65 Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus erinnert Berlin mit einem mehrtägigen Programm an die Teilung der Stadt und die Folgen für die Menschen. Rund um das Brandenburger Tor entsteht dafür vom 13. bis 16. August ein temporärer Erinnerungsort mit einer Mauer-Installation und einer Open-Air-Ausstellung.

Historische Aufnahme vom Mauerbau 1961. Die Berliner Mauer trennte Ost- und West-Berlin fast drei Jahrzehnte lang.

Eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1961 zeigt die ersten Maßnahmen zur Abriegelung Berlins nach dem Beginn des Mauerbaus. / © Quelle: Wikimedia Commons, National Archives

© Titelbild: Wikimedia Commons, Steffen Rehm

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Am Brandenburger Tor entsteht im August ein temporärer Erinnerungsort, der an eines der einschneidendsten Kapitel der Berliner Stadtgeschichte erinnert. 65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus setzt eine Installation die Abriegelung West-Berlins und die Lebensrealität der geteilten Stadt in den Mittelpunkt.

Vom 13. bis 16. August 2026 wird eine rund 30 Meter lange und fast drei Meter hohe Konstruktion aufgestellt, die sich in ihrer Gestaltung an die Berliner Mauer anlehnt. Ergänzt wird die Installation durch die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ der Stiftung Berliner Mauer. Historische Fotografien und begleitende Texte zeigen den Bau der Grenzanlagen, die zunehmende Teilung der Stadt und den Alltag der Menschen zwischen Ost und West.

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Veranstaltungen erinnern an die Geschichte der geteilten Stadt

Das Programm beschränkt sich nicht auf den Bereich rund um das Brandenburger Tor. In ganz Berlin sind vom 13. August an zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter Führungen, Zeitzeugengespräche, Konzerte, Lesungen und Workshops. Die zentrale Gedenkveranstaltung von Bund und Land Berlin findet am Jahrestag des Mauerbaus in der Gedenkstätte Berliner Mauer statt.

Mit dem temporären Erinnerungsort am Brandenburger Tor wollen die Veranstalter nicht nur an die historische Teilung erinnern, sondern auch die Bedeutung von Freiheit und Demokratie in der Gegenwart thematisieren. Das Programm verbindet dabei verschiedene Orte der Berliner Mauer-Geschichte – unter anderem über die ehemaligen Grenz- und Geisterbahnhöfe der Stadt.

Brandenburger Tor

Quellen: Kulturprojekte Berlin

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