Bei Aldi in Johannisthal steht der nächste Wechsel bevor. Ein erst Anfang 2026 eröffneter Markt schließt wieder, während wenige Straßen weiter die Arbeiten an einem Neubau auf die Zielgerade gehen. Damit endet eine ungewöhnliche Übergangslösung im Berliner Südosten.

Ein moderner Aldi-Markt mit großflächiger Glasfassade und Aldi-Logos an der Außenfassade.

Aldi Nord setzt bei seinen neueren Märkten auf ein modernisiertes Filialkonzept. Auch der Neubau in Berlin-Johannisthal soll nach diesem Konzept gestaltet sein. / © Foto: ALDI Nord Deutschland

© Titelbild: ALDI Nord Deutschland

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In Johannisthal wechseln innerhalb weniger Wochen die Standorte eines Discounters. Aldi Nord gibt seine Übergangsfiliale am Sterndamm auf und kehrt anschließend an die Winckelmannstraße zurück. Dort ersetzt ein Neubau den früheren Markt, der erst zum Jahreswechsel geschlossen und danach abgerissen worden war.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Neubau: Winckelmannstraße 38–42, 12487 Berlin
  • Interimsmarkt: Sterndamm 140, 12487 Berlin
  • Schließung Sterndamm: September 2026
  • Eröffnung Winckelmannstraße: November 2026

Der Wechsel hat eine längere Vorgeschichte. Bereits Anfang 2026 hatte sich abgezeichnet, dass Aldi seinen Standort an der Winckelmannstraße grundlegend erneuern würde. Der alte Markt schloss am 31. Dezember 2025. Anschließend ließ das Unternehmen das Gebäude abbrechen. Während der Bauarbeiten zog Aldi vorübergehend in den früheren Rewe-Markt am Sterndamm 140. Der Discounter-Neubau statt der zuvor erwogenen Wohnbebauung war bereits Anfang des Jahres Thema.

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Aldi-Neubau an der Winckelmannstraße soll am 2. November öffnen

Das Bezirksamt hatte sich schon 2025 mit der Zukunft des Grundstücks beschäftigt. Im Februar lag zunächst eine Konzeption für einen Um- und Anbau vor. Der Bezirk brachte damals auch eine Ergänzung durch andere Nutzungen wie Wohnen ins Gespräch. Im Juli 2025 stellte Aldi schließlich einen Bauantrag für den Umbau und die Erweiterung des Geschäftshauses sowie der Stellplatzanlage. Die Planungen entwickelten sich danach zum heute sichtbaren Neubau weiter.

Nach aktuellem Stand will Aldi Nord den neuen Markt an der Winckelmannstraße 38–42 am 2. November 2026 eröffnen. Das teilte das Unternehmen der Berliner Morgenpost mit. Aldi setzt dort sein aktuelles Filialkonzept um. Dazu gehören nach Unternehmensangaben eine größere Verkaufsfläche, breitere Gänge sowie eine helle Gestaltung. Im Sortiment sollen durchschnittlich rund 1.860 Produkte aus 18 Warengruppen angeboten werden.

Mehrere blaue Einkaufswagen stehen hintereinander in einem Aldi-Markt.

Der neue Aldi-Markt an der Winckelmannstraße in Johannisthal soll nach aktuellem Stand am 2. November 2026 eröffnen. / © Foto: ALDI Nord Deutschland

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Sterndamm 140: Aldi schließt den Interimsmarkt bereits Ende September

Damit kehrt Aldi nach weniger als einem Jahr an seinen langjährigen Standort zurück. Für den Aldi-Markt am Sterndamm endet die kurze Geschichte dagegen schon am 26. September 2026 nach Geschäftsschluss. Die Filiale hatte erst am 19. Januar als Übergangsstandort geöffnet. Zuvor befand sich in dem Gebäude ein Rewe City. Dessen Mietvertrag lief Ende Juni 2025 aus. Aldi hatte die Immobilie gekauft und anschließend als Ersatz für den während der Bauzeit geschlossenen Markt an der Winckelmannstraße genutzt. Beide Standorte liegen nur rund 500 Meter auseinander.

Was aus dem Gebäude am Sterndamm wird, steht bislang nicht endgültig fest. Aldi äußert sich öffentlich noch nicht konkret zur Nachnutzung. Der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft erklärte gegenüber der Berliner Morgenpost, nach seinen Informationen sei ein Verkauf an ein Unternehmen geplant, das dort einen Vollsortimenter betreiben könnte. Welche Kette tatsächlich einziehen könnte, ist jedoch offen.

Aldi-Neubau Winckelmannstraße
Aldi Nord errichtet in Johannisthal einen neuen Markt am bisherigen Standort. Die Eröffnung ist nach aktuellem Stand für den 2. November 2026 vorgesehen.
Aldi-Interimsmarkt Sterndamm
Der Aldi-Interimsmarkt am Sterndamm 140 soll am 26. September 2026 nach Geschäftsschluss schließen. Die weitere Nutzung des Standorts ist noch nicht abschließend geklärt.

 

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Quellen: Berliner Morgenpost, Aldi Nord, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Zentren- und Einzelhandelskonzept Treptow-Köpenick 2024, Bürgerinitiative Johannisthal

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