Der „AsiaBerlin Summit 2025“ bringt in dieser Woche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Startup-Szene zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen Berlin und asiatischen Innovationszentren zu vertiefen. Die Konferenz zeigt, wie stark die internationalen Netzwerke bereits sind und welche Rolle Berlin in Zukunft in globalen Technologie- und Wirtschaftspartnerschaften spielen könnte.

Der „AsiaBerlin Summit 2025“ verdeutlicht den Anspruch Berlins, sich als zentraler Standort für internationale Zusammenarbeit im Technologie- und Startup-Sektor zu etablieren. Dabei werden noch bis zum 28.11.2025 Panel-Talks und Startup-Pitches im Roten Rathaus vorgetragen. / © Foto: pixabay / geralt
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Der „AsiaBerlin Summit 2025“ hat in Berlin begonnen. Die fünftägige Konferenz steht unter dem Motto „Connecting Startup Ecosystems for Diversity and Innovation“ und widmet sich dem Ausbau internationaler Innovationsnetzwerke. Dabei geht es um Themen wie Mobilität, Green Tech, HealthTech, FinTech sowie die Creative Economy. Ziel ist es, Kooperationen zwischen Berlin und asiatischen Wachstumsmärkten zu vertiefen.
Eröffnet wurde der Summit am Montag, den 24.11.2025 im Roten Rathaus durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner sowie internationale Gäste aus Jakarta und Sri Lanka. Wegner betonte nach Veranstaltungsangaben, Berlin gehöre zu den führenden europäischen Standorten für Startups und wolle die Zusammenarbeit mit Asien weiter intensivieren.
Vielfältiges Konferenzprogramm: Panels, Delegationen und Startup-Pitches auf dem „AsiaBerlin Summit 2025“
Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey verwies auf die Vielfalt der Berliner Startup-Landschaft und die Attraktivität der Stadt für internationale Unternehmen. Berlin biete, so ihre Einschätzung, eine starke Forschungsinfrastruktur und zahlreiche technologische Innovationszentren. Im weiteren Verlauf folgen Beiträge aus verschiedenen asiatischen Ländern. Die Konferenz wird von über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht, darunter 14 internationale Delegationen sowie zahlreiche Investorinnen und Investoren. Über 30 Panels, Keynotes und Interviews ergänzen das Programm und greifen aktuelle wirtschaftliche und technologische Trends auf.
An beiden Konferenztagen stehen mehr als 70 Startup-Pitches im Mittelpunkt. Sie sollen Einblicke in neue Geschäftsmodelle geben und mögliche Kooperationen anstoßen. Die Pitching-Formate reichen von klassischen Präsentationen bis zu einem eigens eingerichteten Wettbewerbsformat. Ziel ist es, internationale Sichtbarkeit zu schaffen und Investoren frühzeitig mit neuen Projekten in Kontakt zu bringen.
Ecosystem Tours und Workshops führen internationale Delegationen durch Berlin
Im Anschluss an die Hauptkonferenz folgen zwischen dem 26. und 28. November über 20 Satellitenveranstaltungen. Diese finden bei Partnern im gesamten Stadtgebiet statt. Dazu gehören Ecosystem Tours, Workshops und Diskussionsrunden, die Einblicke in Berliner Innovationsorte wie das betahaus, MotionLab.Berlin, SAP Labs oder Silicon Allee ermöglichen.
Zudem beteiligen sich zahlreiche asiatische Botschaften an den Programmpunkten. Delegationen aus Tokio, Hongkong, Korea, Indien und Sri Lanka nutzen die Gelegenheit, Berliner Unternehmen kennenzulernen und mögliche Kooperationen zu prüfen.
Wachsende Wirtschaftsbeziehungen: Berlin vertieft seine Asien-Strategie
Die Senatsverwaltung verweist darauf, dass Asien wirtschaftlich eine wachsende Bedeutung für die Hauptstadt hat. Berliner Firmen exportierten 2024 Waren im Wert von fast zwei Milliarden Euro nach China, Japan, Korea und Indien. China ist nach den USA der zweitgrößte Exportmarkt. Der Summit soll helfen, bestehende Beziehungen zu stärken und neue Märkte zu erschließen.
Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung, wie sehr Berlin auf internationale Innovationsnetzwerke angewiesen ist. Kooperationen in Forschung, Technologie und Startups gelten als entscheidend, um globale Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und vor Ort umzusetzen.
Kreative Formate und Pitch-Wettbewerbe erweitern das Summit-Programm
Der „AsiaBerlin Summit“ erweitert 2025 sein Programm um neue Formate. Dazu gehören ein Creative Industry Track, interaktive Sessions unter dem Titel „Unboxing the Future“ sowie die sogenannten „Pitch Olympics“. Sie sollen kreative Perspektiven fördern und ungewöhnliche Kooperationen sichtbar machen.
Darüber hinaus zeigen Delegationen aus mehreren asiatischen Ländern, wie breit das internationale Interesse an Berlin inzwischen ist. Die Hauptstadt positioniert sich damit erneut als Knotenpunkt zwischen europäischen und asiatischen Innovationsökosystemen.
Quellen: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Asia Berlin Summit 2025
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