Wo bald neu gebaut wird, begann vor mehr als acht Jahrhunderten die Geschichte Berlins. Der Molkenmarkt war Handelsplatz, Verkehrsknoten und Herz der mittelalterlichen Stadt, bevor Krieg, Abriss und autogerechter Wiederaufbau sein Gesicht grundlegend veränderten.

Historische Straßenansicht der Berliner Altstadt mit Straßenbahn, mehrgeschossigen Bürgerhäusern und Blick auf die Nikolaikirche.

Die historische Berliner Altstadt war bis ins frühe 20. Jahrhundert von schmalen Straßen, dichter Blockrandbebauung und einer kleinteiligen Stadtstruktur geprägt. Das Foto zeigt den Molkenmarkt im Jahr 1890. / © Foto: Wikimedia Commons

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT, Open AI, Wikimedia Commons (mit KI erstellt)

ANZEIGE

 

Der Molkenmarkt, der älteste Platz und Geburtsort Berlins, steht bereits seit geraumer Zeit im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen in der Stadt. Für die weitere Stadtentwicklung im Zentrum Berlins war, ist und bleibt der Molkenmarkt ein zentrales Thema.

Mit den beiden durchgeführten Wettbewerben zur Bebauung des rund 80.000 Quadratmeter großen Areals – dem ersten Wettbewerb Ende 2025 und dem im Juni 2026 entschiedenen zweiten Wettbewerb – wurde erst kürzlich ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der Baustart ist für die Jahre 2028/2029 vorgesehen. Mit einer Fertigstellung der ersten Bauabschnitte wird in den Jahren 2031/2032 gerechnet.

ANZEIGE

Molkenmarkt in Berlin-Mitte: Entsteht hier eine neue Altstadt mit historischen Gassen und Bogengängen?

Die in den beiden Realisierungswettbewerben vorgestellten Entwürfe zeigen, dass die insgesamt beteiligten 70 Architekturbüros der im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit weitgehend zerstörten Berliner Altstadt ihr historisches Gesicht zurückgeben möchten.

Doch wie sahen die Anfänge Berlins vor mehr als 800 Jahren am Molkenmarkt eigentlich aus? Die Keimzelle Berlins war der „Olde (Alte) Markt“ – der spätere Molkenmarkt – mit der dem Schutzpatron der Kaufleute und Schiffer geweihten Nikolaikirche.

Die Keimzelle Berlins: Wie der Molkenmarkt zum Ursprung der Hauptstadt wurde

Unter dem Torso der im Zweiten Weltkrieg zerstörten spätgotischen Hallenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert wurden die Fundamente einer kleineren spätromanischen Feldsteinbasilika entdeckt, deren Gründung auf die Zeit um das Jahr 1220 datiert wird.

ANZEIGE

Noch unter diesem ältesten Bauwerk der Stadt konnte ein Friedhof nachgewiesen werden, dessen Zahl an Bestattungen auf eine Nutzungsdauer von mindestens 30 Jahren schließen lässt.

Archäologische Funde geben Hinweise auf die frühesten Siedlungen Berlins

Geht man davon aus, dass die Grundsteinlegung der Basilika nicht auf frischen Gräbern erfolgte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die vorstädtische Entwicklung Berlins bereits bis in das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts zurückreicht.

Ohne jegliche Grabbeigaben und überwiegend in rechteckig gezimmerten Särgen wurden die Bestattungen auf diesem Gräberfeld vorgenommen. Dies weist einerseits auf christliche, andererseits auch auf deutsche Bestattungsrituale hin.

ANZEIGE

Die zur selben Zeit in Spandau praktizierten christlich-slawischen Bestattungen unterschieden sich davon deutlich: Dort verwendete man in der Regel Totenbretter oder Baumsärge. Es ist daher anzunehmen, dass die ersten Berliner deutsche Kolonisten waren, die vermutlich aus Niedersachsen und Westfalen stammten.

Historische Illustration des Molkenmarkts mit Marktständen, Bürgerhäusern und zahlreichen Menschen im Zentrum Berlins.

Der Molkenmarkt entwickelte sich über Jahrhunderte zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zentrum des mittelalterlichen Berlins. Historische Darstellung des Platzes im 18. Jahrhundert. / © Abbildung: Wikimedia Commons, Johann Georg Rosenberg (gemeinfrei)

Der „Olde Markt“ entwickelte sich zum ersten Verkehrs- und Handelszentrum Berlins

Der „Olde Markt“ als Standort der Nikolaikirche war zugleich das Zentrum der ersten mittelalterlichen Stadtanlage und bereits damals ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt Berlins; eine Funktion, die sich bis heute in der Berliner Stadtmitte widerspiegelt.

An diesem Ort stand auch der „Roland“, das Symbol der mittelalterlichen Stadtfreiheit und Ausgangspunkt für die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt mit ihren typischen bogenförmig angelegten Straßenzügen, darunter die Spandauer Straße und die Stralauer Straße. Letztere war über die Jüdenstraße und die Klosterstraße mit der heutigen Rathausstraße verbunden.

Der „Roland“ am Molkenmarkt galt zugleich als Wahrzeichen der hohen Gerichtsbarkeit: eine Bildsäule, ausgestattet mit einem Richtschwert.

Mit Cölln entstand ein zweiter Siedlungskern der Doppelstadt Berlin

Ungefähr zur Zeit der Stadtrechtsverleihung um das Jahr 1230 entstand ein zweites Siedlungszentrum: der „Nye (Neue) Markt“ mit der Marienkirche. Zwischen beiden Stadtteilen wurde das Rathaus an der als Mittelachse angelegten Rathausstraße errichtet.

Schon früh sicherten sich die askanischen Landesherren ihren unmittelbaren Einfluss auf den handelspolitisch bedeutenden Spreeübergang. Auf der Berliner Insel errichteten sie mit dem „Olden Hof“ einen Wohnsitz, der als Vorläufer des später in der Klosterstraße gelegenen „Hohen Hauses“ gilt.

In diesem Zeitraum wurden zudem zahlreiche der später nach Berlin eingemeindeten Ortschaften gegründet, darunter Blankenburg, Pankow, Karow, Buchholz, Friedrichsfelde und Mahlsdorf. Als erster Siedlungspunkt in Cölln gilt der Petriplatz mit dem Rathaus und der Petrikirche, die ihren Namen vom Schutzheiligen der Fischer erhielt.

Historisches Foto vom Jüdenhof Berlin aus dem 19. Jahrhundert, Molkenmarkt

Ende des 19. Jahrhunderts: Der historische Jüdenhof am Molkenmarkt. / © Foto: Wikimedia Commons, Albert Schwartz, 1899 (gemeinfrei)

Berlin: Die mittelalterliche Bebauung blieb zunächst schlicht und kleinteilig

Im Gegensatz zum aufwendigen Lebensstil des kurfürstlichen Hofes und – in abgeschwächter Form – auch der Berliner Bürgerschaft entwickelte sich die bauliche Struktur der Stadt zunächst nur langsam und in bescheidenem Umfang.

Die mittelalterliche Bebauung bestand überwiegend aus ein- bis maximal zweigeschossigen Wohnhäusern auf kleinen Grundstücken.

Der kurfürstliche Schlossumbau prägt die Entwicklung der Residenzstadt Berlin

Der Kurfürst initiierte im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts mehrere Baumaßnahmen, darunter die Trockenlegung eines gegenüber dem Schloss gelegenen Wiesengeländes, des späteren Lustgartens. Nach der Entwässerung entstand dort im Jahr 1573 ein Obst- und Gemüsegarten, der hauptsächlich der Versorgung des Residenzschlosses diente.

Dieses ließ der Landesherr ab 1578 nach Plänen eines italienischen Baumeisters umgestalten. Auf Anraten des italienischen Grafen zu Lynar berief der Kurfürst zahlreiche qualifizierte Handwerker an seinen Hof und öffnete insbesondere niederländischen Glaubensflüchtlingen, die ihre Heimat aus religiösen Gründen verlassen mussten, die Tore.

Wie eine Meierei dem Molkenmarkt seinen Namen gab

Obwohl innerhalb der Stadt einige repräsentative Renaissancebauten wohlhabender Adelsfamilien sowie mehrere schlichte Bürgerhäuser entstanden waren – darunter der später berühmte Gasthof „Zum Nussbaum“ um 1621 –, wirkte das Berliner Stadtbild im Vergleich zu vielen west- und süddeutschen Städten noch ausgesprochen ländlich und wenig entwickelt.

Auch die zunächst zaghaft begonnene Ausweitung der Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus schritt nur langsam voran. Lediglich entlang der aus der Stadt herausführenden Landstraßen entstanden erste kleinere Siedlungen.

Um das Jahr 1600 standen bereits rund 100 Häuser außerhalb der Stadtmauern. Zu ihnen gehörte eine Meierei vor dem Teltower Tor, deren Milch auf dem Alten Markt verkauft wurde. Sie gab dem Platz schließlich den Namen, den er bis heute trägt: „Molkenmarkt“.

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Innenhofs der Berliner Altstadt mit Wohnhäusern, Kopfsteinpflaster und spielenden Kindern.

Ein Berliner Innenhof in der historischen Altstadt: Noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten enge Höfe und kleinteilige Wohnhäuser das Bild rund um den Molkenmarkt. / © Foto: Wikimedia Commons, Bundesarchiv, B 145 Bild-P063067 (CC-BY-SA 3.0)

Vom Klosterviertel zum Geschäfts- und Verwaltungszentrum Berlins

Am nördlichen Abschnitt der ringförmig um die Stadt angelegten Stadtmauer, deren Reste bis heute erhalten sind, wurde um das Jahr 1250 das Franziskanerkloster errichtet. Nach der Reformation wurde es 1574 zum Gymnasium „Zum Grauen Kloster“ umgenutzt.

Die Baustruktur mit überwiegend ein- und zweigeschossigen Wohnhäusern blieb im Klosterviertel bis weit in die vorindustrielle Zeit hinein erhalten. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Berlin begann, sich zur Großstadt zu entwickeln, wandelte sich das Quartier durch den Bau erster großbürgerlicher Stadtvillen.

Ab etwa 1860 beschleunigte sich diese Entwicklung deutlich. Spätestens mit dem Bau des neuen Berliner Rathauses entstand hier ein Geschäfts- und Verwaltungsviertel, in dem Wohnhäuser, Geschäftsbauten mit Läden, Restaurants und Büros nebeneinander bestanden und gemeinsam den Charakter des Quartiers prägten.

Der Molkenmarkt wird zur modernen Geschäfts- und Verwaltungsstadt

Mit dieser Entwicklung veränderten sich auch die Straßenräume. Die bislang vorherrschenden mittelalterlichen, verwinkelten Gassen wurden nach und nach durch breitere und modernere Straßen ersetzt. Dies war auch notwendig, denn die Entwicklung Berlins zu einer pulsierenden Großstadt führte zu immer größeren Verkehrsströmen, die den Stadtraum zunehmend dominierten.

Das Areal rund um den Molkenmarkt verkörperte damit immer stärker die moderne Geschäftsstadt. Fraglich blieb jedoch, ob die historisch gewachsene Stadtstruktur den neuen Anforderungen der Gründerzeit dauerhaft gerecht werden konnte.

An der Schwelle zum 20. Jahrhundert wuchs Berlin zur Metropole heran

An der Schwelle zum 20. Jahrhundert verstand sich Berlin trotz seiner historischen Strukturen im Zentrum als aufstrebende Metropole. Deshalb beschloss die Stadt, am Molkenmarkt zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser abzureißen, um Platz für weitere notwendig gewordene Verwaltungsbauten zu schaffen.

Das im Jahr 1911 errichtete Alte Stadthaus steht beispielhaft für diese Entwicklung. Trotz dieser erheblichen Eingriffe in die Proportionen und Dimensionen des Klosterviertels blieb der ursprüngliche historische Stadtgrundriss zunächst weitgehend erhalten.

Historische Aufnahme des Molkenmarkt-Areals Mitte der 1930er Jahre mit Straßenbahn und dem Alten Stadthaus im Hintergrund.

Historische Aufnahme des Molkenmarkt-Areals Mitte der 1930er Jahre mit Straßenbahn und dem Alten Stadthaus im Hintergrund. Teile der bestehenden Bebauung werden abgerissen. / © Foto: Wikimedia Commons, Bundesarchiv, Bild 183-1992-1012-502 (CC-BY-SA 3.0)

Nationalsozialistische Planungen sahen den Abriss der historischen Altstadt vor

Die Grenze zur grundlegenden Umgestaltung des historischen Stadtgrundrisses am Molkenmarkt überschritten erst die nationalsozialistischen Machthaber in den 1930er-Jahren.

Grundlage dafür war das sogenannte „Altstadtforum“. Der Name des Konzepts täuschte jedoch über die tatsächlichen Absichten hinweg, denn es ging nicht um den Erhalt, sondern um den weitgehenden Abriss der historischen Altstadtstruktur. Geplant war die Errichtung eines neuen Verwaltungszentrums, das die bisherigen städtebaulichen Maßstäbe deutlich übertreffen sollte.

Molkenmarkt: Die Nazis wollten die bestehende Bebauung fast vollständig abreißen

Der Plan sah vor, die bestehende Bebauung vollständig abzureißen und durch repräsentative Verwaltungsgebäude zu ersetzen. Die Neubebauung sollte sich von der Spree bis zu einem großen Platz vor dem Alten Stadthaus erstrecken.

Zur Umsetzung dieser Planungen wurden bis 1938 zwischen Rathaus und Stadthaus entlang der Spandauer Straße bereits zwei Baublöcke abgerissen. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 entstanden an ihrer Stelle jedoch keine Neubauten.

Die Kriegszerstörungen ebneten den Weg für den späteren Wiederaufbau

Der weitere Verlauf des Krieges verhinderte letztlich die Umsetzung der nationalsozialistischen Planungen. Die verbliebenen Trümmerflächen dienten nach Kriegsende dem Ost-Berliner Magistrat als Grundlage für die Vorbereitung der späteren Neubebauung des Quartiers.

Mit dem Wiederaufbau der Hauptstadt in der DDR begann schließlich ein neues Kapitel für den Molkenmarkt. Große Teile der verbliebenen historischen Bebauung wurden vollständig beräumt und durch breite Verkehrsachsen sowie moderne Neubauten ersetzt – von der mittelalterlichen Stadtstruktur blieb kaum etwas erhalten. Erst mit den aktuellen Planungen zur Neubebauung des Quartiers rückt die historische Keimzelle Berlins nach Jahrzehnten wieder in den Mittelpunkt der Stadtentwicklung und knüpft erstmals an ihre über 800-jährige Geschichte an.

Quellen: TAZ, Museen der Stadt Dresden, Der Tagesspiegel, Deutsches Architektur Forum, Wikipedia, TU Kaiserslautern, Stiftung Mitte Berlin, P/E/P Architekten + Stadtplaner GmbH, Münster mit Kleihues + Kleihues GvA mbH, Berlin und Muck Petzet Architekten GmbH, München, Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB, Berlin mit Baumschlager Eberle Architekten GmbH, Berlin

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

One Comment

  1. Böhme 3. August 2026 at 07:03 - Reply

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Er muss vor allem all jenen, die in die „guten alten Zeiten“ flüchten und die Wiederherstellung historischer Bauten wollen, die Vergeblichkeit ihres Ansinnens aufzeigen! Wer mit dem Argument, der Molkenmarkt sei die „Keimzelle“ Berlins, eine originalhistorische Bebauung fordert, muss sich mit reichlich kleine, hässlichen Bauten aus der Gründerzeit der Stadt mit Plumpsklo im HInterhof, schiefen und genaugenommen auch reichlich hässlichen Fassaden aus der Gründerzeit der Stadt auseinandersetzen. Wer stattdessen auf die Zeit der Barockbauten setzt – zu denen die Plumpsklos im Hinterhof immer noch gehörten, rekonstruiert nicht die „Keimzelle“ Berlins, sondern wählt völlig willkürlich die Architektur aus, die ihm persönlich gefällt.

    Und der Artikel zeigt so „schön“, das eben der Molkenmarkt lange vor der Herstellung der deutschen Einheit, schon in den 30ern des letzten Jahrhunderts und insbesondere im Dritten Reich abgeschrieben war! Auch ohne Zweitem Weltkrieg, der DDR mit ihrer sozialistischen Plattmachermentalität und der „pösen, pösen“ kapitalistischen Plattmachermentalität seit Herstellung der deutschen Einheit, also bei Fortschreibung der Weimarer Republik oder gar – fürchterlich – des Dritten Reichs wäre der Molkenmarkt gnadenlos „platt“ gemacht worden.

    Schon der Bau des Alten Stadthauses, ergänzt um das Neue Stadthaus, haben ja weite Teile der Umgebung des Molkenmarktes schlicht „platt“ gemacht.

    Wer hier im Forum die Wiederherstellung eines willkürlich ausgewählten Zeitfensters einer angeblich idyllischen Architektur fordert, begeht einen grundlegenden Fehler. Wir alle kennen das Spitzweg’sche Gemälde des „armen Poets“, und fühlen uns biedermeierlich angeheimelte. Nur: Das Bild heißt nicht umsonst „Der ‚arme‘ Poet“, weil der Poet in Wirklichkeit in einem winzig kleinen Zimmer, welches nicht ausreichend beheizt werden kann und in welches reinregnet, sitzt! Das Idyll ist „perdu“!

    Diese Erkenntnis ändert leider nichts an der absoluten Mediokrität der jetzigen Entwürfe. Die sind natürlich Antwort darauf, wer Auftraggeber ist (kommunale Wohnungsbaugesellschaften, weshalb niveauvolle Architektur von vornherein ausgeschlossen ist) und der Finanzierbarkeit der Projekte. Und wenn dann noch ein erheblicher Teil von „bezahlbarem“ Wohnraum (Merke: Wohnraum ist immer bezahlbar, es bleibt nur die Frage, von wem!) gefordert ist, wird die Sache wirtschaftlich für Investoren, die eine „Idee“ für den Bereich hätten, völlig uninteressant!

    Und all jenen, die das Idyll des alten Molkenmarkts, aus welchem Zeitstempel auch immer, hier als Kommentatoren verfolgen, sei gesagt: Der Molkenmarkt ist unwiderbringlich durch den Verlauf der Grunerstraße platt gemacht! Es wird diesen Molkenmarkt nie, nie wieder geben! Und ehrlich gesagt: Das ist auch gut so, wenn auch die Entwürfe für die umgebende Bebauung grauenhaft sind!

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.