In Frankfurt werden zwei weitere Projekte des geförderten Wohnungsbaus konkret: Im Gallus und in Höchst entstehen insgesamt 86 neue Wohnungen, der Großteil davon mietpreisgebunden. 

Herxheimer Straße 10
Hospitalstraße 42–48

© Visualisierungen: ABG/schneider+schumacher

 

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Die Stadt Frankfurt treibt den geförderten Wohnungsbau weiter voran. Marcus Gwechenberger hat nun die Bewilligungsbescheide für zwei Neubauprojekte unterzeichnet, die im Rahmen des „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ realisiert werden. Bauherrin ist die ABG Frankfurt Holding. Die Vorhaben befinden sich in der Herxheimer Straße im Gallus sowie in der Hospitalstraße in Höchst und umfassen insgesamt 86 Wohnungen.

Nach Angaben der Stadt sollen 59 der Wohnungen gefördert entstehen. Beide Projekte sind Teil der Strategie, bezahlbaren Wohnraum insbesondere in stark nachgefragten Stadtteilen im Frankfurter Westen zu schaffen. Auffällig ist dabei, dass die städtischen Förderquoten in beiden Fällen deutlich überschritten werden.

Unterschiedliche Konzepte in Gallus und Höchst geplant

Herxheimerstrasse-10 Außenansicht

Der Neubau in der Herxheimer Straße im Gallus greift mit seiner langgestreckten Gebäudeform und gestalterischen Bezügen zum ehemaligen Hochbunker die Geschichte des Standorts auf und entwickelt sie architektonisch weiter. / © Visualisierung: ABG/schneider+schumacher

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Im Gallus entsteht auf einem ehemaligen Bunkerareal ein Neubau mit 42 vollständig geförderten Wohnungen. Das Projekt wird im Passivhausstandard umgesetzt und mit Photovoltaik ausgestattet. Alle Einheiten sind für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen und langfristig mietpreisgebunden. Der Baustart erfolgt auf einer bereits versiegelten Fläche, wodurch kein zusätzliches Bauland beansprucht wird.

In Höchst sind in der Hospitalstraße 44 Wohnungen in zwei Gebäuden mit Innenhof geplant. 17 Wohnungen werden gefördert, die übrigen sind frei finanziert. Die Wohnungen sind innerhalb der Gebäude durchmischt angeordnet, um eine soziale Mischung im Quartier zu ermöglichen. Energetisch wird der Standard EH40 angestrebt.

Neubauten entstehen bis 2027 – Förderpolitik und wohnungspolitische Einordnung

Die Projekte sind Teil des städtischen Baulandbeschlusses, der seit 2020 eine Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau vorsieht. In Gallus und Höchst wird diese Vorgabe deutlich übertroffen. Während in der Herxheimer Straße ausschließlich geförderter Wohnraum entsteht, liegt der Anteil in der Hospitalstraße bei rund 38 Prozent.

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Auch aus Sicht der Bauherrin ist die Förderung ein entscheidender Faktor. Frank Junker von der ABG Frankfurt Holding verweist auf die Bedeutung der Programme von Stadt und Land für die wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Gleichzeitig sollen hohe energetische Standards langfristig zur Begrenzung der Wohnnebenkosten beitragen. Die Fertigstellung der Projekte ist für Ende 2027 vorgesehen.

 

Quellen: Stadt Frankfurt, ABG Frankfurt Holding, schneider+schumacher

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