Am Seeburger Weg in Berlin-Spandau entsteht ein neues Wohnquartier. Seit dem Frühjahr 2025 schreiten die Bauarbeiten sichtbar voran, auch bei winterlichen Temperaturen. Das Projekt soll ab Ende 2027 bezahlbaren und vielfältigen Wohnraum bereitstellen.

Am Seeburger Weg 22 bis 28 in Berlin-Spandau wächst seit dem Frühjahr 2025 der Rohbau für ein neues Wohnquartier mit insgesamt 156 Wohnungen. Das Projekt realisiert die landeseigene degewo gemeinsam mit der CESA GROUP. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: CESA Investment GmbH & Co. KG
In Berlin-Spandau realisieren die landeseigene Wohnungsgesellschaft degewo und die CESA GROUP ein neues Wohnquartier. Auf dem Grundstück Seeburger Weg 22 bis 28 entstehen insgesamt 156 Wohneinheiten. Der Standort liegt zwischen den Wiesen am Egelpfuhlgraben und der Spandauer Altstadt und verbindet damit Wohnen im Grünen mit urbaner Nähe.
Geplant ist eine Mischung aus 135 regulären Wohnungen und 21 Mikroapartments für betreutes Seniorenwohnen. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen, während der Einzug zur Jahreswende 2027/2028 erfolgen soll.
Baufortschritt am Seeburger Weg in Spandau: Rohbau wächst trotz aktueller Temperaturen
Seit dem Baustart im Frühjahr 2025 hat sich das Areal deutlich verändert. Der Rohbau wächst kontinuierlich und prägt inzwischen das Straßenbild am Seeburger Weg. Auch bei eisigen Temperaturen laufen die Arbeiten weiter, sodass mehrere Gebäude bereits klar in ihrer Kubatur erkennbar sind.

Blick auf den Rohbau der künftigen Wohngebäude. Trotz winterlicher Temperaturen laufen die Bauarbeiten weiter. Geplant sind fünf Gebäude mit vier bis sechs Geschossen, darunter geförderte Wohnungen sowie Mikroapartments für betreutes Seniorenwohnen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Auf der Baustelle finden parallel unterschiedliche Arbeitsschritte statt, darunter Betonarbeiten, Gerüstbau und vorbereitende Maßnahmen für den weiteren Ausbau. Trotz witterungsbedingter Einschränkungen halten die Beteiligten am vorgesehenen Bauablauf fest.
Wohnungsangebot, Förderanteil und soziale Mischung im Quartier: Breites Spektrum an Grundrissen
Die 156 Wohnungen verteilen sich auf fünf Gebäude mit vier bis sechs Geschossen. Das Angebot reicht von kleineren Einheiten für Singles und Paare bis hin zu größeren Familienwohnungen. Vorgesehen sind unter anderem 44 Vierzimmerwohnungen sowie sieben Wohnungen mit fünf Zimmern. Damit will das Projekt auch auf den Bedarf nach größeren Wohnungen im Bezirk reagieren.
Rund ein Drittel der Wohnungen entsteht im geförderten Segment. Hier liegt die Einstiegsmiete bei 9,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Die 21 Mikroapartments für Senioren werden barrierefrei ausgeführt und an passende Betreuungsangebote angebunden. Auch die übrigen Wohnungen entstehen barrierearm, teilweise vollständig barrierefrei.
Energie, Ausstattung und Umfeld in Spandau: Nachhaltiges Konzept und gute Anbindung
Die Gebäude entstehen im KfW-55-Standard und nutzen Fernwärme zur Energieversorgung. Ergänzend sieht das Konzept begrünte Dächer sowie Photovoltaikanlagen vor. Die Gesamtwohnfläche beträgt rund 10.400 Quadratmeter. Hinzu kommen Mieterkeller, eine Tiefgarage mit 26 Stellplätzen und überdachte Fahrradabstellmöglichkeiten.
Auch die Freiräume spielen eine wichtige Rolle. Auf dem Gelände ist ein Spielplatz geplant, der besonders Familien ansprechen soll. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen liegen in der Nähe. Zudem erreicht man den S- und Fernbahnhof Spandau in etwa zehn Minuten, was den Standort auch für Pendler attraktiv machen soll.

Die Baustelle am Seeburger Weg zeigt den aktuellen Baufortschritt des Quartiers zwischen Egelpfuhlgraben und Spandauer Altstadt. Neben 135 regulären Wohnungen entstehen 21 barrierefreie Mikroapartments, ergänzt durch Grünflächen, Spielplatz und Tiefgarage. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: DEGEWO, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG
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