Zwei Projekte in Hamburg zeigen unterschiedliche Wege im Umgang mit Bestandsimmobilien. Während am Holstenwall die Fertigstellung naht, steht das „Thalia-Haus“ vor einem grundlegenden Neustart.
Thalia-Haus
Holstenwall 20
© Titelbild: CELLS
Die Umnutzung bestehender Gebäude gewinnt in innerstädtischen Lagen weiter an Bedeutung. In Hamburg treibt der Projektentwickler CELLS aktuell zwei unterschiedliche Projekte voran, mit jeweils eigenen Ansätzen.
Am Holstenwall wurde ein ehemaliges Haspa-Gebäude, das über ein Jahrzehnt leer stand, umfassend erweitert und neu organisiert. Die Fläche wuchs von rund 8.000 auf etwa 11.800 Quadratmeter. Neben neuen Aufenthaltsbereichen steht das Projekt kurz vor der Fertigstellung im zweiten Quartal 2026 und ist bereits größtenteils vermietet.
Statt Abriss setzt CELLS hier bewusst auf die Anpassung der bestehenden Struktur. Ziel ist es, Gebäude wirtschaftlich und funktional an heutige Anforderungen anzupassen.
Fokus auf Weiterentwicklung: „Thalia-Haus“ soll durch Hotelneubau ersetzt werden
Anders stellt sich die Situation beim „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße dar. Das frühere Kauf- und Parkhaus, auch als „kleines Karstadt“ bekannt, soll nach Jahren des Leerstands durch einen Neubau ersetzt werden.
Vorgesehen ist ein Mixed-Use-Konzept mit einem Fünf-Sterne-Hotel mit rund 150 Zimmern, Büroflächen und Wohnungen in den oberen Etagen. Ergänzt wird das Vorhaben durch Gastronomie- und Dachnutzungen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant, die Genehmigung wird noch in diesem Jahr erwartet.
Die beiden Projekte verdeutlichen, wie unterschiedlich der Umgang mit Bestandsimmobilien ausfallen kann – von gezielter Weiterentwicklung bis hin zum vollständigen Neubau.
Quellen: CELLS, immobilienmanager, NDR
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