Auf dem ehemaligen FAZ-Gelände im Gallus wächst der Rohbau des Holzhochhauses „Hellerblick“ und mit ihm das Wohnquartier „Hellerhöfe“. Die Untergeschosse sind fertig, jetzt beginnt der Hochbau des Turms. 

Baustelle mit drei roten Baukränen hinter einem Bauzaun, im Vordergrund eine Straße, dahinter Wohnhäuser und blauer Himmel mit Wolken.

Auf dem rund zwei Hektar großen Areal zwischen Mainzer Landstraße und Kleyerstraße entsteht das Stadtquartier „Hellerhöfe“ mit rund 540 Mietwohnungen, Büroflächen, zwei Kitas und einer Grundschule. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Visualisierung: Schmidt Plöcker Architekten PartG mbH

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Auf dem früheren Gelände der Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Frankfurter Societät im Gallus wächst das neue Stadtquartier „Hellerhöfe“ heran. Bauwens entwickelt das Projekt gemeinsam mit der F.A.Z. und der Frankfurter Societät. Bis 2028 beziehungsweise 2030 sollen dort rund 540 Mietwohnungen, Büroflächen, zwei Kitas und eine Grundschule entstehen. Etwa 30 Prozent der Wohnungen fallen unter die Wohnraumförderung.

Das Kernstück des ersten Bauabschnitts bildet der Büroturm „Hellerblick“, ein rund 60 Meter hohes Holz-Hybrid-Hochhaus mit 16 Geschossen, das bis zum dritten Quartal 2028 fertig werden soll.

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Bauarbeiten im Gallus: Rohbau wächst über die Untergeschosse hinaus

Bewehrte Baugrube mit sichtbaren Stahlmatten, drei rote Baukräne ragen in den Himmel, im Hintergrund ein Hochhaus und weitere Gebäude.

Die Untergeschosse des Holz-Hybrid-Hochhauses Hellerblick sind inzwischen fertiggestellt. Das 16-geschossige, rund 60 Meter hohe Bürogebäude soll bis zum dritten Quartal 2028 bezugsfertig sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Seit der Grundsteinlegung im Mai arbeitet das Baustellenteam kontinuierlich weiter, und die geplanten Gebäude wachsen langsam aus der Baugrube heraus. Fundament und erste Untergeschosse der Neubauten sind inzwischen gegossen, Ende August folgte die Decke des ersten Untergeschosses. Damit sind die Untergeschosse abgeschlossen, und die Rohbauarbeiten an Erd- und Obergeschossen haben bereits begonnen. Als Nächstes folgt der Hochbau des Holz-Hybrid-Hochhauses.

Parallel dazu laufen seit Januar die Erdarbeiten im zweiten Bauabschnitt auf dem benachbarten Gelände der ehemaligen Frankfurter Societät. Ende August schuf die Stadtverordnetenversammlung mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 928 zusätzlich die planungsrechtliche Grundlage für diesen Teil des Quartiers. Die beiden Bauabschnitte sollen bis 2028 beziehungsweise 2030 fertig werden.

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Geplantes Hochhaus „Hellerblick“: Holz-Hybrid-Bau prägt künftig die Mainzer Landstraße

Das markanteste Gebäude des Quartiers ist der „Hellerblick“, ein 16-geschossiges Bürohochhaus in Holz-Hybrid-Bauweise. Es besteht aus mehreren terrassenartig gestaffelten Kuben direkt an der Mainzer Landstraße und bietet künftig rund 15.000 Quadratmeter Bürofläche. Entworfen hat das Gebäude das Architekturbüro Schmidt Plöcker, das sich 2021 in einem Wettbewerb gegen 14 weitere Büros durchsetzte. Die Adolf Lupp GmbH übernimmt als Generalunternehmer die Umsetzung, geheizt und gekühlt wird der Turm überwiegend über Geothermie.

Aus dem Stadtteil kommt allerdings auch Kritik am Projekt. Anwohnende befürchten, dass ihre Wohnungen durch den Neubau künftig im Schatten liegen, und sorgen sich vor steigenden Mieten im Umfeld. Bereits der Abriss der alten Verlagsgebäude sorgte wegen der Lärmbelastung für Unmut. Trotz dieser Bedenken schreiten die Arbeiten bislang planmäßig voran.

Wohnungsbau in den Hellerhöfe: 182 geförderte Wohnungen im Quartier

Baustelle hinter einem Maschendrahtzaun, ein Bagger bei Erdarbeiten, im Hintergrund die Frankfurter Skyline mit dem Messeturm.

Auf dem benachbarten Areal der ehemaligen Frankfurter Societät laufen seit Januar die Erdarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Hellerhöfe. Dort entstehen Mietwohnungen, die wie das Gesamtquartier bis 2028 beziehungsweise 2030 fertiggestellt werden sollen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Von den insgesamt rund 540 geplanten Mietwohnungen sollen etwa 182 öffentlich gefördert werden, was ungefähr 30 Prozent entspricht. Ende August bewilligte die Stadt Frankfurt Fördermittel für 135 Wohnungen im zweiten Bauabschnitt, nachdem bereits im Februar 47 Wohnungen im ersten Abschnitt gefördert worden waren. Die Einstiegsmieten liegen je nach Förderweg zwischen sieben und zwölf Euro pro Quadratmeter.

Die Gesamtzahl der Wohnungen hat sich gegenüber früheren Planungen unterdessen deutlich verändert. 2021 war noch von rund 650 Wohnungen die Rede, inzwischen liegt die Zahl bei etwa 540. Auch der Zeitplan verschob sich mehrfach, von einer ursprünglich für 2027 angepeilten Fertigstellung bis zum heute genannten Zeitraum zwischen 2028 und 2030.

Quellen: Bauwens GmbH & Co. KG, Adolf Lupp GmbH + Co. KG, Schmidt Plöcker Architekten, Stadt Frankfurt am Main, Vorsprung Frankfurt, Hessenschau, Journal Frankfurt

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