In Berlin-Marzahn ist ein neues Wohnhaus mit 137 Mietwohnungen deutlich vor dem ursprünglich geplanten Termin fertiggestellt worden. Das Projekt der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft soll dringend benötigten Wohnraum bieten und setzt dabei auf einen hohen Anteil geförderter und barrierefreier Wohnungen.

Die STADT UND LAND hat in Marzahn 137 neue Wohnungen geschaffen. Vor Ort fällt auf, dass die Fassade des Neubaus von den ursprünglichen Visualisierungen abweicht. Statt der in den Entwürfen vorgesehenen Brauntöne ist das Gebäude in einem deutlich grüneren Farbton gehalten. Damit wirkt der Bau trotz seiner Größe weniger massiv. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Am östlichen Rand Berlins ist ein Wohnungsbauprojekt der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft bereits mehrere Monate vor dem anvisierten Termin fertiggestellt worden. Ursprünglich war die Übergabe der insgesamt 137 neuen Mietwohnungen für Oktober vorgesehen. Die Bauarbeiten konnten nun jedoch bereits im Sommer abgeschlossen werden.
Das elfstöckige Gebäude, dessen oberste Etage als Staffelgeschoss ausgeführt ist, bietet auf einer Gesamtwohnfläche von rund 8.100 Quadratmetern ein breites Angebot an Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Etwa die Hälfte davon ist barrierefrei geplant. Alle Wohnungen verfügen zudem über einen Balkon oder eine Terrasse.
137 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf: Neubau am Rande einer Plattenbausiedlung
Das Grundstück, auf dem der Neubau entstanden ist, liegt in der Rabensteiner Straße, am Rand einer in der DDR-Zeit errichteten Siedlung nahe der Stadtgrenze zu Brandenburg. Zuvor wurde die Fläche als Parkplatz genutzt. Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler betonte beim Richtfest, es sei ein gutes Beispiel dafür, wie neuer Wohnraum entstehen könne, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.
Laut Senatsverwaltung sollen etwa 90 Prozent der Wohnungen als Sozialwohnungen vermietet werden. Für diese liegt die Nettokaltmiete bei 6,60 Euro pro Quadratmeter. Für die nicht geförderten Einheiten sind knapp 11,50 Euro pro Quadratmeter vorgesehen.
Am östlichen Rand Berlins: STADT UND LAND errichtet Neubau mit hohem Anteil an barrierefreien Wohnungen
Von den insgesamt 137 Wohnungen sind 69 barrierefrei gestaltet. Dank Aufzügen in allen Aufgängen sind sämtliche Etagen schwellenfrei erreichbar. Damit will die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft unterschiedliche Wohnbedürfnisse berücksichtigen. Für die PKW-Nutzung stehen 55 Stellplätze zur Verfügung.
Die Planung und Ausführung des Bauvorhabens übernahm die Kondor Wessels Bouw Berlin. Das Unternehmen verweist auf eine mangelfreie Fertigstellung und sieht das Projekt als Beleg für die eigene Erfahrung im Bereich anspruchsvoller Wohnungsbauprojekte.
Wohnraum für einen wachsenden Stadtteil: Weitere Projekte, die derzeit Marzahn-Hellersdorf prägen
Marzahn-Hellersdorf gehört zu den Bezirken Berlins, die in den vergangenen Jahren stark gewachsen sind. Entsprechend hoch ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Neben dem nun fertiggestellten Projekt sind in der Umgebung weitere Neubauvorhaben in Arbeit. So wurde an der Lion-Feuchtwanger-Straße, zwischen dem Wuhletal und dem Clara-Zetkin-Platz, auf einem rund 3.300 Quadratmeter großen Grundstück kürzlich das (gestalterisch nicht unumstrittene) Projekt „Lion Feuchtwanger 61“ realisiert. Des Weiteren entsteht an der Ludwigsluster Straße eines der ersten Hochhausprojekte der BUWOG. Zwei zwölfgeschossige Wohntürme mit insgesamt 168 Wohnungen stehen kurz vor der Fertigstellung und setzen mit ihrer markanten Architektur deutliche Akzente in der Nachbarschaft.
Im Vergleich zu den beiden anderen Projekten, die mit ihrer markanten Architektur und ungewöhnlichen Fassadengestaltung gewiss stärker ins Auge fallen, wirkt der Neubau der STADT UND LAND am östlichen Stadtrand deutlich zurückhaltender. Durch seine eher schlichte Erscheinung fügt er sich unaufgeregt in die bestehende Siedlungsstruktur ein und trägt dennoch dazu bei, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, der den Bezirk weiterhin prägt und mitgestaltet.
Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Kondor Wessels Holding GmbH, STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
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13 Kommentare
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Die tanzenden Quadrate sehe ich in Brandenburg auch immer öfter. Was will uns dieses laienhafte Fassadengedusel sagen?
Nunja.. im Text steht es doch schon. Für sechs sechzig Miete kann man über jede Fasche froh sein.
Gibt es bei mir in der Heimatstadt an einer Seniorenheim-Fassade… Ich denke komischerweise immer dabei an alte Fernseher als Motiv… :)…. Muss gerade furchtbar angesagt sein, wenn man schon keine echte klassiche bzw. modern interpretierte Fasche mehr anputzen darf. Der Laie hängt oder malt dann halt ganz gern etwas als Ersatz…..Diezbezüglich das absolute Gruselbeispiel von ganz Deutschland: Gebäude der Kaufland-Filiale in Frankfurt /Oder, wenn man den Bahnhofsberg runterkomt – die Dystopie einer Fassade!
Hallo
Ich würde gerne eine Wohnung dort haben ich jage schon Jahre lang hinter einer behinderten gerechten barrierefreien Ein Raumwohnung hinterher nichts zu machen
Guten Tag
Ich würde mich freuen wenn ich ein 2 Zimmer Wohnung bekommen würde,.
Hallo Frau Karin Schütte,
warum beschreiben Sie die Lage des Wohnhauses, um das es im Artikel hauptsächlich geht, nicht genauso genau wie die beiden anderen genannten Wohnungsbauprojekte, bei denen die Straßennamen genannt sind.
Es sind nur sehr allgemeine Beschreibungen zur Lage in Marzahn. Marzahn ist groß und erstreckt sich entlang des östlichen Stadtrands. Ich wohne selbst in Marzahn und hätte gern gewusst, wo genau das Haus, an welcher Straße steht, aber auch nach zweimaligem Durchlesen des Artikels, war nichts zu finden. Eine genaue Ortsbeschreibung sollte doch gleich am Anfang genannt werden und ist doch wichtiger als Geschichtliches zu Marzahn
Noch mehr Wohnungen für unsere geflüchteten sinti roma und Rest… Juhu icke freu ma richtig .Wir Deutschen bekommen doch keine Wohnungen mehr vor allem nicht wenn man nicht beim Amt ist !!! Das ist Fakt ! Fazitt… Lächerlich das so anzupreisen…
Guten Tag,
ich hätte sehr gerne Bedarf für eine 2 Zimmerwohnung.
Mit freundlichen Grüßen
Es ist schon richtig so.dass immer mehr Wohnraum für sozial schwache gebaut werden . Wohnraum zu Verfügung gestellt wird für Menschen die in unserem Land kommen.nie etwas eingezahlt haben.unser system respektieren und und und .man sollte die Mittelschicht aber nicht vergessen.die die mit 2 Jobs das finanzieren.denn die obere Schicht die mehr Kohle haben .so völlig in der Minderheit sind und schließlich ja das Geld benötigen um über die Runden zu kommen.ist schon richtig so.denn auch diese Menschen müssen finanziert werden
Meine Tochter ist schwanger und bekommt einfach keine Wohnung sie hat schon ein wohnberechtigungschein ich finde es nicht normal was hier in Deutschland jetzt so passiert es ist einfach alles nur traurig
90 % Sozialwohnung da hätten sie auch gleich eine Flüchtlingsunterkunft bauen können.
Viel zu klein gedacht. War das nicht vorher ein übriggebliebener Plattenbau, jetzt bunt angemalt? Ein Wohnkomplex… mindestens 180 Wohneinheiten, 2 Parkebenen, Security, Wertstofferfassung, richtiger Spielplatz und große Fenster in den Wohneinheiten sowie Klimaanlage.
Aber das hier… nein. Ich sollte vielleicht mal von unserem Wohnkomplex schreiben und mit guten Ideen vorangehen. STADT UND LAND darf sich gerne bei mir melden.
Wer hat all die Bäume hinter diesem Haus gefällt? Wo ist die Autostraße? In der Nähe der Bushaltestelle Belziger Ring. Während der Bauarbeiten standen diese Bäume, niemand berührte sie. Aber nach Abschluss der Arbeiten wurden alle Bäume gefällt. Wir haben Fotos. Das ist jetzt ein Fall für die Polizei, das Gericht, für eine Geldstrafe und Gefängnis.