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Maincubes sichert sich eine langfristige Finanzierung von rund 2,5 Milliarden Euro und stärkt damit seine Position als einer der führenden Rechenzentrumsbetreiber in Europa. Die neue Finanzierung ermöglicht die Erweiterung bestehender Standorte und die Umsetzung großer Projekte für Cloud- und KI-Anwendungen.

Rechenzentrum Berlin

Visualisierung des „mainHub-Campus“ in Nauen bei Berlin: Die geplanten Rechenzentren entsteht auf einer rund 14 Hektar großen Fläche im Havelland. / © Visualisierung: maincubes

© Titelbild: depositphotos.com
© Visualisierung: maincubes

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Das Frankfurter Unternehmen maincubes, einer der führenden Rechenzentrumsbetreiber in Europa, hat sich eine langfristige Finanzierung in Höhe von 2,475 Milliarden Euro gesichert und stärkt damit seine Kapitalbasis erheblich. Die Mittel fließen sowohl in die Refinanzierung bestehender Standorte als auch in den Ausbau neuer Rechenzentrumsprojekte, darunter der Bau des vierten Frankfurter Rechenzentrums „FRA04“ sowie der Berliner „mainHub-Campus“ in Nauen.

Die Finanzierung umfasst Kreditlinien von 1,775 Milliarden Euro sowie eine vorgesehene Erhöhungsoption von 700 Millionen Euro und wird von einem Konsortium aus elf Banken und einem institutionellen Fonds bereitgestellt.

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Mit 400 Megawatt Plattformleistung und strategischer Finanzierung: maincubes treibt Ausbau digitaler Infrastruktur voran

Mit einer Plattform von rund 400 Megawatt zählt maincubes zu den größten und am schnellsten wachsenden Rechenzentrumsbetreibern in Deutschland. Ein Rechenzentrum ist ein spezialisiertes Gebäude, in dem große Mengen an Computern, Servern und Speichersystemen zentral betrieben werden, um Daten zu verarbeiten und zu speichern. Es bildet das Rückgrat digitaler Dienste, von Cloud-Anwendungen bis hin zu sozialen Netzwerken, und sorgt rund um die Uhr für deren Verfügbarkeit und Sicherheit.

Das Unternehmen bedient laut eigenen Angaben eine diversifizierte Kundschaft, darunter globale Hyperscaler und öffentliche Auftraggeber, und stellt digitale Infrastruktur bereit. Die langfristige Finanzierungsstruktur ermöglicht es dem Unternehmen nun, bestehende Standorte auszubauen und neue Projekte umzusetzen.

Maincubes investiert in Schwalbach und Dietzenbach

In Frankfurt entwickelt maincubes derzeit mehrere Rechenzentren. „FRA01“ und „FRA02“ sind bereits in Betrieb. „FRA03“ entsteht in Schwalbach am Taunus mit 16 Megawatt IT-Kapazität und soll im Sommer 2026 in Betrieb gehen.

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Parallel dazu entsteht in Dietzenbach das neue Rechenzentrum „FRA04“. Die ersten Bauarbeiten sollen 2026 beginnen, sodass der erste Abschnitt voraussichtlich 2027 in Betrieb genommen werden könnte. Die Energieversorgung ist gesichert, die entstehende Abwärme wird genutzt, und Stadt sowie Standortgesellschaft unterstützen das Vorhaben als Beitrag zur digitalen Infrastruktur, so maincubes.

Nauen bei Berlin: Hochmoderner Campus für digitale Infrastruktur geht ab 2027 teilweise in Betrieb

Doch nicht nur in Süddeutschland ist das Unternehmen tätig. In Nauen bei Berlin entwickelt maincubes auf einem rund 14 Hektar großen Gelände einen Campus für bis zu sechs Rechenzentren mit 200 Megawatt Leistung, der Anwendungen für Cloud-Computing, High Performance Computing und Künstliche Intelligenz unterstützt.

Mit Inkrafttreten des Bebauungsplans und dem Abschluss des Netzanschlussvertrags sind die baurechtlichen und infrastrukturellen Grundlagen geschaffen. Das erste Gebäude soll Ende 2027 in Betrieb gehen.

Finanzierung schafft Grundlage für große Projekte und unterstreicht langfristige Wachstumsstrategie

Oliver Menzel, Gründer und CEO von maincubes, erklärte, die Finanzierung stelle einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen dar. Sie verschaffe maincubes die finanzielle Stärke, das Wachstum voranzutreiben und großvolumige Projekte umzusetzen, während die Position als führender deutscher Anbieter für Cloud- und KI-Workloads sowohl für internationale Kunden als auch die öffentliche Hand bestätigt werde.

Tim Hofmann, Principal bei DTCP, einer Investmentgesellschaft, die Infrastrukturprojekte strategisch begleitet und die langfristige Entwicklung von maincubes unterstützt, wies darauf hin, dass die Transaktion die finanzielle Flexibilität erhöhe und die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens unterstreiche.

Maincubes verfolgt konsequent den Ausbau digitaler Infrastruktur mit starker regionaler Präsenz

RBC Capital Markets und A&O Shearman begleiteten die Transaktion für maincubes, während Hogan Lovells das Finanzierungskonsortium unterstützte.

Mit dem Ausbau der Standorte in Berlin, Frankfurt und Amsterdam verfolgt maincubes die Strategie, digitale Infrastruktur regional verwurzelt und leistungsfähig zu gestalten.

FRA 03
FRA 04

Quellen: maincubes

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