In Berlin gelten seit Kurzem neue Regeln für größere Wohnungsbauprojekte. Charlottenburg-Wilmersdorf kritisiert, dass Investoren künftig keine öffentlichen Spielplätze mehr bereitstellen oder entsprechende Ausgleichszahlungen leisten müssen.

Spielplätze gehören zur sozialen Infrastruktur eines Wohnquartiers. In Charlottenburg-Wilmersdorf beträgt das Defizit laut Bezirksamt rund 170.000 Quadratmeter. / © Foto: depositphotos.com
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In Berlin gelten seit Kurzem neue Regeln für größere Wohnungsbauprojekte. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Leitlinien des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung geändert. Künftig müssen Vorhabenträger dabei keine öffentlichen Spielplätze mehr bereitstellen oder entsprechende Ausgleichszahlungen leisten.
Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kritisiert die Neuregelung und warnt vor Folgen für die Versorgung mit Spielflächen.
Neuregelung in Berlin: Ausgleichszahlungen für Spielplätze fallen weg
Bislang war vorgesehen, dass größere Wohnungsbauprojekte auch zur Schaffung öffentlicher Spielplätze beitragen. Konnte auf dem jeweiligen Grundstück keine ausreichende Fläche dafür geschaffen werden, mussten Investoren Ausgleichsbeträge zahlen. Die Bezirke konnten diese Mittel nutzen, um bestehende Spielplätze zu erweitern, zu erneuern oder aufzuwerten.
Für Charlottenburg-Wilmersdorf ist das besonders relevant. Nach Angaben des Bezirksamts verfügt der Bezirk derzeit nur über rund 50 Prozent der Spielplatzflächen, die nach den Berliner Richtwerten erforderlich wären. Insgesamt fehlen demnach etwa 170.000 Quadratmeter. Die bisherigen Ablösebeträge seien deshalb ein wichtiges Instrument gewesen, um trotz des bestehenden Flächendefizits in die vorhandenen Spielplätze zu investieren.
Charlottenburg-Wilmersdorf: Bezirk warnt vor Folgen für neue Quartiere
Mit der Änderung muss der Bezirk nun bei einzelnen Bauvorhaben direkt mit Investoren über die notwendige soziale Infrastruktur und deren Finanzierung verhandeln. Nach Einschätzung des Bezirksamts erschwert dies eine integrierte Stadtentwicklung, bei der neben neuen Wohnungen auch die benötigten Freiräume und Angebote für die künftigen Bewohner berücksichtigt werden.
Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger kritisiert, dass vorhandene Infrastrukturdefizite bei der Planung neuer Wohnquartiere künftig schwerer berücksichtigt werden könnten. Gerade in Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Bedarf an zusätzlichen Spielflächen bereits heute groß. Bei einem Defizit von rund 170.000 Quadratmetern könnte der Wegfall der bisherigen Ausgleichszahlungen die Möglichkeiten des Bezirks weiter einschränken, neue oder bestehende Spielplätze zu schaffen.
Wie die notwendige Infrastruktur bei künftigen Wohnungsbauprojekten gesichert und finanziert werden soll, bleibt damit eine offene Frage.
Quellen: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
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Seit diesem Jahr fallen mir vermehrt Junkies in Parkanlagen in Wilmersdorf auf, konsumieren dort auch Ihre Drogen, mit Drogen kontaminierte Luft erreicht so auch Fußgänger und andere Parkbesucher, es geht nicht um Cannabis.
Neulich in einem angrenzenden Supermarkt Stand einer dieser Junkies an der Kasse, in der Hand eine Crackpfeife. Die Polizei stand neulich mit einem Streifenwagen direkt im Park, kann aber wohl nichts direkt tun ohne das ein Verbrechen vorliegt.
Dies scheint ein neues Problem zu sein, diese Menschen brauchen Perspektiven, Hilfe, und einen Ort wo sie entwöhnt werden können, sie sind krank, Drogenabhängigkeit. Wenn hier nicht mehr präventiv geschieht werden wohl die die es sich leisten können wegziehen, Ghettos bilden sich, Gewalt, Einbrüche, Delikte nehmen zu, eine Spirale des Verfalls. Spielplätze sollten zusätzlich verstärkt auf Spritzen und anderen Müll kontrolliert-gesäubert werden!
KI: Crack ist in Berlin keine kurzfristige Randerscheinung mehr, sondern Teil eines seit mehreren Jahren wachsenden Problems der offenen Drogenszene und der Suchthilfe. Ein weiterer Anstieg bis 2026 ist plausibel, aber mit den derzeit veröffentlichten Daten noch nicht exakt bezifferbar.
Die Berliner Studie (https://daten.berlin.de/datensaetze/crack-studie-berlin-abschlussbericht-2026-1677201) bewertet die Versorgung als lückenhaft. Empfohlen werden vor allem mehr aufsuchende Angebote, eine bessere Verbindung von Suchthilfe, Psychiatrie und Wohnungslosenhilfe, niedrigschwelliger Zugang unabhängig vom Versicherungsstatus sowie wohnungs- und sozialpolitische Unterstützung. Reine Verdrängung durch Polizei und Ordnungsmaßnahmen wird als nicht nachhaltig eingeschätzt, weil sich die Szene dadurch vor allem räumlich verlagert.
Für den allgemeinen Konsum illegaler Drogen weist ein Berliner Bezirksbericht von 2026 darauf hin, dass Kokain beziehungsweise Crack unter den häufigsten illegalen Substanzen liegt. Das ist jedoch ein Hinweis auf die allgemeine Entwicklung und keine separate Berlin-weite Crack-Statistik für 2026.