unterstützt werden soll.

Hintergrund ist die besondere Situation im Bahnhofsviertel: Auf engem Raum kommen unterschiedliche Nutzungen und Interessen zusammen. Gastronomische Außenflächen beanspruchen Teile des öffentlichen Raums, gleichzeitig müssen Gehwege, Verkehrsflächen und Zugänge ausreichend nutzbar bleiben. Die Stadt will deshalb nach eigenen Angaben rechtssichere und praktikable Rahmenbedingungen schaffen.

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Bahnhofsviertel: Außengastronomie soll Teil der Entwicklung sein

Für die Stadt ist die Gastronomie ein wichtiger Bestandteil des Viertels. Oberbürgermeister Mike Josef erklärt, ein vielfältiges gastronomisches Angebot könne zur Belebung und Aufenthaltsqualität beitragen. Gleichzeitig müssten die Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums berücksichtigt werden.

Neben der Außengastronomie nimmt die Stadt das Erscheinungsbild und die Nutzung des öffentlichen Raums insgesamt in den Blick. In dem Zusammenhang plant die Stadt ein neues Förderprogramm für das Bahnhofsviertel. Grundstückseigentümer, Einzelhändler, Gastronomen und weitere Unternehmen sollen dabei gemeinsam Projekte umsetzen können.

Förderprogramm soll Frankfurts Bahnhofsviertel beleben

Vorgesehen sind unter anderem Förderungen für die Weiterentwicklung des Gastronomie-, Unterhaltungs- und Kulturangebots. Auch die Belebung von Erdgeschosszonen und die Einrichtung sogenannter „Dritter Orte“ mit sozialen und kulturellen Angeboten gehören zu den geplanten Maßnahmen.

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Wie die neuen Regeln für die Außengastronomie konkret aussehen werden, ist bislang offen. Die Stadt will die verschiedenen Interessen nach eigenen Angaben gemeinsam mit den zuständigen Dezernaten, der Verwaltung und den Akteuren vor Ort abstimmen. Das Bahnhofsviertel soll dabei nicht nur über einzelne Probleme betrachtet werden, sondern insgesamt weiterentwickelt werden.

Frankfurt Hauptbahnhof

Quellen: Stadt Frankfurt am Main

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