In Berlin-Rummelsburg soll ein weiteres Wohnprojekt entstehen: Der Projektentwickler Livory hat die Baugenehmigung für vier Wohngebäude in der Lückstraße erhalten. Geplant sind 124 Wohnungen, gemeinschaftliche Freiflächen und ein Café im Vorderhaus.

Das geplante Quartier in der Lückstraße kombiniert konventionelle und serielle Bauweise und setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept mit Wärmepumpen. / © Visualisierung: Livory Group / renderstudios
© Titelbild: Livory Group/ renderstudios
In der Lückstraße in Berlin-Rummelsburg soll in den kommenden Jahren ein weiteres Wohnquartier entstehen. Der Immobilienentwickler Livory hat nach eigenen Angaben die Baugenehmigung für ein Projekt mit insgesamt 124 Wohnungen erhalten.
- Bezirk: Lichtenberg
- Ortsteil: Rummelsburg
- Adresse: Lückstraße 31, 10317 Berlin
- Wohnfläche: rund 4.800 Quadratmeter, 124 Wohnungen
- Gewerbefläche: etwa 70 Quadratmeter für ein Café
- Fertigstellung / Bezug: voraussichtlich 1. Quartal 2028
Geplant sind vier Neubauten auf einem Grundstück unweit des S-Bahnhofs Nöldnerplatz. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein Café im Erdgeschoss des Vorderhauses. Der Baustart läuft bereits mit ersten vorbereitenden Maßnahmen, die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen.
Neubau in der Lückstraße: Kombination aus konventioneller und serieller Bauweise
Vorgesehen ist eine Bebauung mit einem Vorderhaus sowie drei rückwärtigen Gebäuden. Während das straßenseitige Haus konventionell errichtet werden soll, setzt Livory bei den Hinterhäusern auf serielle Bauweise. Nach Angaben des Unternehmens sei dies insbesondere durch den langgestreckten Grundstückszuschnitt begünstigt worden. Ziel sei eine effizientere Umsetzung bei gleichzeitig hoher Planungs- und Kostensicherheit.

Der Projektentwickler Livory plant in Berlin-Lichtenberg vier Neubauten mit insgesamt 124 Wohneinheiten sowie einem Café im Erdgeschoss. / © Visualisierung: Livory Group / renderstudios
Insgesamt entstehen rund 4.800 Quadratmeter Wohnfläche. Fast alle Wohnungen sollen über Balkone, Terrassen oder Dachterrassen verfügen. Hinzu kommen gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen und Spielbereiche für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Auch energetisch orientiert sich das Projekt an aktuellen Standards: Geplant sind Wärmepumpen, langlebige Materialien sowie eine wartungsarme Bauweise.
Der Berliner Projektentwickler verweist zudem auf einen gehobenen Ausstattungsstandard mit bodentiefen Fenstern, außenliegendem Sonnenschutz und Fußbodenheizung.
Nur-Strom-Quartier und Ocean Berlin: Rummelsburg verdichtet sich
Das Projekt reiht sich in die anhaltende bauliche Entwicklung des Ortsteils ein. In den vergangenen Jahren wurde insbesondere rund um die Rummelsburger Bucht und entlang der Lückstraße neuer Wohnraum geschaffen. Neben klassischen Wohnprojekten entstehen dort zunehmend gemischt genutzte Quartiere mit sozialer Infrastruktur und Freizeitangeboten.
Erst im vergangenen Jahr wurde ebenfalls in der Lückstraße ein größeres Wohnensemble fertiggestellt. Die landeseigene HOWOGE realisierte dort gemeinsam mit Bollinger + Fehlig Architekten sieben Neubauten mit insgesamt 158 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten. Das Projekt wurde als sogenanntes „Nur-Strom-Ensemble“ ohne fossile Energieträger konzipiert.

Erst 2026 stellte die HOWOGE das „Nur-Strom-Ensemble“ in der Lückstraße fertig. Auf dem Grünstreifen entsteht nun weiterer Wohnraum bis 2028. / © Foto: Howoge / Markus Bachmann
Auch im weiteren Umfeld setzt sich die Entwicklung fort. An der Rummelsburger Bucht entsteht derzeit etwa das Großprojekt „Ocean Berlin“. Neben mehreren Themenwelten und Großaquarien sind dort auch ein Hotel mit 169 Zimmern sowie ein 360-Grad-Kuppelkino vorgesehen. Mit den unterschiedlichen Projekten verändert sich das Gebiet zwischen Nöldnerplatz, Ostkreuz und Rummelsburger Bucht zunehmend zu einem verdichteten Stadtquartier mit Wohnen, Freizeit- und Gewerbenutzungen.
Lückstraße 31
Quellen: Livory Group, HOWOGE, Bollinger + Fehlig Architekten
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4 Kommentare
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Optisch haben sie mal ausnahmsweise (k)einen rausgehauen XD der Todesstoß der architektonischen Ästhetik ist, dass billiges und schnelles Bauen als energetisch und klimafreundlich deklariert wird.
Wenn schon zwischen den bereits neu gebauten Häusern kaum Grünflächen zu finden sind, so hätte man doch wenigstens diesen schmalen und noch zu bebauenden Streifen frei lassen können und eine kleine gepflegte Parkanlage mit Spielplatz einrichten können.
Muss denn mittlerweile alles so dermaßen mit Häusern zugeballert werden? Ich dachte es geht auch um Frischluftschneisen und weniger Bodenversiegelung? Ja watt denn nun?
Also, ich gönne den zukünftigen Mietern ihr neues Zuhause. Aber wenn man sich dabei gegenseitig auf die Teller und in die Stuben blicken kann, empfände ich das nicht soo lebenswert. Dann lieber Platte im 11. Stock mit Blick ins Grüne.
Erst einen Grünstreifen anbieten und den später zubauen, mega dreist.
I live in Lückstraße this Project is Just in Front of my balcony….lemme Tell you this is a Bad Idea….the place was Green looked beautiful but now there will be a conjestion of Apartments Here….we live Like we are in slums