In Altglienicke wurde der Grundstein für den Neubau einer Grundschule in der Peenestraße gelegt. Das Projekt schafft dringend benötigte Schulplätze und setzt auf moderne Holzmodulbauweise.

Mehrere Personen, darunter Bezirksbürgermeister Oliver Igel in Aktion, führen den ersten Spatenstich bei der Grundsteinlegung für den Neubau einer Grundschule in der Peenestraße in Altglienicke durch.

Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter Bezirksbürgermeister Oliver Igel in Aktion, setzen bei der Grundsteinlegung in der Peenestraße in Altglienicke symbolisch den ersten Spatenstich für den Neubau der Grundschule. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Am 22. April 2026 hat das Land Berlin den Baustart für eine neue Grundschule in Altglienicke eingeläutet. In der Peenestraße 47 setzte die Senatsverwaltung gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Planung den Grundstein für den Neubau. Das Projekt gehört zur Berliner Schulbauoffensive und soll den steigenden Bedarf an Schulplätzen im Bezirk Treptow-Köpenick decken.

  • Adresse: Peenestraße 47, Altglienicke
  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Kapazität: 432 Schülerinnen und Schüler
  • Kosten: rund 50 Millionen Euro
  • Fertigstellung: geplant zum Schuljahr 2027/28

An der Zeremonie nahmen unter anderem Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen, Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick und Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport teil. Sie ließen eine Zeitkapsel in den Boden ein, in die jeder vor Ort eine Kleinigkeit hineinlegte – von einer Bezirksbroschüre bis zum Bauplan.

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Metallene Zeitkapsel mit Gravur zur Grundsteinlegung des Grundschul-Neubaus in der Peenestraße in Altglienicke.

Die Zeitkapsel für die Grundsteinlegung der Grundschule in der Peenestraße trägt eine Gravur mit Datum und Hinweis auf die Berliner Schulbauoffensive. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Grundschule in der Peenestraße schafft 432 Schulplätze

Die neue Grundschule in der Peenestraße ist für 432 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Geplant ist ein dreizügiger Betrieb mit eigener Sporthalle, die auch von Vereinen genutzt werden soll, und Freianlagen. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei rund 50 Millionen Euro.

Nach Angaben der Senatsverwaltung soll das Gebäude bereits zum Schuljahr 2027/28 in Betrieb gehen. Nach der Grundsteinlegung soll nun zügig gebaut werden. Das Richtfest ist noch in diesem Jahr geplant.

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Der Neubau entsteht als sogenannte Holz-Compartmentschule. Vertreter des Landes erklärten, dass diese modulare Bauweise die Bauzeit deutlich verkürzt. So könnten dringend benötigte Schulplätze schneller bereitgestellt werden. Der wachsende Ortsteil Altglienicke gilt als besonders betroffen von steigenden Schülerzahlen. Derzeit fehlen hier rund 800 Schulplätze.

Weitläufige Baustelle mit Baumaschinen für den Neubau einer Grundschule in der Peenestraße in Altglienicke.

Die Baustelle in der Peenestraße zeigt den aktuellen Stand der Arbeiten für den Neubau der Grundschule in Altglienicke. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Holzmodulbauweise beschleunigt den Neubau der Grundschule in Altglienicke

Für den Neubau kommt eine industrielle Holzmodulbauweise zum Einsatz. Das Unternehmen Kaufmann Bausysteme fertigt insgesamt 195 Raummodule in einer Produktionshalle in Berlin-Köpenick vor. Dabei installiert es bereits Fenster, Sanitäranlagen und Haustechnik.

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Auf der Baustelle in der Peenestraße werden die Module anschließend montiert. Innerhalb von vier Monaten entsteht der Rohbau. Insgesamt dauert es laut Planung rund 13 Monate von der fertigen Bodenplatte bis zur Übergabe der Grundschule.

Bagger arbeitet auf der Baustelle für den Grundschul-Neubau in der Peenestraße in Altglienicke.

Ein Bagger bereitet das Baufeld für den Neubau der Grundschule in Altglienicke vor. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Flexibles Raumkonzept für moderne Grundschule in Altglienicke

Die Holz-Compartmentschule setzt auf ein offenes Raumkonzept. Die Innenräume sind in sogenannte Compartments gegliedert. Diese kombinieren Stammgruppenräume mit Team- und offenen Lernbereichen. Das Konzept soll unterschiedliche Lernformen ermöglichen und den Ganztagsbetrieb unterstützen.

Die Gebäudeform bleibt flexibel. Drei Gebäudeflügel lassen sich je nach Grundstück anpassen. So kann der Neubau besser in den städtebaulichen Kontext der Peenestraße integriert werden. Holz prägt dabei das Erscheinungsbild und sorgt laut Planung für ein stabiles und pflegeleichtes Raumklima.

Bautafel mit Informationen zum Neubau einer Grundschule in der Peenestraße in Altglienicke im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive.

Eine Bautafel informiert über den Neubau der Grundschule in der Peenestraße im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Nachhaltige Bauweise beim Neubau in der Peenestraße

Der Neubau erfüllt hohe energetische und ökologische Standards. Die Schule entsteht nach dem Energieeffizienzstandard EG 40. Zusätzlich sind Photovoltaikanlagen und Gründächer vorgesehen.

Das Gebäude erhält außerdem eine hybride Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Verantwortlichen streben eine Zertifizierung nach dem BNB-Silber-Standard sowie dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude an. Damit setzt das Projekt in Altglienicke auf langfristig energieeffiziente Nutzung.

Die Visualisierung zeigt eine Holz-Compartmentschule von Innen.

Berlin baut auf Holz-Compartmentschulen: So sollen sie von innen aussehen. / © Visualisierung: bloomimages ARGE HOCOMP

Schul-Neubau Peenestraße (Altglienicke)

Quelle: Senatsverwaltung für Stadt­ent­wicklung, Bauen und Wohnen

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