In Spandau hat die im vergangenen Jahr gegründete „32. Schule (Grundschule)“ offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem modernen Neubau am Fehrbelliner Platz stehen nun 432 zusätzliche Grundschulplätze zur Verfügung.

© Foto Titelbild: Bezirksamt Spandau

 

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe und zahlreichen Gästen aus Senat und Bezirk wurde am Freitag die „32. Schule (Grundschule)“ in Spandau offiziell eröffnet. Bereits zum Beginn des aktuellen Schuljahres hatten rund 180 Kinder den Unterricht im neuen Gebäude aufgenommen.

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Das viergeschossige Schulhaus ist der erste Neubau in Spandau, der vollständig nach dem Compartmentprinzip konzipiert wurde. Dieses Lernkonzept setzt auf kleinere, klar strukturierte Einheiten innerhalb des Gebäudes. Unterrichtsräume, Teilungsräume, Garderoben und ein Forum als pädagogische Mitte gruppieren sich jeweils zu eigenständigen Lernbereichen. Dadurch sollen vielfältige Lehr- und Lernformen ermöglicht werden.

Schule in Spandau nach zwei Jahren offiziell eröffnet: Kurze Bauzeit durch modulare Struktur

Der Neubau wurde im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive realisiert. Nach Angaben von Staatssekretär Torsten Kühne konnten so 432 dringend benötigte Schulplätze geschaffen werden. Er betonte, dass die modulare Bauweise eine besonders schnelle Fertigstellung erlaubt habe und die neue Schule nicht nur die eigene Schulgemeinschaft, sondern auch umliegende Einrichtungen entlaste.

Auch Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, hob die Geschwindigkeit der Umsetzung hervor. Der Baubeginn sei erst im Juli 2023 erfolgt, dennoch habe man das Gebäude inklusive Dreifeldsporthalle bereits im März 2025 an den Bezirk übergeben können.

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Infrastruktur für Bildung und Bewegung: Bolzplatz ergänzt Schulneubau in Spandau

Bezirksbürgermeister Frank Bewig erklärte, dass die neue Schule Maßstäbe für modernes Lernen setze. Sie kombiniere innovative Lernkonzepte mit großzügigen Fachräumen, einer Mensa und der Sporthalle. Diese Infrastruktur stehe auch der Nachbarschaft zur Verfügung und biete zusätzliche Bewegungsflächen.

Bildungsstadträtin Carola Brückner betonte den Mehrwert für den gesamten Stadtteil. Besonders der Bolzplatz auf dem Gelände, der auch außerhalb der Unterrichtszeiten zugänglich sein soll, sei ein zusätzlicher Treffpunkt für Kinder und Jugendliche.

Barrierefrei und nachhaltig: Letzte Baumaßnahmen an Spandauer Schule sollen Ende des Jahres fertig sein

Die Schule wurde barrierefrei geplant und mit einer Photovoltaikanlage sowie begrünten Dachflächen ausgestattet. Das Regenwassermanagement und die energieeffiziente Bauweise sind Teil des Nachhaltigkeitskonzepts, das nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen zertifiziert werden soll.

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Die bauliche Umsetzung lag bei der GOLDBECK GmbH, das Investitionsvolumen belief sich auf rund 48,7 Millionen Euro. Lediglich die Schulhofflächen und Zuwegungen sind noch nicht vollständig fertiggestellt, sollen jedoch bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

 

Quellen: Bezirksamt Spandau von Berlin, Spandau bewegt

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