In Treptow entsteht ein neues Wohnprojekt mit 450 Apartments für Studierende und Berufseinsteigerinnen und -einsteiger. Bis Mitte 2028 sollen die „Urban Pulse Apartments“ fertiggestellt sein, nahe dem Treptower Park und der Grenze zu Neukölln.

Die Lage am nördlichen Rand von Treptow soll nicht nur eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch kurze Wege zum Treptower Park und zum nahegelegenen Park Center mit Einkaufsmöglichkeiten bieten. / © Foto: Wikimedia Commons, Gerd Fahrenhorst, CC BY 4.0
© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, Toniklemm, CC BY-SA 4.0
Am Treptower Park soll bis Mitte 2028 ein neues Wohnprojekt entstehen: Auf rund 4.500 Quadratmetern plant die Apricot Real Estate Development GmbH 450 Apartments, die sowohl als studentisches Wohnen als auch als Serviced Apartments genutzt werden sollen. Das Projekt „Urban Pulse Apartments“ richtet sich damit an Studierende und Berufseinsteiger, die eine flexible und stadtnahe Wohnform suchen.
Die Baugenehmigung liegt bereits vor und der Baustart ist für Anfang 2026 vorgesehen, wobei das Gebäude modular errichtet wird, um Bauzeit zu verkürzen und Kosten planbarer zu machen.
An der Grenze zu Neukölln: Neuer Wohnraum für junge Menschen bis 2028
Die Apartments sollen laut einer Mitteilung vor allem junge Menschen ansprechen, darunter Studierende, Berufseinsteiger und Pendler. Die Lage nahe des Treptower Parks sowie der Siemens-Campus-Anbindung bietet dabei kurze Wege zu Hochschulen, Arbeitsplätzen und Nahversorgung.
Neben den privaten Apartments sind Gemeinschaftsflächen für Studierende vorgesehen. Die Mischung von Serviced Apartments und studentischem Wohnen soll flexible Nutzung für unterschiedliche Gruppen ermöglichen, von kurzen Aufenthalten bis längeren Mietverträgen.
Anzahl der Studierenden in Berlin steigt: Studentischer Wohnraum bleibt gefragt
Die Zahl der Studierenden in Berlin und Brandenburg steigt weiter. Im Wintersemester 2025/26 waren über 206.000 Studierende in Berlin und rund 54.600 in Brandenburg eingeschrieben – jeweils ein Plus von knapp drei bis vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Angaben zum Jahresende mitteilte.
Damit besteht weiterhin ein wachsender Bedarf an studentischem Wohnraum, den das Treptower Projekt zumindest punktuell abdecken will. In welchem Preissegment sich die Wohnungen bewegen werden, ist zunächst jedoch noch nicht bekannt und bleibt vorerst abzuwarten.
Quellen: deal-magazin, immobilienmanager, konii, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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6 Kommentare
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„Die Lage nahe des Treptower Parks sowie der Siemens-Campus-Anbindung…“ Also Siemens ist von dort aus für mich weit weg und auch nicht gerade schnell angebunden. Ja, die HTW-Berlin ist relativ nah, aber Siemens?
Es geht um Siemens Mobility in der Kiefholzstraße. Das ist ca. 10 min zu Fuß entfernt.
!!! Bitte richtig gendern !!!
“ Appartments für Studierende und Berufseinsteigende“
Braucht kein Mensch.
Bitte nicht das eigene Gegendere aufzwingen. Danke.
Ich bin im Gesundheitswesen beschäftigt. Das Projekt ist ist zu begrüßen. Bitte mehr davon. Wir haben immense Schwierigkeiten Wohnraum für Auszubildende zu finden.