In Berlin-Friedrichsfelde ist ein neues Wohnensemble fertiggestellt worden, das auf einem früheren Garagenareal entstanden ist. Nach rund 21 Monaten Bauzeit wurden 148 Mietwohnungen an die künftige Bewirtschaftung übergeben.

Gruppenfoto (von links): Bauleiter Muhammet Bölük, Projektentwickler Fabian Küper, Niederlassungsleiter Lars Stillmann (alle Ten Brinke), Senator Christian Gaebler, Howoge-Geschäftsführerin Inga Stein-Barthelmes, Projektleiterin Nancy Gräfe (Howoge)

Ende Mai kamen Vertreterinnen und Vertreter des Projektentwicklers Ten Brinke, der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH sowie der Berliner Landespolitik zusammen, um die Fertigstellung des Wohnprojekts in der Huronseestraße gemeinsam zu würdigen. / © Foto: Ten Brinke / Pedro Becerra

© Fotos: Ten Brinke / Pedro Becerra

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Noch vor wenigen Wochen prägten letzte Bauarbeiten, Materiallager und offene Erdflächen das Bild an der Huronseestraße in Berlin-Friedrichsfelde. Inzwischen hat sich das Areal deutlich verändert: Nach rund 21 Monaten Bauzeit ist ein neues Wohnensemble mit 148 Mietwohnungen fertiggestellt worden.

  • Ort: Huronseestraße, 10319 Berlin-Friedrichsfelde
  • Bezirk: Lichtenberg
  • Projekt: 148 Mietwohnungen in 2 Gebäuden
  • Wohnungsgrößen: ca. 40–124 qm, 1 bis 5 Zimmer
  • Geförderter Anteil: 74 Wohnungen mit WBS-Bindung
  • Weitere Anlagen: ca. 380 Fahrradstellplätze, ca. 610 qm Spielfläche

Entstanden ist das Projekt durch die Zusammenarbeit des Projektentwicklers und Bauunternehmens Ten Brinke sowie der landeseigenen HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH. Auch Christian Gaebler nahm an der offiziellen Übergabe teil. Bebaut wurde ein ehemaliger Garagenstandort im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg.

Balkone an einem Neubau von Wohnungen in Friedrichsfelde an der Huronseestraße 28-34 mit moderner Architektur.

Die grüne Fassade des Neubaus in Friedrichsfelde prägt das Erscheinungsbild der neuen Wohnungen in der Huronseestraße. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Durchmischtes Wohnangebot mit sozialem Fokus an der Huronseestraße

Die Wohnflächen liegen zwischen rund 40 und 124 Quadratmetern. Sämtliche Einheiten verfügen über private Außenbereiche wie Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Ein erheblicher Teil der Wohnungen ist barrierefrei gestaltet, zudem wurden mehrere Einheiten vollständig rollstuhlgerecht umgesetzt.

Die HOWOGE vermietet die Wohnungen im Rahmen der landesweiten Kooperationsvereinbarung. 74 Einheiten sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Damit soll ein Anteil an gefördertem Wohnraum im Neubauquartier gesichert werden, während zugleich auch frei finanzierte Wohnungen angeboten werden.

Zur Fertigstellung des Projekts fand an der Huronseestraße 28–34 eine kleine Feier statt, bei der die Übergabe der 148 neuen Mietwohnungen gemeinsam begangen wurde.

Die 148 neuen Mietwohnungen in der Huronseestraße 28–34 in Friedrichsfelde sind nach Abschluss der Bauarbeiten nun bezugsfertig. / © Foto: Ten Brinke / Pedro Becerra

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Neubauwohnungen in Friedrichsfelde: Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe

Das Projekt setzt auf ein vollständig fossilfreies Energiekonzept. Luft-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen übernehmen die Versorgung mit Wärme und Strom. Der Neubau erfüllt den KfW-55-EE-Standard und ist damit auf einen reduzierten Energiebedarf ausgelegt.

Im Außenbereich wurden zudem großzügige Grün- und Aufenthaltsflächen geschaffen. Rund 380 Fahrradstellplätze sowie eine Spielzone mit etwa 610 Quadratmetern ergänzen das Quartier. Die Planung verzichtet weitgehend auf klassische Stellplatzstrukturen für Pkw und setzt stattdessen auf alternative Mobilitätsformen.

Vermietungsstart bereits erfolgt: Erste Wohnungen bald bezugsfertig

Mit dem Projekt entsteht auf einer vormals versiegelten Fläche zusätzlicher Wohnraum im Osten Berlins. Die Kombination aus sozial gebundenen und frei finanzierten Wohnungen entspricht den aktuellen wohnungspolitischen Zielsetzungen des Landes.

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Nach Angaben der Projektbeteiligten soll das Quartier auch zur Stabilisierung der Nachbarschaft in Friedrichsfelde beitragen. Der Vermietungsstart ist bereits erfolgt, sodass die ersten Wohnungen zeitnah bezogen werden können.

Wohnungen Huronseestraße 28-34 (Friedrichsfelde)

Quellen: HOWOGE, Ten Brinke

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One Comment

  1. Baade 27. Mai 2026 at 12:35 - Reply

    Schlagworte wie „Schwammstadt“ nur an ausgesuchten Plätzen 😠 Im Osten wird rigeros der „Schwamm“ bebaut.
    Diese Auhenwischerei,“keine fossilen“ Energien … fossile Energien zur Herstellung von Wärmepumpen, Photovoltaik und dies alles mit einer Lebensdauer von ca 30 Jahren … tatsächlich, für Politik braucjt man weder Abi noch Beruf !

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