Nach Jahren der Planung kommt Bewegung in die Suarezstraße 24–25 in Berlin-Charlottenburg: Das alte Wohnhaus ist Geschichte, nun steht der Neubau an. Im September sollen die Bauarbeiten für 57 Eigentumswohnungen beginnen.

So könnte der Wohnbereich eines Penthouses im geplanten „SUAREZ“ an der Suarezstraße in Charlottenburg aussehen. / © Visualisierung: BAUWERT AG / Eve Images
© Titelbild: BAUWERT AG / Eve Images
An der Suarezstraße in Charlottenburg wird aus einem langjährigen Plan nun ein konkretes Bauvorhaben. Die BAUWERT AG hat die Baugenehmigung für den Neubau „SUAREZ“ an der Suarezstraße 24–25 erhalten und beginnt mit dem Vertrieb der geplanten Wohnungen. Schon im September sollen die Bauarbeiten starten, Ende 2028 könnte das neue Gebäude fertig sein.
Vorgesehen ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit sieben Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. 57 Eigentumswohnungen sollen darin Platz finden, mit einem bis fünf Zimmern und Wohnflächen zwischen rund 35 und 184 Quadratmetern. 29 Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt. Im Erdgeschoss sind vier kleinere Gewerbeeinheiten geplant.
Ein neuer Baustein für den Charlottenburger Blockrand
Entworfen wurde der Neubau von Nöfer Architekten. Mit seiner klassisch gegliederten Fassade, hellen Fassadenelementen und großzügigen Eingangsbereichen soll sich das Gebäude in die bestehende Charlottenburger Blockrandbebauung einfügen. Zugleich schließt es die bislang offene Lücke zwischen Suarez- und Witzlebenstraße.
Viele der Wohnungen erhalten Balkone oder Dachterrassen. Aufzüge erschließen die Wohngeschosse und das Untergeschoss, wo auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Kinderwagen vorgesehen sind. Eine Tiefgarage mit Parkautomatik und Autoaufzug ergänzt das Gebäude. Zudem sind Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Dachbegrünung, eine Photovoltaikanlage und der Anschluss an das Fernwärmenetz geplant.
Das Grundstück in der Suarezstraße hat eine lange Vorgeschichte
Dass nun gebaut werden kann, ist allerdings das Ergebnis eines jahrelangen Prozesses. Bereits 2018 waren die Abrisspläne für das damalige Wohnhaus bekannt geworden. Der sechsstöckige Bau aus dem Jahr 1960 verfügte über 30 Mietwohnungen. Einige Bewohnerinnen und Bewohner wollten zunächst nicht ausziehen.
In den folgenden Jahren wurde das Vorhaben mehrfach diskutiert und rechtlich geprüft. 2024 lag schließlich die Genehmigung für den Abriss vor – damit war der Weg für die weitere Entwicklung des Grundstücks frei.
Für das Grundstück beginnt nun ein neuer Abschnitt. Im September 2026 sollen die Bauarbeiten starten, parallel beginnt auch die Vermarktung der 57 Eigentumswohnungen.
SUAREZ
Quellen: BAUWERT AG, Suarez Berlin, JAAS, Berliner Mieterverein, Der Tagesspiegel, Architektur Urbanistik
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Wow, das muss eine Baukasten-App sein, die solch Copy-Paste ermöglicht und bereits x-fach in Berlin entstanden ist.