Am Alexanderplatz zieht neues gastronomisches Leben ein: Im Gebäudeensemble des ehemaligen Hauses der Elektroindustrie hat die Restaurantkette Asia Delight eine langfristige Fläche angemietet. Auf rund 1.300 Quadratmetern soll künftig das „Dao“ als All-you-can-eat-Restaurant eröffnen.

Das Gebäude Alex One an der Alexanderstraße 5, in dem künftig das Restaurant „Dao“ einziehen wird.

Im ehemaligen Haus der Elektroindustrie am Alexanderplatz eröffnet künftig das All-you-can-eat-Restaurant „Dao“. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Am Alexanderplatz entsteht ein neuer Anlaufpunkt für Gastronomiebesucher: Die Restaurantkette Asia Delight hat im Gebäude des ehemaligen Hauses der Elektroindustrie einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Das Unternehmen wird dort künftig das Restaurant „Dao“ betreiben, das als „All you can eat“-Konzept geplant ist. Vermietet wurden insgesamt knapp 1.300 Quadratmeter Gastronomie-, Büro- und Lagerfläche.

Die Flächen befinden sich im sogenannten Alex One an der Alexanderstraße 1, 3 und 5, einem markanten Gebäude am südöstlichen Rand des Alexanderplatzes. Eigentümer Aroundtown hat die Neuvermietung nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von zehn Jahren vereinbart.

Alex One: Ein Gebäude mit bewegter Geschichte am Alexanderplatz

Das Gebäudeensemble, das heute unter der Adresse Alexanderstraße 1, 3 und 5 geführt wird, ist besser bekannt als Haus der Elektroindustrie. Der rund 221 Meter lange Bau entstand zwischen 1967 und 1969 nach Plänen der Architekten Heinz Mehlan, Emil Leibold und Peter Skujin. In der DDR beherbergte das Gebäude das Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik sowie angeschlossene Betriebe.

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Nach der Wiedervereinigung wechselte die Nutzung mehrfach. Zwischenzeitlich hatte die Treuhandanstalt ihren Hauptsitz in dem Gebäude, später nutzten auch Bundesministerien die Flächen. Die Fassade wurde Ende der 1990er-Jahre umfassend überarbeitet und erhielt unter anderem ein großflächiges Zitat aus Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“.

Historische Aufnahme des Hauses der Elektroindustrie am Alexanderplatz in Berlin aus dem Jahr 1970.

Das Haus der Elektroindustrie am Alexanderplatz kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 1970. Damals beherbergte der Bau das DDR-Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik. / © Foto: Wikimedia Commons, FOTO:FORTEPAN / Nagy Gyula, CC BY-SA 3.0

Trotz verschiedener Planungen für eine Neubebauung des Areals steht das Gebäude bis heute am Alexanderplatz. Der Standort ist weiterhin Teil langfristiger Entwicklungsüberlegungen für das Umfeld, in dem auch mehrere Hochhausprojekte entstehen.

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Am Alexanderplatz: Zentraler Standort mit hoher Passantenfrequenz

Die Lage unmittelbar am Alexanderplatz gehört zu den verkehrsreichsten Orten der Stadt. Darüber hinaus verfügt das Alex One über moderne Büro- und Gewerbeflächen. Dazu zählen unter anderem flexible Grundrisse, Kühldecken, innenliegender Sonnenschutz sowie eine digitale Infrastruktur mit WiredScore-Gold-Zertifizierung. Die Auszeichnung bewertet die Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der digitalen Gebäudetechnik. Zudem verfügt das Gebäude über eine BREEAM-Zertifizierung für Nachhaltigkeitsstandards im Betrieb.

Mit dem neuen Gastronomiekonzept kommt nun wieder eine größere öffentlich zugängliche Nutzung in einen Teil des Gebäudes. Neben Büros und weiteren Gewerbeeinheiten soll das Restaurant künftig einen neuen Anlaufpunkt für Besucherinnen und Besucher des Alexanderplatzes bieten.

 

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Quellen: Aroundtown, Wikipedia, Alex One

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2 Kommentare

  1. a.t. 7. August 2026 at 13:05 - Reply

    Vor dieses Teil passen noch 3-4 Türme (entweder 3 mit Schmackes oder 4 Schmalbrüste ala Berlinian), die die Alexanderstraße schon mal wenigstens in diesem Bereich aus ihrem brutal weitem Trassendesign wieder ins normale Leben zurückholen würden , um ein Gegenüber von Park Inn, Convivo, Hines und Co. zu bilden, ohne dass es jemandem weh tun würde…Denn „Hoch“ is ja dort schon und mit DDR-Zeugs in in voller Ansichtspracht ist auch irgendwann mal genug…..Fand ich schon in den 70ern und 80ern nicht so prickelnd.

  2. Marcel S. 8. August 2026 at 19:38 - Reply

    Das dämpft die Hoffnung auf einen Abriss und Neubau der beiden an diesem Standort geplanten Türme in den nächsten Jahren.

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