In Buxtehude entsteht mit dem Orchideenquartier ein neues Wohnviertel, das Klimaschutz, Bezahlbarkeit und architektonische Qualität miteinander verbindet. Bis 2028 sollen hier über 250 Wohnungen für rund 600 Menschen realisiert werden, gut angebunden an Hamburg und die Metropolregion.

Mit dem Orchideenquartier entwickelt sich in Buxtehude ein neuer Stadtbaustein für rund 600 Bewohnerinnen und Bewohner. / © Visualisierung: HBI Wohnungsverwaltung GmbH
© Visualisierung Titelbild: HBI Wohnungsverwaltung GmbH
Unweit der historischen Altstadt von Buxtehude entsteht mit dem Orchideenquartier ein neues Wohnviertel, das in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzt. Auf einem rund 27.200 Quadratmeter großen Areal entwickelt sich ein Quartier, das nach Ansicht der Projektverantwortlichen bezahlbaren Wohnraum, architektonische Qualität und konsequenten Klimaschutz miteinander verbindet, und damit weit über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte.
Bis 2028 sollen hier mehr als 250 Wohnungen für rund 600 Menschen realisiert werden. Verteilt auf 25 Stadtvillen entsteht ein dichtes, zugleich aber kleinteilig gegliedertes Quartier, das sich städtebaulich zwischen Geestrand und Altem Land verortet.
Orchideenquartier in Buxtehude: 250 Wohnungen für 600 Menschen entstehen
Die Lage ist durchaus attraktiv: Die Altstadt, der Bahnhof mit S-Bahn- und Regionalbahnanschluss, Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig erreichbar. Hamburg liegt je nach Verbindung rund 35 Minuten entfernt, große Arbeitgeber wie Airbus sind ebenfalls gut angebunden. Mit der geplanten Fertigstellung der A26 dürfte sich die Erreichbarkeit weiter verbessern.
Ein zentrales Merkmal des Orchideenquartiers ist sein ambitionierter Nachhaltigkeitsanspruch. Das Quartier soll im laufenden Betrieb bilanziell klimaneutral funktionieren, inklusive Mieterstrom. Damit möchte sich das Projekt als Modellvorhaben für klimabewusstes Wohnen im suburbanen Raum positionieren. Zugleich setzt die Planung auf Barrierefreiheit: Sämtliche Wohnungen sind schwellenlos erreichbar, 26 Einheiten rollstuhlgerecht ausgeführt. Die Wohnungsgrößen reichen von kompakten Ein-Zimmer-Wohnungen bis zu familiengerechten Vier-Zimmer-Grundrissen.
Nördlich von Hamburg: 74 Wohnungen werden zu reduzierten Mieten angeboten
Besonderes Gewicht kommt dem mietpreisgedämpften Wohnungsbau zu. Insgesamt 74 Wohnungen werden zu reduzierten Mieten angeboten und sind mit Wohnberechtigungsschein anmietbar. Trotz der gedeckelten Mieten unterscheidet sich die Ausstattung nicht von den frei finanzierten Einheiten: Aufzüge, Tiefgarage, Fußbodenheizung, hochwertige Küchen, großzügige Balkone und Terrassen gehören zum Standard. Die Nachfrage ist entsprechend hoch, viele Wohnungen waren bereits kurz nach Vermarktungsstart vergeben.
Realisiert wird das Projekt von der HBI Hausbau-Immobiliengesellschaft, die das Quartier in mehreren Bauabschnitten umsetzt. Nach der Fertigstellung der ersten Wohnungen in den kommenden Jahren soll das Orchideenquartier schrittweise weiter wachsen. Perspektivisch sind auch Eigentumswohnungen vorgesehen, wie das Unternehmen mitteilt.
Buxtehude: Weiterentwicklung als Wohnstandort in der Metropolregion Hamburg
Mit seiner Größe, seinem Nutzungsmix und dem klaren Fokus auf Klimaschutz entwickelt sich das Orchideenquartier faktisch zu einem neuen Stadtbaustein. Für Buxtehude bedeutet das nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern auch eine Weiterentwicklung als Wohnstandort in der Metropolregion Hamburg.
Interessenten können hier mehr zum Wohnquartier in Buxtehude erfahren und einen Besichtigungstermin ausmachen.
Quellen: HBI Wohnungsverwaltung GmbH, Hamburger Abendblatt
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