Die Bewegung „Architektur Rebellion Berlin“ bringt das Thema Baukultur zurück in die breite Öffentlichkeit. Gleichzeitig zeigt sie, wie schnell architektonische Debatten politisiert werden können. Letztlich steht die Frage im Raum, ob historisierende Architektur als Problemlösung für trostlose deutsche Innenstädte funktionieren kann.

Bildervergleich Berlin, Straße vs. Haus

Die Gruppe „Architektur Rebellion Berlin“ fordert ein Stadtbild, das stärker auf ästhetische Qualität, Identität und traditionelle Gestaltung setzt und sich weniger an modernistischen, aus ihrer Sicht oft monotonen Neubauten orientiert. / © Architektur Rebellion Berlin

© Bilder: Architektur Rebellion Berlin

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Die „Architektur Rebellion Berlin“ ist eine Bewegung, die vor allem in sozialen Medien aktiv ist und dort eine stetig wachsende Aufmerksamkeit erfährt. Die Gruppe sieht sich als Sprachrohr einer vermeintlich breiten Unzufriedenheit mit moderner Architektur und fordert einen grundlegenden Wandel im Städtebau. Sie prangert aus ihrer Sicht monotone, gesichtslose oder „menschenfeindliche“ Neubauten an und plädiert für eine Rückbesinnung auf traditionelle Bauformen.

Ihre Posts erreichen in der Tat hohe Interaktionszahlen und zeigen häufig stark kontrastierende Vorher-Nachher-Vergleiche, die modernen Gebäuden historische Fassaden oder klassische Entwürfe entgegensetzen. Das Anliegen der Gruppe wird schnell klar: mehr Schönheit, mehr Identität und mehr Emotionalität im Stadtbild.

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 „Architektur Rebellion Berlin“: Welche Kritik äußert die Bewegung, und warum findet sie Resonanz?

Die Mitglieder der Bewegung betonen, dass Architektur nicht nur funktional oder wirtschaftlich sein dürfe. Moderne Gebäude wirkten in vielen Fällen kalt, austauschbar oder wenig einladend, heißt es in Debattenbeiträgen. Häufig wird darauf verwiesen, dass sich viele Menschen in der heutigen gebauten Umwelt nicht ausreichend repräsentiert oder wohlfühlen.

Die Resonanz rührt auch daher, dass sich die Diskussion (sehr bewusst) nicht an Fachleute richtet, sondern insbesondere an Bürgerinnen und Bürger, die täglich in der Stadt unterwegs sind. In Medienanalysen wurde darauf hingewiesen, dass die Bewegung ein „ästhetisches Unbehagen“ aufgreife, das in weiten Teilen der Bevölkerung durchaus vorhanden sei. Damit trifft die selbsternannte „Architektur Rebellion“ also ganz offenbar einen gesellschaftlichen Nerv.

So lässt sich beobachten, dass es der Gruppe gelingt, mit einfachen visuellen Botschaften starke Reaktionen auszulösen. Gerade in sozialen Netzwerken wirken plakative Gegenüberstellungen wie Katalysatoren für emotionale Debatten. Dadurch trägt die „Architektur Rebellion“ zu einer neuen Sichtbarkeit des Themas Baukultur bei, allerdings mit einer Debattenform, die nicht immer differenziert geführt wird.

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Die Kritik an der Kritik: Vereinfachungen und Polarisierungen

Aus der Architektur-Fachwelt kommen seit einiger Zeit deutliche Einwände gegen die Bewegung. Journalistinnen und Journalisten weisen darauf hin, dass die „Rebellion“ mitunter ein stark vereinfachtes Weltbild bediene: traditionelle Architektur wird als grundsätzlich gut betrachtet, moderne Architektur als grundsätzlich schlecht. Aber ist das so einfach?

Der Architekturkritiker Maik Novotny beschrieb dieses Muster als „Stilpolarität ohne Kontext“. Auch andere Fachstimmen heben hervor, dass die Gruppe historische Architektur idealisiere, ohne zu berücksichtigen, dass alte Bauformen nicht automatisch nachhaltiger oder sozial gerechter gewesen seien. Ebenso werde selten relevante Themen heutiger Stadtentwicklung thematisiert. Beispielsweise die Herausforderung, dass viele urbane Probleme – etwa Verdichtung, Energieeffizienz oder Barrierefreiheit – nur durch moderne Bauweisen zu bewältigen seien.

Auch der Umgangston ist Teil der Kritik an der Gruppe. Autorinnen aus der Baukultur-Publizistik berichteten, dass Architektinnen und Architekten sich teilweise öffentlich herabgesetzt fühlten, wenn ihre Entwürfe in der Gruppe als Negativbeispiel präsentiert werden. Dabei verschwimme gelegentlich die Grenze zwischen sachlicher Kritik und persönlicher Abwertung. Gerade in sozialen Netzwerken kann diese Art der Debatte zu einem rauen Klima beitragen und konstruktive Diskussionen erschweren.

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Moderne Architektur gegen historische Vorbilder: Politische Aufladungen und kulturelle Projektionsflächen

Besondere Aufmerksamkeit erhält die Bewegung, weil aus ästhetischer Kritik bisweilen eine kulturelle oder politische Dimension entsteht. Journalisten der taz warnten, dass die klare Gegenüberstellung von „schön“ und „hässlich“ anfällig für ideologische Vereinnahmung sein kann. Nostalgische Architekturideale könnten, so die Einschätzung, in bestimmten Kontexten mit konservativen oder identitätspolitischen Narrativen verschmelzen.

Auch das Fachmagazin Bauwelt merkte in einer Betrachtung des Themas an, dass Rekonstruktions- und Traditionsdebatten historisch oft aufgeladen sind und es daher wichtig sei, Architektur nicht allein über Fassadenästhetik zu beurteilen. Architektur ist immer Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen und wird deshalb schnell Teil größerer kulturpolitischer Auseinandersetzungen.

Diese Dynamik bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Bewegung selbst politisch homogen wäre. In den sozialen Netzwerken finden sich unterschiedlichste Motive: ästhetisches Interesse, Frust über moderne Stadtplanung, Sehnsucht nach historischer Identität, aber auch Widerspruch gegen bestimmte Bauvorhaben, die als unästhetisch oder gesellschaftlich fragwürdig angesehen werden. Die „Architektur Rebellion“ dient damit als Fixpunkt für sehr verschiedene Perspektiven.

 Zwischen Baukultur-Engagement und stilpopulistischem Aktivismus: Die Sicht auf die „Architektur Rebellion“ ist ambivalent

Der gesellschaftliche Wert der Bewegung wird dementsprechend auch sehr unterschiedlich bewertet. Befürworter betonen, dass sie das Thema Baukultur aus der Fachöffentlichkeit in den Alltag vieler Menschen getragen habe. Noch selten zuvor sei die Wahrnehmung von Architektur so breit diskutiert worden wie heute. Möglich gemacht haben dies die sozialen Netzwerke.

Kritiker hingegen warnen vor einem „Stilpopulismus“, der komplexe städtebauliche Fragen auf eine rein visuelle Bewertung reduziere. Die Frage, was „schön“ oder „lebenswert“ sei, lasse sich nicht ohne funktionale, soziale und ökologische Aspekte beantworten. Wird die Debatte zu stark vereinfacht, droht die Gefahr, dass Lösungen oberflächlich bleiben.

Trotz dieser Ambivalenzen zeigt die Bewegung aber sehr eindrucksvoll, wie relevant und emotional besetzt das Thema Baukultur heute ist, gerade in einer Stadt wie Berlin, deren Identität schon immer durch architektonische Brüche, Vielfalt und Experimente geprägt war. Und gerade in einer streitlustigen Stadt wie Berlin werden solche Ansätze intensiv und ausführlich diskutiert.

Was bedeutet die Bewegung für die Debatte in Berlin?

Für Berlin, aber auch für andere deutsche Metropolen, kann eine Bewegung wie die „Architektur Rebellion“ womöglich als Indikator gelesen werden: Viele Menschen sehnen sich nach städtebaulichen Qualitäten, die Identität, Maßstab und Atmosphäre betonen.

Gleichzeitig zeigt die Debatte, dass die heutige Stadt vor der Herausforderung steht, moderne Anforderungen wie Klimaschutz, Wohndichte oder soziale Infrastruktur mit ästhetischen Erwartungen in Einklang zu bringen.

Damit eine produktive Diskussion entsteht, braucht es eine Vermittlung zwischen den Welten: Die emotionale Kritik der Laien und die fachlichen Anforderungen der Planenden müssen stärker miteinander verzahnt werden. Nur dann kann aus der Bewegung eine Diskussion entstehen, die nicht spaltet, sondern bereichert.

Mit dem Thema problematischer Ästhetik in deutschen Innenstädten hat sich zuletzt auch das ZDF-Magazin „Am Puls“ beschäftigt. Nachrichtensprecher und Journalist Christian Sievers berichtet darin über fehlgeleiteten Städtebau, der für den Autoverkehr geplant wurde, nicht aber für seine Bewohner.

Kann historisierende Architektur als Problemlösung für trostlose deutsche Innenstädte funktionieren?

Ob historisierende Architektur tatsächlich eine Lösung für die vielfach als trostlos empfundenen deutschen Innenstädte sein kann, bleibt eine der zentralen Fragen, die die aktuelle Diskussion prägen. Die Berliner Initiative „Architektur Rebellion“ zeigt, wie groß der Wunsch nach Identität, Atmosphäre und gestalterischer Qualität bei einem Teil der Bevölkerung ist – doch zugleich macht die Debatte deutlich, dass einfache Rückgriffe auf vergangene Formen allein keine städtebaulichen Probleme lösen werden.

Sicher scheint lediglich: Die Auseinandersetzung über die Zukunft unserer Innenstädte und die Rolle von Architektur hat gerade erst begonnen und ist längst nicht an ihrem Ende angekommen.

Luftbild Berliner Dom, mit KI bearbeitet

Nach historischem Vorbild: So wünscht sich die „Architektur Rebellion Berlin“ die Hauptstadt heute. / © Architektur Rebellion Berlin

Posts der Bewegung „Architektur Rebellion Berlin“ zeigen häufig stark kontrastierende Vorher-Nachher-Vergleiche, die modernen Gebäuden historische Fassaden oder klassische Entwürfe entgegensetzen. / © Architektur Rebellion Berlin

KI Bild Berliner Architektur

© Architektur Rebellion Berlin

Quellen: TAZ, Bauwelt, ARD Deutschlandfunk, ZDF, Architektur Rebellion Berlin

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14 Kommentare

  1. M.Hillen 3. Dezember 2025 at 15:34 - Reply

    Natürlich sind die Innenstädte nahezu aller deutschen Großstädte mehr oder weniger trostlos und öde. Und das nicht nur, weil der zweite Weltkrieg hier gewütet und zerstört hat. Mindestens genauso viel und schlimm hat die Nachkriegszeit gewütet und zerstört.. bis in die Gegenwart hinein. Festzuhalten bleibt: der Deutsche ist ganz allgemein gesprochen einfach zu blöd, sich seiner Verantwortung für seine gewachsene und Stein gewordene Identität ( Stadt ist auch das: gebaute, Stein gewordene Identität) als würdig zu erweisen. Es wird ohne Ende gebautes historisches Erbe zerstört bzw dem Verfall Preis gegeben. Rekonstruktion als Mittel der Korrektur und Wiedergewinnung wird pauschal als Disneyland denunziert. Und wo Rekonstruktion dann mal stattfindet ( selten genug), da wird oft nur billigst und stümperhaft und ohne großen Anspruch rekonstruiert.. mit dem Ergebnis, dass der Vorwurf von Disneyland dann tatsächlich berechtigt erscheint.
    Psychologisch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass mangelnde nationale Selbstachtung eine Rolle spielt. Vielleicht möchte man sich auch einfach nicht eingestehen, wie sehr das Land durch den selbst entfachten 2.WK verloren hat. Verloren auch an Historie und Identität und Schönheit und Reichtum. An gebauter Historie, an gebauter Identität, an gebauter Schönheit, an kulturellen Reichtum, der in seinen Gebäuden zum Ausdruck kam. Man hat diesen enormen Verlust einfach geleugnet und zur Beglaubigung und Bekräftigung dieses Nichtverlustes hat man munter weiter zerstört. Und man hat diese Weiterzerstörung dann Wiederaufbau genannt.
    Was wäre die Alternative gewesen? Trauer über den eigenen Verlust. Und dann die bewußte Entscheidung zur Wiedergewinnung durch Rekonstruktion. Diesen Weg ist man so gut wie nie gegangen… mit dem Ergebnis, dass man Übertourismus in deutschen Städten heute nicht befürchten muß (…). Wer möchte eine Stadt besuchen, dessen Einwohner es nicht als notwendig erachten, Verlorenes (an gebauter Historie, Identität und Schönheit und Reichtum) durch Kraft und Einsatz und Anstrengung wiederzugewinnen? Selbsttäuschung und Selbstaufgabe und Resignation und Ignoranz ist einfach nicht attraktiv. Ich meine damit natürlich auch Berlin.. Eine Stadt, die sich selbst als Weltstadt wähnt. Obwohl sie es nicht ist. Eine Stadt, die glaubt, in einer Liga mit Paris, London und New York zu spielen. Was nicht der Fall ist. Eine Stadt, die eine relativ langweilige und reizlose Stadtlandschaft ohne überzeugende oder begeisternde Straßen oder Plätze oder Monumente bietet, die überzeugend oder gar begeisternd von Historie und Identität zu berichten wüssten. Das heutige Berlin ist ein trauriger Abklatsch dessen, was es mal gewesen ist: und das liegt auch daran, daß das heutige Berlin von gebauter Identität, von gebauter Historie, von gebauter Schönheit nichts wissen möchte. Es hat kein Verhältnis zu seiner eigenen Geschichte und Identität. Es sucht diese Verbindung auch gar nicht. Ja, wenn man sich den Wiederaufbau des Humboldtforums und seiner unmittelbaren Umgebung anschaut, die Baupläne für den Molkenmarkt, die Breite Straße.. oder die Neubauten an der ehemalige Prachtstrasse Unter den Linden ..oder die abweisende und hässliche Kanalfront des James Simon Museums auf der Museumsinsel.. usw, usw, dann wird einem bewusst, dass diese Stadt wegläuft von der eigenen Historie und Identität als u.a. Jahrhunderte alte Residenz- und Hauptstadt der Hohenzollern. Berlin möchte lieber ein x-beliebiges Etwas sein… Was es dadurch letztlich auch ist: unbedeutend, uninteressant, langweilig und öde.
    Jedenfalls ist das meine Erkenntnis, nachdem ich als Berlin Fan in jungen Jahren in die Stadt gezogen bin und über 24 Jahre dort gelebt habe.

    • Manuel 3. Dezember 2025 at 15:55 - Reply

      Am lächerlichsten sind dabei die stümperhaften Hybride, wenn es überhaupt mal zu Teilrekonstruktionen kommt: Ostfassade (Humboldt-Forum), Kuppel (Reichstag) und die vielen kastrierten Spitzen und banalisierten Dächern. Das scheint wirklich ein v.a. deutsches Phänomen zu sein.

      Ich frage mich, was dahinter steckt? Nach dem Motto „wir müssen es ein bisschen modernistisch machen, weil es sonst als rückschrittlich gilt“? Man stelle sich nur mal das Houses of Parliament mit angebautem Glaskasten oder Sichtbeton-Erweiterung vor. In Berlin völlig normal.

  2. Manuel 3. Dezember 2025 at 15:37 - Reply

    Natürlich fühlen sich die zeitgenössischen Architekten auf den Schlips getreten, wenn man deren – bis auf wenige Ausnahmen – seelenlose, kalte Architektur kritisiert. Die letzten Jahrzehnte sind der beste Beweis, dass die Moderne kaum architektonischen Mehrwert bietet u. die v.a. deutsche Architektenschaft gefühlt im Bauhaus stecken geblieben ist.

    Unerklärlich ist v.a., dass nun innerstädtische Brachen wie das Marx-Engels-Rathausforum auf Jahre konserviert werden, statt es mit ansprechender Architektur u. hoher Dichte zu bebauen. Stattdessen wird eine trostlose Situation zementiert, die einer Hauptstadt nicht würdig ist. Als gäbe es nicht bereits genügend Grünflachen in Berlin.

    Die sog. autogerechte Stadt hat damit auch recht wenig zu tun. Schillernde Stadtteile wie Soho, Tribeca, Brooklyn Heights, Upper West, etc. (NY) haben eine faszinierende Anziehungskraft; trotz hohem Verkehrsaufkommen. Es liegt primär an der beeindruckenden Architektur. Während dort Brownstone und Art Déco eine Renaissance erfahren, wird hier nichtssagend gebaut, was dazu führt, dass man diese Gebäude in 40-50 Jahren wieder abreisst, weil das Alter den banalen Fassaden ohnehin keine Würde anpinselt.

    • Max 4. Dezember 2025 at 22:37 - Reply

      Die Moderne bietet also keinen architektonischen Mehrwert… nun gut, so kann man auch 200 Jahre Baugeschichte das Klosett herunterspülen. Dir sei vielleicht doch noch mal ein Fachbuch ans Herz gelegt. Ansonsten fällt das eigentlich genau unter die Rubrik des krachenden Stilpopulismus, der auch im Artikel mehrfach aufgegriffen wurde. Konfrontativ, eindimensional, oberflächlich – üblich wie diejenigen derer, die sich ausschließlich an Fassaden abarbeiten.

      Zum Marx-Engels-Forum. Es läuft dort ja ein neues Freiraum- und Grünraumkonzept an nach Jahren der Debatte um eine etwaige Bebauung. Dein Absatz erinnert mich ein wenig an die damalige Abrissbirnen-Siegermentalität des bayrischen CSU-Bauministers Ramsauer, der das Denkmal auf dem „Sozialistenfriedhof“ in Friedrichsfelde entsorgen wollte. Das Marx-Engels-Forum hat natürlich auch deshalb seine Bedeutung zugemessen bekommen in den 2010er-Jahren, weil man auf einmal bemerkt hat, dass man in den 20 Jahren zuvor ja schon einiges an Bestand aus der DDR abgerissen hat, den Palast der Republik oder auch eine von der westdeutsch dominierten Architekturszene in Deutschland abservierte Ikone wie das Ahornblatt auf der Fischerinsel. Wenn man schon einige bedeutende Teile der deutschen Zeit- und Berliner Stadtgeschichte aus dem Stadtbild nimmt, kommt den Überresten eine umso höhere Bedeutung zu.

      Du kannst beruhigt sein, gerade in Berlin hat schon seit einigen Jahren gerade im Wohnungsbau eine massive Qualitätssteigerung eingesetzt. Wer aktiv die Reportagen von Entwicklungsstadt verfolgt, stolpert eigentlich wöchentlich über den ein oder anderen architektonischen Leckerbissen. Natürlich trotzdem oft modern gehalten, aber es halten wieder mehr organische und altbewährte Stilmittel Einzug. Gerade in Berlin gibt es einen ungeahnten Drang zur architektonischen Innovation. Die Schwachstellen bleiben die Verwaltungsarchitektur und die Büroarchitektur, die deutlich stärker auf Effizienz, Simplizität, Minimalismus und Profanität getrimmt sind, der Lage der Bauwirtschaft entsprechend.

      • M.Hillen 5. Dezember 2025 at 18:57 - Reply

        Die „Schwachstelle“ Berlins ist und bleibt der historische Altstadt- und Innenstadtbereich, der in der Nachkriegszeit unter dem SED-Regime entweder nahezu komplett abgeräumt wurde (Altstadt), oder absolut ahistorisch neu bebaut (Fischerinsel) oder als Grünanlage umgestaltet worden ist (u.a.Marienviertel). Eher selten wurde anspruchsvoll rekonstruiert und wiederhergestellt (UdL/ Forum Fridericianum). Dies ist jetzt keine besondere Kritik an die DDR.. im Westen war die Nachkriegszeit mindestens genauso barbarisch, wenn auch aus anderen Motiven heraus.
        Deshalb plädiere ich für den gesamten hist. Berliner Altstadt- und Innenstadtberich sowohl für punktuelle als auch für großflächige Rekonstruktion, die an Gebäuden, Straßen und Plätzen grundsätzlich alles von der Mittelalterzeit bis zum Ende der prachtvollen Kaiserzeit beinhalten sollte..!
        Häßliche, armselige Plattenbauten gehören -wenn es sie denn schon geben muss- an den Stadtrand (wo sie keiner sieht!)… auf der Fischerinsel, in der Rathaus- und K-Liebknechtstraße sollten sie meiner Ansicht nach beseitigt und durch rekonstruierte hist. Gebäude ersetzt werden, ebenso wie die jüngeren Bausünden am Pariser Platz (Glasbau derAkademie) und Unter den Linden (Schuhkarton/Schießscharten Architektur).. usw,usw,usw,usw!!!
        Bei so viel Misslungenem, bei so viel vorhandener Hässlichkeit im gesamten Berliner Innenstadtbereich gibt es wünschenswerte Möglichkeiten der Rekonstruktion ohne Ende (…)!
        Inspiration für schöne, historische Neubebauung und Straßen- und Platzgestaltung kann man sich ja u.a. auf der Webseite von ArchitekturRebellion holen.
        Tolle Seite, kannte ich gar nicht.
        Also: man sollte im gesamten Altstadt- und Innenstadtbereich von Berlin durch anspruchsvolle Rekonstruktion alle Epochen vom Berlin des Mittelalters (z.Bsp in der Klosterstraße und auf der Fischerinsel) bis zum Berlin der prachtvollen Kaiserzeit (u.a. Geschäftsbauten in der Rathaus-und Liebknechtstraße, Friedrichstraße, Unter den Linden) wieder erleben und erfahren können…!
        Alles, was architektonisch und städtebaulich an Irrungen und Wirrungen nach der Kaiserzeit stattgefunden hat und weiterhin stattfindet, das darf natürlich weiterhin existieren und stattfinden, aber bitteschön hauptsächlich außerhalb des Zentrums (beginnend am Alexanderplatz).
        Andernfalls, ich bleibe dabei, wird Berlin in seinem Zentrum das bleiben, was es heute ist: eine langweilige, eindimensional moderne und unattraktive Stadt, die ihre reiche, gewachsene Identität der Vorkriegshistorie verleugnet und vergessen machen möchte, anstatt sie architektonisch und städtebaulich nach verlustreichen Zeiten im 20.Jh wieder zurückzuholen und selbstbewusst in das Hier und Heute einer modernen Gesellschaft zu integrieren… So, wie das andere große und großartige Städte tun, die ebenfalls Verluste erlitten haben und die heute trotzdem architektonisch und städtebaulich deutlich komplexer und attraktiver aufgestellt sind als Berlin – eine Stadt, die im Zentrum sehr banal, extrem geschichtsvergessen, erstaunlich identitätslos und geradzu charakterlos und langweilig daherkommt.. und die deshalb mit ihren Monumenten und Gebäuden und Straßen und Plätzen auch nicht überzeugend und begeisternd von ihrer reichen und komplexen Geschichte und Kultur und Identität erzählen kann!
        Anspruchsvolle und hochwertige Rekonstruktion im ambitionierten und großen Stil, auf Jahrzehnte angelegt, könnte diesen öden und bedauerlichen und unbefriedigenden Zustand im Berliner Zentrum beenden und für Berlin insgesamt neue und erfreuliche Zukunftsperspektiven bringen.
        Der fruchtlose Irrweg der Verleugnung und Verdrängung der enormen Verluste durch Nazi-,Kriegs- und SED-Barbarei müsste nur endlich beendet werden; dann würden auch sehr schnell neue und positive und inspirierende Kräfte frei. Kräfte, die Berlin gut gebrauchen könnte.
        [Dies wäre auch der Fall gewesen, wenn das Stadtschloss und das Umfeld vollständig und historisch korrekt rekonstruiert worden wäre (siehe Frauenkirche Dresden, siehe Stadtschloss Warschau etc,etc). Wenn nur stümperhaft und halbherzig vorgegangen wird, dann wird natürlich nichts Begeisterndes, nichts Überzeugendes daraus! Logisch!]

  3. Th.Gross 3. Dezember 2025 at 23:47 - Reply

    Diese erbärmliche Debatte ist so alt wie die moderne Architektur. Der Architekt geht nicht los und gestaltet die Stadt. Er wird beauftragt. Der Bauherr bestimmt was entsteht, nicht der Architekt.
    In der Demokratie bist Du der Bauherr. Misch Dich ein! Wähle die Richtigen Leute in Deine Stadtverwaltung oder kandidiere selber. Mach eine wirksame Rebellion, keinen Klugscheisserclub.
    Schillernde Stadtteile entstehen wenn Bürger sich engagieren. Die coolen Orte In NewYork sind nicht entstanden weil die Bewohner besonders laut gejammert haben.

    • Böhme 5. Dezember 2025 at 01:32 - Reply

      Diese Debatte ist überhaupt nicht erbärmlich. Richtig: Der Architekt gestaltet nicht die Stadt – dafür sind Stadtplaner verantwortlich. Der Architekt verantwortet den konkreten Entwurf eines geplanten Baus. Und richtig ist, das letztlich der Bauherr entscheidet, was gebaut wird. Aber der Architekt legt dem Bauherren Entwürfe vor, er kann ihn von Entwürfen überzeugen. Der Bauherr will ein Gebäude, dass die gewünschte Funktion erfüllt, wie die Fassade aussieht, genau dafür hat er einen Architekten beauftragt. Und wenn der Kostenrahmen stimmt, macht der Bauherr, architektonisch meist ungebildet, alles mit!

      Und: Gerade „Stararchitekten“ haben die Übernahme von Bauvorhaben nicht nötig. Wenn denn der Bauherr den berühmten Schuhkarton mit Schießscharten als Fenster haben will, kann der Stararchitekt sich empfehlen und dem Bauherren anheimstellen, einen anderen Architekten zu beauftragen.

      Ich bin leidenschaftlicher Anhänger moderner Architektur, wenn sie denn anspruchsvoll ist. Ist sie im Regelfall in Berlin nicht, das macht traurig. Allein auf dieser Webseite kann man die sich endlos wiederholenden Architekturentwürfe – Schuhkartons mit Schießscharten als Fenster – betrachten und ist entsetzt. Die „Monotonie“ der modernen Architektur ist gerade in Berlin greifbar!

      Gleichwohl bin ich – leider sind zu den Artikeln zum Molkenmarkt der letzten Wochen hier fast alle Kommentare gelöscht worden (weshalb eigentlich? Waren die zu hitzig?) – , wie man meinen Kommentaren zum Molkenmarkt entnehmen könnte, wenn sie nicht gelöscht wären, gegen eine historische Rekonstruktion. Ich kann inmitten einer modernen Metropole mit knapp 4 Mio. Einwohnern nicht mittelalterliches Idyll rekonstruieren. Ich war übrigens gleichwohl für eine Rekonstruktion des Stadtschlosses – das könnte man gesondert diskutieren.

      In Deutschland gibt es die Klasse der Architekten, die für Geld alles tun – und verantwortlich für den monotonen architektonischen Müll sind, und es gibt die typisch deutsch verkopfte Architektur, jene Architekten, die sich intellektuell wie auch ihre gesellschaftliche Bedeutung völlig überschätzen und in jedem ihres monotonen architektonischen Mülls einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag sehen. Letztere leiden an dem Diktat des Bauhauses (ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Anhänger des Bauhauses – Architektur wie Innenarchitekur, Möbel usw.).

      Das Erschütternde ist ja, dass an allen Ecken und Enden dieser Welt es andere Architektur als die Schuhkartons mit Schießscharten als Fenster gibt. Weshalb ist es ausgerechnet Berlin, in dem diese Hässlichkeit, diese Beliebigkeit stattfindet? Und das trotz Baukollegium und Senatsbaudirektoren??? Das Erstaunliche ist ja, dass selbst internationale Architekten diese Stadt mit architektonischem Müll beleidigen!

      • M.Hillen 8. Dezember 2025 at 10:06 - Reply

        Wieder ein guter und interessanter Beitrag, den ich in vielen Punkten teile… in einigen anderen natürlich nicht (Mittelalteridyll als oberflächliche Polemik gegen Rekonstruktion zum Beispiel).
        Warum auch renommierte, internationale Stararchitekten Berlin mit architektonischem Müll beleidigen, das habe ich mich auch schon gefragt..
        Meine Vermutung: wer als Stadt und Metropole so wenig Selbstachtung ausstrahlt wie Berlin, der wird auch dementsprechend behandelt (bewusst oder unbewusst).
        Berlin möchte erkennbar mit seiner reichen und Jahrhunderte langen Vorkriegshistorie als mächtige und bedeutende Residenzstadt der Hohenzollern.. als Hauptstadt der Mark Brandenburg, Hauptstadt Preussens und Hauptstadt des Deutschen Reichs.. nichts mehr zu tun haben. Wertvolle bauliche Zeugnisse dieser Zeit sind pädagogisch beabsichtigt entweder nur stümperhaft wiederaufgebaut worden (inkonsequent, reduziert und hässlich..z.Bsp Reichstag, Dom und Stadtschloss etc,etc,etc,etc) – oder einfach gänzlich aus dem Stadtbild getilgt worden (ehemals prachtvolle Gebäude, prachtvolle Strassen und Plätze und Brücken, zahlreiche Denkmäler, etc,etc), um aller Welt – nach innen und außen- kundzutun: wir verachten im Grunde unsere eigene, Jahrhunderte alte,reiche und komplexe Geschichte und Identität…(denn wir sind so dumm, sie auf die übelsten 12 Jahre des 20.Jahrhunderts zu verkürzen)!
        Tja, und das Ergebnis ist dann eben auch genau so: wer den Wunsch nach X-Beliebigkeit ausstrahlt, indem er seine Jahrhunderte alte, komplexe und reiche Historie und Identität (auch städtebaulich, auch architektonisch) dermaßen verleugnet und vergessen machen möchte, wie Berlin das tut, dem wird auch dementsprechend gegeben: X- beliebig!
        Beziehungen sind wie kommunizierende Röhren: wenn ich wenig Selbstrespekt ausstrahle, dann bekomme ich auch nur wenig Respekt entgegengebracht…
        Ich jedenfalls bezweifle, dass anderen Städten in der Welt, die im Gegensatz zu Berlin Selbstachtung und Stolz auf ihre komplexe und reiche Geschichte und Identität ausstrahlen, dermaßen erfolgreich „architektonischer Müll“ untergejubelt wird, wie Sie das für Berlin zu recht konstatieren!
        Mein Fazit:
        Über Stadtplanung und Architektur zu reden ist sinnlos, wenn man Geschichte und Identität verleugnen, vergessen und auflösen möchte! Berlin ist dafür ein Paradebeispiel!
        Ich empfehle, den Blick zu weiten und über die besagten 12 Jahre hinaus zu blicken und die bisherige identitäre Selbstverstümmelung zu beenden. Auch städtebaulich, auch architektonisch.

  4. Ulrich Weilandt 4. Dezember 2025 at 11:46 - Reply

    Diese Debatte ist längst überfällig.
    Berlin ist ein Beispiel für Verfehlungen.
    Diese kalten, eintönigen Neubauten entsprechen nicht dem Bedürfnis der Bewohner. Warum empfinden wir Görlitz als schön ? Weil es ohne belanglose Neubauten auskommt.
    Der Bebauungsplan für den Molkenmarkt wird das nächste Desaster. Politiker und Architekten sind die Hauptschuldigen. Auftraggeber nutzen natürlich die schwachen Vorgaben aus.

  5. c.nier 5. Dezember 2025 at 13:19 - Reply

    Finde ich irgend wie lustig – das Wort -Rebellion-zu verwenden, wenn Leute den Kaiser Wilhelm wieder haben wollen. Lest doch einfach noch mal bei K.F. Schinkel nach: jede Zeit hat ihren Ausdruck in der Architektur.
    Auch wenn er euch nicht gefällt.
    Hier gehts auch nicht um Geschmack und Ästhetik.
    Im Grunde geht es den „Rebellen“ doch nur um Grundstücke in kleine Häppchen zu parzellieren und dann privat zu vermarkten. Leider gehören viele Grundstücke immer noch der Kommune und dem Land Berlin . Das müsste sich doch ändern lassen – mit einer Rebellion.
    Träumt weiter.

    • Kurt 6. Dezember 2025 at 22:54 - Reply

      Was für ein unsachlicher Kommentar! Wer klassische Architektur mag, will deshalb nicht den Kaiser wiederhaben. Wer Bauhaus mag, will auch nicht die Weimarer Republik zurück und modern wurde auch unter den Faschisten gebaut.

      Zweitens ist der architektonische Ausdruck leider bei der Masse der Bauwerke im Bauhaus steckengeblieben und die Fachwelt offenbar zum Großteil unfähig zur Erneuerung. Das Bauhaus ist seit hundert Jahren Geschichte!

      Drittens ist klassischer Städtebau funktional erfolgreicher als moderner. Die Wohnsiedlungen der Moderne sind heute häufig soziale Brennpunkte, Gründerzeitquartiere dagegen dichtest besiedelte, angesagte Viertel mit vielfältiger Infrastruktur und kurzen Wegen. Die Mischung macht’s, auch bei den Eigentumsverhältnissen und dem Verhältnis von Öffentlich zu Privat. Das Institut für Stadtbaukunst in Frankfurt/M. bietet dazu gute Informationsmöglichkeiten.

  6. Kurt 6. Dezember 2025 at 22:41 - Reply

    „Ebenso werde selten relevante Themen heutiger Stadtentwicklung thematisiert. Beispielsweise die Herausforderung, dass viele urbane Probleme – etwa Verdichtung, Energieeffizienz oder Barrierefreiheit – nur durch moderne Bauweisen zu bewältigen seien.“

    Das Gegenteil ist richtig. Die beliebtesten und gleichzeitig am dichtesten besiedelten Quartiere unserer Städte stammen aus der Gründerzeit. Kastenfenster haben ebenso gute Dämmwerte wie dreifachverglaste Fenster. Im 19. Jahrhundert hatten viele Städte mehr Straßenbäume als heute. Und Barrierefreiheit ist absolut kein Widerspruch zu klassischer Ästhetik.

    Die Aussagen, wonach nur die Moderne die Auswege aus dem Elend bietet, das sie angerichtet hat – der Artikel gibt diese These nur (unkritisch wider) – belegen, wie wenig die heutigen Fachleute zur kritischen Selbstreflexion fähig sind. Stattdessen meint man fortschrittlich zu sein, wenn man auf die technisierten Glaskästen Gründächer pflanzt.

  7. Marvin Kirschner 7. Dezember 2025 at 22:11 - Reply

    Ich befürworte eine sehr konsequente Bebauung deutscher Städte nach traditioneller Architektur. Damit meine ich alle Epochen bis einschließlich zur Gründerzeit. Ich selbst wohne in einer abweisenden Gegend mit langweiligen Bauten aus der Nachkriegszeit. Ich käme nicht auf die Idee, in dieser Gegend regelmäßig zu spazieren, um das Stadtbild zu genießen. Nach meinem Geschmack sind die Straßenzüge aus der Gründerzeit mit viel Stuck und die Anordnung dieser Gebäude in Blockrandbebauung äußerst ästhetisch. Und ich denke, dass man entsprechende Gebäude auch nach heutigen Standards errichten und auch finanzieren kann – meiner Meinung auch gerne staatlich gefördert, indem bspw. ein Förderprogramm für traditionelle Fassaden (Stuck, Säulen etc.) aufgelegt wird. Die Decken wären höher als in heutigen Neubauten, aber höheren Heizkosten könnte man zumindest teilweise durch angehängte Decken und Geothermie entgegenwirken. Ein Gebäude kann barrierefrei oder nachhaltig sein und dennoch eine ansprechende Stuckfassade haben. Das ist kein Widerspruch.

  8. Anna-Lydia Menzel 30. Dezember 2025 at 19:26 - Reply

    Berlin hat nach der Neuen Nationalgalerie und der Philharmonie architektonisch nichts mehr zu bieten. Das Humboldtforum zeigt die konservative Rückwärtsgewandheit der Geldgeber Clique, die die Entscheidung dafür im Senat durchgepresst hat, der Flughafen ist im Vergleich zu anderen europäischen Flughäfen langweilig und zu klein, das neue Archiv am Kulturforum eines der ödesten Entwürfe von Herzog&Meuron den man auswählen konnte. Im Vergleich dazu wird in Hamburg atemberaubende Architektur verwirklicht, wie die Elbphilharmonie und das neue Opernhaus. Da muss man sich in Berlin wirklich schämen, wie hier aufgrund solch biedermeiermäßiger Wünsche nach historisierender Architektur und fehlendem Willen das Stadtbild zum öden Mittelmaß verbaut wird. Da braucht man sich nicht wundern, dass Berlin hauptsächlich Partytourismus anzieht und im Vergleich zu Hamburg die Besucherzahlen zurückgehen. Als Hauptstadt sollte Berlin aufsehenerregende Meilensteine moderner Architektur setzen, um internationales Ansehen zu erreichen.

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