Direkt neben dem Berliner Hauptbahnhof wächst das Anna-Lindh-Haus in die Höhe. Noch vor Fertigstellung sind alle Büroflächen langfristig vermietet. Das Projekt in der Europacity setzt auf eine Holzhybridbauweise und einen fossilfreien Betrieb.

Visualisierung vom Anna Lindh Haus und der umliegenden Europacity,

Visualisierung des Anna-Lindh-Hauses am Europaplatz in Berlin-Mitte: Der von CA Immo entwickelte Büroneubau in Holzhybridbauweise entsteht direkt neben dem Hauptbahnhof in der Europacity, umfasst rund 16.700 Quadratmeter langfristig vermietete Fläche und soll im zweiten Quartal 2027 bezogen werden. / © Visualisierung: CA Immo

© Visualisierung: CA Immo

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Am Europaplatz, unmittelbar neben dem Berliner Hauptbahnhof, entwickelt CA Immo das Anna-Lindh-Haus. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Baustein innerhalb der seit Jahren wachsenden Europacity um. Der Neubau ergänzt das benachbarte KPMG-Gebäude und stärkt zugleich die städtebauliche Kante am zentralen Bahnhofsvorplatz.

Gleichzeitig verfolgt CA Immo einen klaren Anspruch. Das Gebäude soll funktional überzeugen und darüber hinaus nachhaltige Standards erfüllen. Der Baukörper ist inzwischen deutlich sichtbar und prägt bereits das Umfeld am Europaplatz.

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Vermietungserfolg des Projektentwicklers in der Europacity: 16.700 Quadratmeter vor Fertigstellung langfristig vergeben

Das Projekt verläuft nach Unternehmensangaben sowohl termin- als auch budgetgerecht. Der Rohbau soll im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden, sodass der Innenausbau anschließend folgen kann.

Noch bevor das Gebäude fertiggestellt ist, hat CA Immo nun zwei große, langfristige Mietverträge abgeschlossen. Insgesamt umfassen sie rund 16.700 Quadratmeter Mietfläche. Dadurch erreicht das Projekt bereits rund ein Jahr vor Fertigstellung eine Vorvermietungsquote von 100 Prozent.

Beide Mieter wollen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 einziehen. Aus den Verträgen ergibt sich eine annualisierte Bruttomiete von 7,9 Millionen Euro. Nach Angaben des Unternehmens stammen die Mieter aus bonitätsstarken Branchen, unter anderem aus der Technologie- sowie der Energieinfrastrukturbranche. JLL begleitete die Vermietung als Berater.

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Nachhaltigkeitsstrategie des Anna-Lindh-Haus am Hauptbahnhof: Holzhybridbauweise und fossilfreier Betrieb

Konstruktiv setzt das Projekt auf eine Holzhybridbauweise. Während CA Immo Untergeschosse und Gebäudekerne in Stahlbeton ausführt, bestehen Stützen und Träger überwiegend aus Holz. Zusätzlich kommen Holzverbunddecken zum Einsatz. Durch diese Kombination will das Unternehmen die CO₂-Emissionen in der Bauphase im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen um etwa ein Drittel senken.

Auch im späteren Betrieb verfolgt das Gebäude einen klaren Ansatz. Das Anna-Lindh-Haus soll vollständig ohne fossile Energieträger auskommen und ausschließlich elektrisch betrieben werden. Ziel ist ein CO₂-neutraler Betrieb bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch als gesetzlich gefordert.

Quellen: CA Immo, Wolff & Müller, Deutsche Baumeister & Architekten, Buro Happold, Dorte Mandrup Architects, Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Aukett & Heese, Berliner Morgenpost, Architektur Urbanistik Berlin

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