Anzeige
Am Molkenmarkt in Berlin-Mitte entsteht ein neues Stadtquartier mit historischer Tiefe und städtebaulicher Zukunftsvision. Der aktuelle Wettbewerb sucht nach Ideen, wie Wohnen, Gewerbe und kulturelle Nutzung in Berlins ältestem Siedlungsgebiet zusammenfinden können. Eine aktuelle Deutschlandfunk-Reportage fasst die unterschiedlichen Meinungen zum Thema treffend zusammen.

Am Molkenmarkt beginnt die Phase konkreter Entwürfe für ein neues Quartier mit historischem Bezug. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie Stadtentwicklung in Berlin zwischen Vergangenheit und Zukunft funktionieren kann. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

ANZEIGE

Am Molkenmarkt in Berlin-Mitte hat die Bearbeitungsphase eines Realisierungswettbewerbs begonnen, der ein wichtiges städtebauliches Projekt in der historischen Innenstadt voranbringen soll. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat den Wettbewerb ausgelobt, um die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers zu ermöglichen.

Seit Juli 2025 arbeiten die ausgewählten Architekturbüros an ihren Entwürfen für den nördlichen Teil von Block B, der zwischen Grunerstraße, Molkenmarkt und Jüdenstraße liegt. Die Entwürfe sollen bis Ende September vorliegen und im Anschluss anonym von einem Preisgericht bewertet werden. Im November ist eine öffentliche Ausstellung der Ergebnisse geplant. Die Realisierung übernimmt danach die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM).

Aufteilung des Areals am Molkenmarkt in drei Bereiche: Unterschiedliche Anforderungen für jedes Los

Der städtebauliche Wettbewerb am Molkenmarkt ist in drei Lose gegliedert, die unterschiedliche Anforderungen an die teilnehmenden Architekturbüros stellen. Ziel ist die Verbindung von historischer Sensibilität, insbesondere im Umgang mit archäologischen Funden, und einer zukunftsfähigen, vielfältigen Gestaltung.

ANZEIGE

Im Mittelpunkt stehen bezahlbarer Wohnraum, ergänzt durch kulturelle und gewerbliche Nutzungen sowie wirtschaftlich tragfähige Konzepte. Die Entwicklung knüpft an die lange Geschichte des Ortes an und soll historische Spuren sichtbar machen, während ein lebendiges neues Stadtquartier entsteht.

Der Deutschlandfunk widmete dem Thema Ende Juli eine Reportage, in der auch Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt und Stadthistoriker Dr. Benedikt Goebel zu Wort kommen. Auch O-Töne von Berlinerinnen und Berlinern werden in die Reportage eingebunden, die auf diese Weise ein Berliner Stimmungsbild zum geplanten Wiederaufbau des Molkenmarkts zeigen möchte.

Die gesamte Reportage könnt Ihr hier hören.

Weitere Artikel zum Thema Molkenmarkt, zur historischen Berliner Mitte und dem schwierigen Umgang mit historischem Erbe findet Ihr hier.

ANZEIGE

Quellen: molkenmarkt.berlin, Senatsverwaltung für Stadt­ent­wicklung, Bauen und Wohnen, Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM), Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.