Auf einem ehemaligen Kleingartengelände entstand in Hamburg-Winterhude ein großzügig gestaltetes Quartier mit Innenhöfen, Pergolen und Mischangeboten für unterschiedliche Wohnbedürfnisse – und insgesamt 1.700 Wohnungen, für die zahlreiche Kleingärten weichen mussten. Derzeit laufen die letzten Arbeiten im Süden des neuen Quartiers.

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Die charakteristischen Pergolen schaffen spannende Perspektiven, wenn man das Wohnquartier im Hamburger Norden besucht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Das Pergolenviertel in Hamburg-Winterhude gehört zu den größten Wohnbauprojekten der Stadt: Seit 2016 wurde hier auf dem Gelände zwischen S-Bahn-Station Alte Wöhr und der City Nord ein Quartier mit rund 1.700 Wohnungen errichtet, das inzwischen in weiten Teilen fertiggestellt und bezogen ist.

Die verklinkerten Neubauten verbinden dichte Stadtwohnformen mit großzügigen Grünräumen, weiten Innenhöfen und markanten Pergolen, die sich durch das gesamte Neubaugebiet ziehen und immer wieder spannende Perspektiven eröffnen.

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Pergolenviertel in Hamburg-Winterhude: Eines der größten Wohnprojekte der Hansestadt

Angeboten wird ein Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen für Familien, Paare und Alleinstehende; auch spezielle Wohnformen wie Mutter-Kind-Einheiten sind Teil des Programms. Mit seiner Backsteinästhetik und hofartigen Struktur sollte das Viertel eine Antwort auf den dringenden Hamburger Wohnraumbedarf sein.

Das Quartier orientiert sich städtebaulich an der Barmbeker Backsteintradition der 1920er und 1930er Jahre: Großzügige, öffentlich zugängliche Innenhöfe und Pergolen schaffen bewusst Anklänge an Ensembles wie die Jarrestadt. Doch hinter der ästhetischen Referenz steht ein ambivalenter Eingriff in bestehende Nutzungen.

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Pergolenviertel: Kleingärten mussten für das Wohnprojekt weichen

Auf den rund sechs Hektar des Areals lagen zuvor 320 zeitlich genutzte Kleingärten; heute sind noch 171 Parzellen verblieben. Über die Hälfte der Gärten konnte zwar als Dauer-Kleingärten gesichert und in die neue Anlage integriert werden, zahlreiche Parzellen gingen jedoch verloren und wurden an anderen Standorten – Saarlandstraße (60) und Langenhorn (90) – kompensiert.

Ergänzt wird das Viertel durch etwa sieben Hektar öffentliche Grünflächen, Sport- und Spielangebote sowie mehr als 100 Pergolen. Nach rund zehn Jahren Bauzeit laufen derzeit die letzten Arbeiten auf dem Gelände.

Wohnquartier am S-Bahnhof Alte Wöhr: Letzte Arbeiten laufen

Im Wohnquartier, welches westlich vom direkt benachbarten S-Bahnhof Alte Wöhr liegt, laufen derzeit die letzten Arbeiten. Am südlichen Rand des Pergolenviertels, an die Straße Alte Wöhr angrenzend, werden Verbindungswege, Straßen und Gehwege gepflastert.

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Auch eine breite Treppe, die von der Straße hoch zum neuen Quartier führt, wird errichtet. Gleichzeitig entstehen barrierefreie Rampen, die für Rollstullfahrer aber auch für Radfahrende ausgelegt sind.

Damit wird derzeit letzte Hand angelegt an eines der größten Wohnungsbauprojekte im Hamburger Norden, welches in den vergangenen zehn Jahren umgesetzt wurde. Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Stadtpark macht das neue Quartier zu einem attraktiven Wohnort.

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Quellen: SAGA, Bauverein der Elbgemeinden eG, hamburg.de

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2 Kommentare

  1. […] ein Beispiel für soziale und nachhaltige Stadtentwicklung in Deutschland, wie in der Quelle von Entwicklungsstadt […]

  2. […] als 1.700 Wohnungen, die optimale Bedingungen für verschiedenste Wohnbedürfnisse bieten, wie die Entwicklungsstadt berichtet. Besonders hervorzuheben sind die speziellen Wohnformen wie die Mutter-Kind-Einheiten, […]

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